Die Leitveranstaltung für Energiewende und Klimaschutz findet in 2026 vom 15. bis zum 17. April digital sowie vom 4. bis 6. Mai in Präsenz in Berlin statt. Hier sehen Sie das umfangreiche Gesamtprogramm mit über 110 — kostenfreien — Einzelveranstaltungen unterschiedlichster Institutionen, zu denen Sie sich ab sofort anmelden können. Unser Filter hilft Ihnen dabei, das Programm nach Ihren eigenen Interessen zu sortieren sowie nach konkreten Themen oder den wieder rund 600 Speaker:innen im Volltext des Programms zu suchen. Legen Sie die Events mit einem Klick in den Warenkorb und buchen Sie Ihren Besuch noch heute! Fragen zur Buchung beantworten wir Ihnen in unserer umfangreichen FAQ.
Die kommunale Wärmeplanung schafft die Grundlage für die Wärmewende in Berlin – doch der entscheidende Schritt beginnt erst jetzt: die Umsetzung.
In sogenannten Prüfgebieten wird sich zeigen, wo Wärmenetze entstehen können und wo andere Lösungen notwendig sind. Gleichzeitig stellt sich für viele Akteure die zentrale Frage: Was bedeutet die gesamtstädtische Planung konkret für einzelne Quartiere, Infrastrukturentscheidungen und Investitionen?
Gemeinsam mit Senatsverwaltung und Infrastrukturunternehmen präsentiert das InfraLab zentrale Erkenntnisse und Handlungsempfehlungen für die Umsetzungsphase der kommunalen Wärmeplanung in Berlin.
Ein erheblicher Anteil des Endenergieenergiebrauchs wird derzeit zur Beheizung von Gebäuden eingesetzt. Derzeit werden in 75 % des Wohnungsbestands Erdgas und Heizöl eingesetzt. Um die Klimaziele der Bundesregierung zu erreichen und 2045 auch im Wärmesektor klimaneutral zu werden, spielt der Einbau von Wärmepumpen im Bestand eine wichtige Rolle. Derzeit wird eine Novelle des GEG 2024 vorbereitet und es ist auch eine Anpassung der Förderung im Gespräch.
Neben anderen Technologien wird die Wärmepumpe in Zukunft eine große Rolle im Neubau und Bestand spielen. Sie ist jetzt schon das meistverkaufte Heizungssystem
Die Veranstaltung betrachtet die Rolle der Wärmepumpe in einem zukünftigen Energiesystem und den aktuellen Stand der Wärmepumpentechnik. Es wird ein Überblick gegeben, welche Voraussetzungen beachtet werden müssen und was Planende und Errichtende sowie Verbraucher wissen sollten, um insbesondere Wärmepumpen im Bestand einzubauen. Es werden darüber hinaus Informationen zur aktuellen Gesetzgebung gegeben.
Natürlicher Wasserstoff – auch bekannt als weißer oder „goldener“ Wasserstoff – rückt weltweit zunehmend in den Fokus von Forschung und Industrie. Er entsteht durch natürliche geologische Prozesse im Untergrund und könnte, sofern wirtschaftlich nutzbare Lagerstätten existieren, eine zusätzliche kohlenstoffarme Wasserstoffquelle darstellen. Seit der Entdeckung eines wasserstoffreichen Gasvorkommens in Mali, das seit 2011 zur Stromversorgung eines nahegelegenen Dorfes genutzt wurde. Rückenwind bekommt die Nachfrage nach den Potentialen von weißem Wasserstoff auch durch die weltweit verzögerte großmaßstäbliche Markteinführung von grünem Wasserstoff.
Trotz der zunehmenden Erkenntnisse bestehen weiterhin große Unsicherheiten: Gibt es tatsächlich abbauwürdige Vorkommen? Lässt sich geologischer Wasserstoff zuverlässig und in größerem Maßstab fördern? Mit welchen Kosten sind Gewinnung und Aufbereitung verbunden? Und welche Rolle könnte er realistisch in klimaneutralen Energiesystemen spielen?
