Mo, 04.05.2026
17:00 - 18:30
Vor Ort: Raum D
Dieses Event findet in Präsenz in Berlin statt
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Dieses Event ist kostenfrei
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Die Transformation der Wärmenetze kommt nur voran, wenn Planung und Entscheidungspraxis zusammenfinden. Doch genau hier wird es anspruchsvoll: Eigentümer und Eigentümergemeinschaften stehen vor weitreichenden Investitionsentscheidungen – unter unsicheren politischen Rahmenbedingungen. Gleichzeitig verlangt die geplante Verdichtung und der Ausbau von Fernwärmenetzen eine langjährige, integrierte Planung über Gas-, Wärme- und Stromnetze hinweg in nie zuvor gekanntem Ausmaß. Besonders in dicht bebauten Ballungsräumen wie Berlin trifft diese Komplexität auf finanzielle Engpässe und soziale Herausforderungen.
Unser Panel beleuchtet, wie Städte, Versorger, Politik und Eigentümer trotz dieser Herausforderungen gemeinsam vom Plan zur Umsetzung kommen – und welche Strategien den Netzausbau und die Dekarbonisierung der Wärmeerzeugung in Berlin realistisch beschleunigen können.
Pläne allein bauen keine Netze: Damit nach der kommunalen Wärmeplanung tatsächlich Verdichtung, Ausbau und Neubau von Netzen stattfindet, müssen sich viele Akteure zusammenfinden, Eigentümer, -gemeinschaften, Genehmigungsbehörden, kommunale bzw. private Unternehmen oder auch Genossenschaften. Schon Mitte des Jahres liegt die erste kommunale Wärmeplanung Berlins beschlossen auf dem Tisch und aus der Strategie soll Umsetzung entstehen. Damit dies erfolgreich geschieht, braucht es Vernetzung und den Mut, Entscheidungen zu treffen. Entscheidungen zu treffen unter Unsicherheit und in nicht optimalen Rahmenbedingungen, aber mit Blick aufs Ziel Klimaneutralität.
Susanne Huneke beleuchtet in ihrem Impuls, welche Erfolgsfaktoren nötig sind, damit trotz Verdichtung, Ausbau und Neubau zügig vorangetrieben werden kann, wo Fernwärmetze eine Rolle spielen und wo nicht, welche Koordination hilfreich sein kann, so dass Akteure von Senatsverwaltungen, Bezirken, Wohnungswirtschaft und privaten Eigentümern mit Hilfe von kleinen und großen Wärmenetzen erfolgreich zur Energiewende in Berlin beitragen können.
Der Ausbau von Stromnetzen und Wärmenetzen für die Energiewende ist nicht nur eine operative, sondern auch eine enorme finanzielle Herausforderung. Vom kleinen Stadtwerk bis zum großen Konzern unterscheiden sich die Energieversorger in ihren Finanzierungsmöglichkeiten stark. Zusätzliches Eigenkapital wird benötigt, das kommunale Eigentümer bereitstellen sollen, obgleich oft Haushaltslöcher vorhanden sind. Ein Maßnahmenmix ist nötig, damit Wettbewerbsfähigkeit, Versorgungssicherheit und Klimaschutz dauerhaft gestärkt werden, so die Botschaften von Uta Weiß. Strom und Gas und Wärme muss integriert geplant werden, finanzielle Entscheidungen und strategische Entscheidungen Hand in Hand gehen.
angefragt
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Energietage-Event P.327
Inhaltliche Fragen an:
Caroline Nöppert, BEW Berliner Energie und Wärme GmbH, caroline.noeppert@bew.berlin, -
Manuela Blaicher, BEW Berliner Energie und Wärme GmbH, manuela.blaicher@bew.berlin, -
Veranstaltungsort:
Ludwig Erhard Haus
Fasanenstraße 85
10623 Berlin