Jürgen Pöschk

Initiator und Hauptveranstalter der Energietage,
EUMB Pöschk GmbH & Co KG

Liebe ENERGIETAGE-Community,

wie schrieb Frans Timmermans – Exekutiv-Vizepräsident der EU-Kommission sowie Kommissar für den Europäischen Green Deal – vor kurzem sinngemäß im Berliner Tagesspiegel: „Wenn wir das 1,5°-Ziel nicht erreichen, werden unsere Kinder Kriege um Nahrung und Wasser führen.“

Ist das Alarmismus von höchster Stelle? Ein kurzer Selbsttest: Lassen Sie uns – gedanklich – neun Jahre voraus springen, also in das Jahr 2030. Welche Schlagzeilen erwarten wir?

„Bundesumweltministerin verkündet stolz: „Klimaziele 2030 übererfüllt“,
„Bundesenergieministerin übergibt Plakette „5.000 Kommunen zu 100% erneuerbar“,
„Bundesbauminister meldet zielgenaue Senkung der CO2-Emissionen in Gebäuden um 40% seit 2020“ ...

... oder eher:
„Klimaziele verfehlt: Deutschland vor weiteren Strafzahlungen an die EU“,
„Windkraft an Land tritt weiter auf der Stelle“,
„Gebäudeenergiebedarf seit 2010 weitgehend konstant“?

Sollten Sie Zweifel haben, dass wir uns auf der Erfolgsseite wiederfinden, ist dies vielleicht ein Indiz dafür, dass es kein politisches „Weiter so“ geben darf.

Auch wenn unsere Aufmerksamkeit aktuell fast komplett der Coronakrise gewidmet wird: Die Klimakrise verschärft sich drastisch. Hitze- und Dürreperioden, Waldbrände etc. selbst bei uns in Deutschland – von Kalifornien, Australien oder der russischen Tundra ganz zu schweigen. Die Kipppunkte des Klimas sind bereits in Sichtweite!

Der kommenden Legislaturperiode kommt eine absolut entscheidende Bedeutung zu. Sollen Verantwortung und Generationengerechtigkeit keine hohlen Phrasen bleiben, ist klar: Ein weiteres Auseinanderfallen von (klima-)politischen Zielen und realer Entwicklung können wir uns nicht leisten.

Kontrovers – konstruktiv – klimafreundlich:

Lassen Sie uns auf den ENERGIETAGEN die Perspektiven der Energie- und Klimawende diskutieren – ernsthaft und lösungsorientiert!

Ihr Jürgen Pöschk