Die Veranstaltung beleuchtet den aktuellen Wissensstand zum natürlichen Wasserstoff – von seiner Bildung und Ansammlung im Untergrund über wirtschaftliche Perspektiven bis hin zu möglichen Anwendungen und regulatorischen Herausforderungen. Expertinnen und Experten diskutieren, ob natürlicher Wasserstoff zukünftig eine sinnvolle Ergänzung zu grünem Wasserstoff sein kann, welche politischen Rahmenbedingungen die Exploration unterstützen können und welche weitere Forschung erforderlich ist, um sein Potenzial fundiert zu bewerten.
Wir teilen unsere Erkenntnisse und offenen Fragen mit Ihnen und laden Sie ein, über das Potenzial dieser möglichen neuen Energiequelle zu diskutieren.
Steigende Energiepreise und geopolitische Krisen zeigen, wie verwundbar Energieversorgung sein kann. Gleichzeitig wird oft übersehen, dass ein Teil der Lösung direkt vor unserer Haustür liegt: in der Landwirtschaft.
Landwirtschaftliche Betriebe produzieren längst nicht mehr nur Lebensmittel. Sie erzeugen auch Strom, Wärme und Kraftstoffe – etwa durch Biogas, Photovoltaik, Windenergie oder Biomasse. Damit tragen sie zur regionalen Energieversorgung bei und können helfen, Abhängigkeiten von Energieimporten zu reduzieren.
Kalte Nahwärmenetze gelten als vielversprechender Baustein für eine klimaneutrale Wärmeversorgung – insbesondere in Quartieren und Neubaugebieten. Doch wie lassen sich diese Systeme technisch optimieren, wirtschaftlich tragfähig betreiben und bundesweit skalieren?
Das Forschungsprojekt KNW-OPT II setzt genau hier an. Aufbauend auf dem Vorgängerprojekt KNW Opt werden zentrale Erkenntnisse zur Planung, Umsetzung und zum Betrieb großflächiger Erdwärmekollektoren in Verbindung mit kalten Nahwärmenetzen systematisch ausgewertet und basierend darauf der Betrieb von Kalten Nahwärmenetzen weiterentwickelt. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf den Anforderungen von Stadtwerken, Kommunen und Planenden.
Ziel ist es, die Marktdurchdringung dieser Technologie deutlich zu beschleunigen und belastbare Grundlagen für zukünftige Projekte zu schaffen. Im Mittelpunkt stehen die beiden größten kollektorbasierten kalten Nahwärmenetze Deutschlands:
Im Rahmen der ENERGIETAGE startet das Forum „Kalte Nahwärme“ als neue Austauschplattform. Es vernetzt Stadtwerke, Planende, Kommunen und Forschungspartner und macht praktische Erfahrungen aus allen Projektphasen zugänglich – von der Konzeption über die Inbetriebnahme bis zum langfristigen Betrieb.
Die Veranstaltung präsentiert globale Trends der Wasserstoff-Industrie, Strategien für regionale Wasserstoff-Infrastrukturen, Power-to-Liquid-Projekte der Fa. Ineratec und des DLR sowie Highlights aus der Wasserstoff-Forschung.
Die Mitteltiefe Geothermie (ca. 400 bis 2.000 m Teufe) bietet als grundlastfähige erneuerbare Energiequelle mit vergleichsweise hohen Temperaturen ein erhebliches Potenzial für die Dekarbonisierung des Wärmesektors. Damit kann sie einen wichtigen Beitrag zur Erreichung der klimapolitischen Ziele leisten – insbesondere im Bereich der leitungsgebundenen Wärmeversorgung.
Während die geothermische Nutzung im süddeutschen Molassebecken und im Oberrheingraben bereits in größerem Maßstab umgesetzt wird, bleibt die Zahl realisierter Projekte im Norddeutschen Becken bislang begrenzt. Ein Grund ist die stärkere geologische Heterogenität des Untergrunds. Sie führt zu größeren Unsicherheiten hinsichtlich der Fündigkeit geeigneter Reservoire und damit zu erhöhten Explorations- und Investitionsrisiken. Umsetzbarkeit und Wirtschaftlichkeit geothermischer Projekte hängen daher in dieser Region stark von lokalen geologischen und infrastrukturellen Rahmenbedingungen ab. Zudem braucht es geeignete Finanzierungs- und Geschäftsmodelle, um die Projekte auch tatsächlich in die Umsetzung zu bringen.
