Mi, 06.05.2026
09:00 - 10:30
Vor Ort: Raum C
Dieses Event findet in Präsenz in Berlin statt
Dieses Event ist kostenfrei
Eine abgewogene Gebäudesanierung stellt die energetische Ertüchtigung der Gebäudehülle und technische Maßnahmen in ein ausgewogenes Verhältnis unter Beachtung tragbarer Sanierungs- und Energiekosten. Dadurch sinken Materialeinsatz und graue Energie, was den Ressourcenschutz deutlich stärkt.
Gleichzeitig ermöglichen innovative Quartierslösungen mit saisonalen Speichern und kalten Nahwärmenetzen auch im verdichteten Bestand eine zuverlässige Versorgung mit erneuerbaren Energien. Durch die intelligente Kopplung der Gebäude mit Umweltwärmequellen können sie effizient heizen und kühlen – ein zentraler Beitrag zur Klimafolgeanpassung und zum Gesundheitsschutz.
Zudem unterstützen diese Systeme eine schrittweise, zellulare Quartiersentwicklung, die flexibel auf die Ungleichzeitigkeit von Eigentümern, Entscheidungsprozessen und Budgets reagieren kann.
Anhand von Beispielen mit herausfordernden Gebäudetypologien und saisonaler Wärmespeicherung werden Grundsatzthemen adressiert und abschließend mit Vertretern der Berliner Politik diskutiert, ob eine Einhelligkeit hinsichtlich der Ziele und Umsetzungsstrategien erzielt werden kann. Der Schutz sowohl unserer natürlichen Lebensgrundlagen, als auch der Sicherung fairer Wohn- und Energiekosten sollen dabei Richtgröße sein, das zu fordernde Tempo der Umsetzung wird mit jedem Zögern größer.
Podiumsdiskussion mit Statements zur Berliner Klimapolitik
angefragt
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Energietage-Event P.347
Inhaltliche Fragen an:
Michael Viernickel, eZeit Analytics GmbH, michael.viernickel@ezeit.org, 04915253543576
Taco Holthuizen, eZeit Analytics GmbH, t.holthuizen@ezeit-analytics.eu
Veranstaltungsort:
Ludwig Erhard Haus
Fasanenstraße 85
10623 Berlin
Sonstiges Buchungshinweise:
Zu dieser Veranstaltung werden Projektbeteiligte des Dockyard mit Exponaten und zum Austausch zur Verfügung stehen - einer der Größten Eisspeicher Europas, eine der größten PVT-Anlagen und thermischer Aktivierung von 4.000 m² Untergrund und die eingesetzte Messtechnik