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SUMMARY:Energietage: Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik e. V. - Energiesicherheit in Zeiten der Großmachtrivalität ()
DESCRIPTION:Die europäische Energiesicherheit steht angesichts zunehmender Großmachtsrivalitäten vor beispiellosen strategischen Herausforderungen. Der Angriffskrieg gegen die Ukraine und die hybriden Angriffe auf europäische Energieinfrastruktur haben Russland zur unmittelbarsten Bedrohung für Europas Energiesicherheit gemacht. Gleichzeitig hat China durch seine Industriepolitik und die Kontrolle zentraler Lieferketten neue Abhängigkeiten geschaffen und damit strukturelle geopolitische Hebel aufgebaut. Verstärkt werden diese Herausforderungen durch die Unberechenbarkeit der Vereinigten Staaten: Die Intervention der USA in Venezuela, Drohungen im Zusammenhang mit Grönland sowie eine zunehmend konfrontative Außenpolitik der Trump-Administration werden in Europa teilweise als strategisches Risiko wahrgenommen. Der Angriff auf den Iran und die Destabilisierung des Nahen Ostens durch iranische Vergeltungsschläge in der gesamten Region sowie die Blockade der Straße von Hormus haben zu einem Anstieg der Öl- und Gaspreise geführt und erneut gezeigt, wie stark geopolitische Spannungen die Volatilität der Energiemärkte beeinflussen können.Mit der entschlossenen Abkehr von russischen Energielieferungen hat Europa bereits einen wichtigen Schritt hin zu größerer strategischer Autonomie vollzogen. Es bleibt jedoch eine große Herausforderung, die Abhängigkeit von chinesischen Rohstoffen und sauberen Energietechnologien sowie von US-LNG zu verringern und gleichzeitig die Diversifizierung der Energieversorgung weg von Russland voranzutreiben. Darüber hinaus wirft die Aussicht auf einen möglichen Friedensdeal in der Ukraine grundlegende Fragen hinsichtlich der Stabilität der aktuellen Energieordnung in Europa und der politischen Entscheidungen in Deutschland auf, die unter neuem geopolitischem Druck wieder aufkommen könnten.Diese Paneldiskussion betrachtet Energiesicherheit als geopolitisches Machtproblem und untersucht die strategischen Optionen Europas zur Stärkung der Widerstandsfähigkeit gegenüber geopolitischen Schocks sowie zur Kopplung von Industriedekarbonisierung mit wirtschaftlicher Sicherheit und Wettbewerbsfähigkeit.
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