Im Rahmen des vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) geförderten Forschungsprojekts „Warm-Up“ werden zentrale Fragestellungen zur Nutzung mitteltiefer Geothermie in Norddeutschland untersucht. Dazu zählen die Analyse der geologischen Potenziale, Bewertungen der Wirtschaftlichkeit sowie mögliche Finanzierungs- und Geschäftsmodelle für netzgebundene Wärmeversorgungskonzepte mit Geothermie. Die Veranstaltung stellt zentrale Ergebnisse des Projekts vor und diskutiert deren Bedeutung für die weitere Entwicklung der Mitteltiefen Geothermie im norddeutschen Raum. Das Projekt wird von BGR, IÖW und ECOLOG gemeinsam mit dem Leibnitz-Institut für Angewandte Geophysik (LIAG) bearbeitet.
Abregelung, negative Preise, Netzengpässe: Bestehende Wind- und PV-Anlagen verschenken jährlich Millionen MWh. Grünstromspeicher schaffen Abhilfe. Terra One zeigt, wie Batteriespeicher direkt an bestehende Erneuerbaren-Anlagen angedockt werden, ohne dass der Betreiber Erlöse verliert oder Risiko übernimmt. Mit konkreten Einblicken in den Business Case für Anlagenbetreiber, Projektentwickler und Flächeneigentümer.
Wissenschaftliche Arbeiten von Masterarbeit bis hin zur Dissertation verschwinden manchmal doch schnell wieder im Nichts. Aber nicht bei uns! In unseren Science Talks bekommen spannende Ideen und Forschungsergebnisse rund um Klimaschutz und Energiewende die Bühne, die sie verdienen.
In 15 Minuten-Slots werden Arbeiten oder erste Ideen vorgestellt und mit der interdisziplinären ENERGIETAGE-Community diskutiert. Egal, ob Du Dich vernetzen, mit Deiner Expertise wertvolle Impulse geben oder einfach Neues entdecken willst – hier bist Du richtig!
Du hast selbst eine Arbeit oder ein Forschungsprojekt, das Du gern vorstellen möchtest? Dann findest Du alle Infos zu einer aktiven Teilnahme in unserem dazugehörigen "Call for Participation" (Event D.366) oder auf direktem Weg über schmidt@energietage.de – wir freuen uns auf Dich!
Sehr viele indigene Gemeinden im Amazonasgebiet haben keinen Zugang zum öffentlichen Stromnetz. Um eigene Lösungen voranzubringen, versuchen viele indigene Organisationen, Strategien und Initiativen zur Förderung des Einsatzes dezentraler erneuerbarer Energien im Amazonasgebiet zu entwickeln und voranzutreiben. Solche Ansätze sind an die lokalen Gegebenheiten angepasst und werden von den Gemeinden selbst umgesetzt – so wie die Installation von kleineren Solarstromanlagen zur Energie-Grundversorgung. Diese sollen die oftmals gegebene Abhängigkeit von der Nutzung teurer wie gesundheits- und umweltschädlicher Dieselgeneratoren und Kerosinlampen verringern oder ersetzen.
Der Zugang zu sauberer und kostengünstiger Energie trägt zur Stärkung der Energieautonomie und Verbesserung der Lebensqualität in den indigenen Gemeinden bei. Er stattet die indigenen Bewohner*innen des Regenwaldes zudem mit den notwendigen Werkzeugen aus, um ihr Land besser überwachen und vor Bedrohungen schützen zu können. Über digitale Kommunikationssysteme können sie die interne Koordination und Abstimmung mit Verbündeten verbessern, sich Gehör verschaffen und ihre Präsenz in angestammten Territorien stärken, die wachsendem Druck von außen ausgesetzt sind. Dergestalt ist die Nutzung dezentraler Solartechnik auch ein wichtiges Instrument zur Stärkung der Rechte und Selbstbestimmung indigener Völker - und damit auch ihres Einsatzes für den Schutz des amazonischen Regenwaldes in einer Zeit, in der ihre Führungsrolle im Kampf gegen die Klima- und Biodiversitätskrise unerlässlich ist.
Die Veranstaltung soll einen Beitrag dazu leisten, die Notwendigkeit, Potenziale und bisherige Erfahrungswerte aus der Praxis der Nutzung von Solarenergie in Amazonien besser einschätzen zu können. Gleichsam versteht sich die Veranstaltung als offener Dialog und Austausch darüber, wie eine "Solarkooperation" zwischen Berlin und den indigenen Munduruku vom mittleren Tapajos im brasilianischen Amazonasgebiet als ein (weiterer) konkreter Ansatz für ein aktives landespolitisches Engagement angegangen und umgesetzt werden könnte. Seit Mitte 2022 werden die Munduruku über die Initiative "Berlin aktiv im Klima-Bündnis" aus Mitteln des Landes Berlin unterstützt.
Hintergrund:
Die Umstellung der Energieversorgung weg von nuklearen und fossilen Brennstoffen, hin zu erneuerbaren Energien und mehr Energieeffizienz ist angesichts der globalen Klimakrise alternativlos. Doch ist dies nicht nur eine Umwelt- und technische Herausforderung – denn Energie- und Klimapolitik muss sich am Konzept und Leitmotiv der globalen Klimagerechtigkeit orientieren. Dies bedeutet, dass nach dem Verursacher*innenprinzip Länder, die die Hauptverantwortung an der menschengemachten Erderwärmung tragen, in der Verantwortung stehen, global für die Folgen und Schäden des Klimawandels einzustehen und andere unterstützen müssen, die am stärksten betroffen sind.
Die Regionen, die bisher am stärksten von den drastischen Auswirkungen der globalen Umweltkrise betroffen sind und sich dagegen am wenigstens zur Wehr setzen können, liegen im Globalen Süden. Gleichsam tragen die dort lebenden Menschen aber am wenigsten Verantwortung für die globale Umweltkrise. Denn deren Hauptverursacher (historisch und bis heute) sind die (Industrie)Länder des Globalen Nordens mit ihrer klimaschädliche Lebensweise, die auf einem immens hohen Verbrauch an fossilen, mineralischen wie agrarischen Rohstoffen basiert.
Das größte Regenwaldgebiet der Erde ist der Amazonas-Regenwald. Wird der Regenwald weiter abgeholzt, kann die globale Erderwärmung und das Artensterben nicht gebremst werden. Im gesamten Amazonasgebiet sehen sich die im und vom Wald lebenden indigenen Völker und traditionellen Gemeinschaften jedoch mit der fortschreitenden Zerstörung ihrer Lebensgrundlage, des Regenwaldes, konfrontiert. Eine wirksame Barriere gegen Entwaldung ist vor allem dort gegeben, wo die Rechte der Bewohner- und Bewahrer*innen des Waldes auf eigene Territorien respektiert und geschützt werden.
Dazu einen substanziellen Beitrag zu leisten, liegt auch in der globalen Verantwortung des Landes Berlin. Begründet auf der „gemeinsamen aber unterschiedlichen Verantwortung“ für den Erhalt der Erdatmosphäre und dem damit verbundenen Schutz der Regenwälder setzt sich die Initiative „Berlin aktiv im Klima-Bündnis“ für die Etablierung einer langfristig angelegten Partnerschaft Berlins mit dem indigenen Volk der Munduruku im Einzugsgebiet des Flusses Tapajós im westlichen Bundesstaat Pará des brasilianischen Amazonas ein.
Eine neue Studie zur Wirtschaftlichkeit der CO₂-Abscheidung aus Biomasse zeigt: Bioenergieanlagen in Deutschland besitzen ein erhebliches Potenzial für sogenannte Negativemissionen. Technologien wie BECCS (Bioenergy with Carbon Capture and Storage) und BECCU (Bioenergy with Carbon Capture and Utilization) könnten einen wichtigen Beitrag leisten, um verbleibende Treibhausgasemissionen auszugleichen - und das bereits heute zu Preisen, die in der Nähe des CO2 Preises liegen!
Doch wie hoch sind die Kosten der CO₂-Abscheidung genau, was sind wesentlich Kostentreiber, wie schätzen Experten das Vermarktungspotenzial ein und welche Hürden gibt es auf dem Weg auszuräumen? Folgen sie unserer Moderatorin durch das Programm und diskutieren Sie mit!
Der Weg zu einem klimaneutralen Deutschland wird häufig als teuer und schädlich für den Wirtschaftsstandort dargestellt. Die Roadmap der Energy Watch Group kommt zu einem anderen Ergebnis: Ein Energiesystem auf Basis von 100 % erneuerbaren Energien ist technisch umsetzbar und volkswirtschaftlich tragfähig.
Die Studie analysiert die Transformation der Sektoren Energieerzeugung, Gebäudewärme, Verkehr und Industrie. Sie quantifiziert den Investitionsbedarf und die wirtschaftlichen Effekte für Haushalte, Unternehmen und öffentliche Haushalte.
Die Ergebnisse zeigen: Mit den passenden Maßnahmen senkt der Umstieg auf erneuerbare Energien die Energiekosten, gibt Deutschland einen starken Konjunkturschub und stärkt die Wettbewerbsfähigkeit im globalen Zukunftsmarkt Clean-Tech-Industrie.
In dem Event werden die zentralen Ergebnisse der Roadmap vorgestellt und im Dialog mit den TeilnehmerInnen vertieft.
Die Bundesregierung hat zahlreiche Vorhaben angekündigt, um den um den Ausbau erneuerbarer Energien (EE) günstiger und systemdienlicher zu machen. So bringt die Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) beispielsweise Veränderungen bei der Finanzierung und Vermarktung von EE-Anlagen mit sich. Bei Wind- und Solarparks steht die Umstellung auf ein Differenzvertragssystem an und die kleine, bürgernahe PV wird sich künftig marktnäher refinanzieren müssen. Daher stehen aktuell insbesondere viele Investoren und Betreiber kleiner PV-Dachanlagen vor der Frage: Wie lässt sich Solarstrom künftig ohne eine fixe Einspeisevergütung wirtschaftlich vermarkten? Direktvermarktung, Bündelmodelle und flexible Stromnutzung gewinnen an Bedeutung – doch was bedeutet das konkret für PV-Kleinanlagen?
Im Webinar beleuchten Expertinnen und Experten, wie sich der Betrieb kleiner PV-Anlagen künftig marktorientierter gestalten lässt, welche Anreizmechanismen bereits bestehen und wo neue Chancen für flexible Vermarktungsstrategien liegen. Dabei werden Impulse aus einer aktuellen, vom Umweltbundesamt in Auftrag gegebenen Studie des Öko-Instituts und der Stiftung Umweltenergierecht (SUER) aufgegriffen, die den Übergang zu einer verlässlicheren Vermarktung unterstützen.
Gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft diskutieren wir, welche Anreize und Instrumente den Ausbau der bürgernahen Dach-PV auch in Zukunft tragen können. Der Fokus liegt dabei auf der Entwicklung neuer Strategien, die für mehr Verlässlichkeit in der Planung sorgen und somit den langfristigen Beitrag der Bürgerenergie zur Energiewende sichern. Das Publikum ist herzlich eingeladen, sich an der Diskussion über die Zukunft der bürgernahen Dach-PV zu beteiligen.
Seien Sie dabei und erfahren Sie, wie sich die bürgernahe Energiewende auf dem eigenen Dach wirtschaftlich weiterdenken lässt!
Die erneuerbaren Energien sind ein entscheidender Baustein der energiewirtschaftlichen Transformation. Mit Blick auf Fragen der Systemkosten, Resilienz und Kreislaufwirtschaft wird im Energieforschungsprogramm des BMWE ein breites Themenspektrum untersucht. Dabei stehen sowohl die Wärme- als auch Stromversorgung im Fokus. In der Session 'Aktuelle Herausforderungen der erneuerbaren Energien' stellen junge Forschende Förderprojekte vor, die praxisnahe und zukunftsweisende Ansätze zu den Technologien Geothermie, Windenergie und Photovoltaik aufzeigen. Lassen Sie sich inspirieren von aktuellen Lösungsansätzen und jungen Ideen, die konkrete Umsetzungsstrategien aufzeigen und uns dem Ziel einer nachhaltigen Energieversorgung einen großen Schritt näherbringen.
Im Anschlluss an die Vorträge besteht die Möglichkeit zur Diskussion mit den Vortragenden.
Die Erdwärmekampagne des Bundes erreicht eine neue Phase. Die Verabschiedung und Anpassung von Gesetzen und die Einrichtung von Förderprogrammen stimulieren bundesweit zahlreiche neue Tiefengeothermieprojekte. In einem nächsten Schritt können mit einer Industrialisierung der Geothermie die heimische Wertschöpfung und die Resilienz der Wärmeversorgung relevant und in volkswirtschaftlicher Dimension gestärkt werden. Dafür müssen Einzelprojektansätze in regionales Handeln überführt, Optimierungen auf der technologischen Ebene umgesetzt und Hemmnisse weiter abgebaut werden. So muss die Geothermie auch bei fallenden Gaspreisen die wirtschaftlichste Option für die Endverbraucher werden. In der Session werden die kostensensitiven Bereiche in der Tiefengeothermie - Reservoirerschließung, Bohrtechnik und Fernwärmenetz - vorgestellt und diskutiert.
Im Rahmen der Berliner Energietage startet die Praxisgruppe Tiefengeothermie vom EBZ Bochum und CO2zero Berlin. Im Fokus stehen praxistaugliche und übertragbare Nullemissions-Modelle: wie können Tiefengeothermie und andere nicht-fossile Energien im Detail zu einer sozialverträglichen Wärmewende beitragen?
Für die Wohnungswirtschaft bietet die Praxisgruppe die Gelegenheit, sich frühzeitig mit einer Schlüsseltechnologie der künftigen Wärmeversorgung auseinanderzusetzen. Gezeigt wird, wie Wohnungsunternehmen durch Tiefengeothermie Versorgungssicherheit stärken, Kostenrisiken begrenzen und ihre Bestände zukunftsfähig weiterentwickeln können.
Ergänzend werden Förderung, Finanzierung sowie Investitions- und Betriebskosten behandelt. Die Praxisgruppe bündelt Wissen aus Forschung und Praxis, macht erfolgreiche Ansätze sichtbar und wird über die Berliner Energietage hinaus mit Seminaren, Veranstaltungen und Qualifizierungsangeboten fortgeführt.
Störungen in der Energieversorgung können gravierende wirtschaftliche Folgen insbesondere für Industrie und Gewerbe haben. Jüngste Vorfälle im Stromsystem wie der Berliner Blackout am 03.01.2026 haben dies wieder gezeigt. Ein Mittel zur Verbesserung der System-Resilienz sind Vor-Ort-Energiesysteme, in denen Erzeugung, Speicherung und Verbrauch von Energie lokal soweit ausbalanciert sind, dass die übergeordneten Netzebenen entlastet werden und Netzausfälle weniger Schaden anrichten können. Insgesamt können Vor-Ort-Energiesysteme mit ihren Flexibilitätsressourcen auch dazu beitragen, die Netzauslastung zu verbessern und so Systemkosten und Netzentgelte zu reduzieren.
In der Sitzung werden Praxisbeispiele vorgestellt, wo solche dezentralen Versorgungskonzepte für Industrie und Gewerbe auf Basis von grünem Wasserstoff und seiner Derivate wie Methanol und Ammoniak als Bausteine einer klimaneutralen Energieversorgung erfolgreich realisiert wurden. Diskutiert werden technologische Entwicklungen sowie Fragen der Wirtschaftlichkeit und Versorgungssicherheit.
Die Nutzung der oberflächennahen Geothermie in Nahwärmesystemen bietet häufig gute Perspektiven zur Transformation der Wärmeversorgung in dicht bebauten urbanen Gebieten.
Um Klimaziele im Gebäudebereich in Deutschland kurz- und mittelfristig zu erreichen, ist eine deutlich größere Marktdurchdringung von Wärmepumpensystemen im Gebäudebestand und die Nutzung von der oberflächennahen Geothermie zwingend erforderlich. Um die Wärmeversorgung zukunftsfähig zu gestalten und ihre Transformation zu forcieren, wurden in Forschungsvorhaben „Urban Ground Heat“ vielfältige Lösungen erarbeitet.
Für Beispielprojekte wurden auf Basis von modellbasierten Potentialuntersuchungen und Vorplanungen die Umsetzbarkeit für bestehende Quartiere von Energieversorgern erarbeitet. Eine reale Umsetzung wurde vorbereitet. Hierzu wurden detailliert die technischen, regulatorischen und ökonomischen Anforderungen in den untersuchten Quartieren identifiziert und bewertet. Darüber hinaus ist ein Leitfaden entwickelt und sind diverse Planungswerkzeuge erweitert oder erstellt worden.
Mit diesen Ergebnissen versetzen wir Versorger und Kommunen in die Lage, Geothermieprojekte im Bestand effizienter und zielgerichtet zu realisieren. In der Session werden die Ergebnisse des Forschungsvorhaben „Urban Ground Heat“ vorgestellt. Mit „Co2Ol Island“ wird abschließend ein Ausblick gegeben, wie Geothermie bei der Klimawandelfolgenbegrenzung eingesetzt werden könnte.
Ostdeutschland ist ein zentraler Standort für Schlüsseltechnologien der Wasserstoffwirtschaft – von Forschung bis Fertigung. In der Paneldiskussion mit Input von einschlägigen Akteuren aus Forschung, Entwicklung und Anwendung soll diskutiert werden, wie regionale Innovationskraft und politische Rahmenbedingungen zusammenspielen, um lokale Wertschöpfung und wirtschaftliche Resilienz zu stärken.
Die Veranstaltung wird von der Initiative für Wasserstoff in Ostdeutschland e.V. (IWO), dessen Vorsitz das Land Berlin 2026 inne hat, organisiert. Die IWO bündelt die regionalen Expertisen und Stärken aus Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen, um die Wasserstoffwirtschaft länderübergreifend voranzutreiben. Die Mission der IWO: Die vorhandenen Chancen und Potentiale erschließen und Ostdeutschland als Schlüsselregion für die Wasserstoffwirtschaft etablieren.
Bis 2035 sollen mindestens 4.400 MWp der Berliner Bruttostromerzeugung aus Photovoltaik stammen – das zentrale Ziel des Masterplan Solarcity. Doch wie lässt sich der produzierte PV-Strom nicht nur direkt nutzen, sondern auch in andere Sektoren integrieren? Besonders spannend wird es, wenn Solarstrom auf die Mobilitätswende trifft: Wie kann er die Ladeinfrastruktur revolutionieren und die Elektromobilität in der Hauptstadt voranbringen?
In dieser Veranstaltung der Berliner Energietage beleuchten wir den Status quo, die Potenziale und die Herausforderungen der Nutzung von PV-Strom für die Ladeinfrastruktur. Erhalten Sie exklusive Einblicke von Expert:innen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Praxis, unter anderem zu folgenden Themen.
Ob Kommunen, Unternehmen oder Privatpersonen – diese Veranstaltung bietet wertvolle Impulse für alle, die die Energiewende aktiv mitgestalten und die Ladeinfrastruktur der Zukunft verstehen wollen. Freuen Sie sich auf fundierte Fachvorträge und die Möglichkeit zum Austausch mit den Referent:innen!

