Die Leitveranstaltung für Energiewende und Klimaschutz findet in 2026 vom 15. bis zum 17. April digital sowie vom 4. bis 6. Mai in Präsenz in Berlin statt. Hier sehen Sie das umfangreiche Gesamtprogramm mit über 110 — kostenfreien — Einzelveranstaltungen unterschiedlichster Institutionen, zu denen Sie sich ab sofort anmelden können. Unser Filter hilft Ihnen dabei, das Programm nach Ihren eigenen Interessen zu sortieren sowie nach konkreten Themen oder den wieder rund 600 Speaker:innen im Volltext des Programms zu suchen. Legen Sie die Events mit einem Klick in den Warenkorb und buchen Sie Ihren Besuch noch heute! Fragen zur Buchung beantworten wir Ihnen in unserer umfangreichen FAQ.
Die Rahmenbedingungen im Energie- und Klimabereich entwickeln sich auf allen Ebenen mit einer kaum für möglich gehaltenen Dynamik. Politik, Wirtschaft und Praxis stehen vor der Herausforderung, diese Veränderungen einzuordnen und tragfähige Lösungen zu übersetzen. Die ENERGIETAGE verstehen sich seit jeher als Forum, um aktuelle Entwicklungen zu diskutieren und gemeinsam praktikable Lösungen für die Energiewende voranzubringen.
Unter dem Motto „Gemeinsam Lösungen schaffen – Sicher. Wirtschaftlich. Klimafreundlich.“ bringen die ENERGIETAGE auch in diesem Jahr Akteure aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft zusammen, um zentrale Herausforderungen der Energie- und Klimapolitik zu diskutieren.
Was aber sind aktuell die großen Trends und Linien, die es beim Brückenschlag zwischen Politik und Praxis zu beachten gilt?
Zum Auftakt der ENERGIETAGE geben ausgewiesene Expertinnen und Experten in mehreren Lageberichten einen fundierten Überblick über zentrale Entwicklungen und ordnen diese aus unterschiedlichen Perspektiven ein. Damit bieten sie allen Teilnehmenden einen Orientierungsrahmen für die weiteren Fachdiskussionen.
Die Session bietet einen kompakten Überblick über die Produktpalette des Deutschen Wetterdienstes (DWD) für die Energiebrache. Von der Wettervorhersage, über klimatologische Produkte und Netzwerkaktivitäten bis hin zu Forschung und Entwicklung werden Einblicke in verfügbare Produkte wie beispielsweise Warnmeldungen für Übertragungsnetzbetreiber oder Strahlungsdatensätze für PV und aktuelle Projekte wie zum Beispiel zu Wake- und Sonnenfinsternis-Effekten in der Wettervorhersagegegeben. Das vom DWD koordinierte nationale Copernicus Netzwerkbüro Energie stellt die kostenfreien Copernicus-Daten und Dienste vor und gibt einen kurzen Einblick in Anwendungsbereiche.
Das Thema Energiekosten und Energieverbrauch steht im Fokus, wenn es um Wettbewerbsfähigkeit und Standortsicherung geht:
Die Antworten auf diese Fragen beeinflussen den wirtschaftlichen Erfolg eines Unternehmens direkt. Besonders bei energieintensiven Herstellungsprozessen, können durch den Einsatz von erneuerbarer Energie positive Effekte für Umwelt und Wirtschaftlichkeit erzielt werden. Dafür müssen aber Flexibilisierungspotentiale zur Deckung des Energiebedarfs ermittelt und praktisch umgesetzt werden.
Aber wie kann Energieeffizienz systematisch erschlossen werden? Wie kann der Einsatz Erneuerbare Energieträger und Speicherlösungen den Autarkiegrad wirtschaftlich sinnvoll erhöhen? Welche Funktion kommt dabei dem zertifizierten Energiemanagement zu? Auf diese Fragen geht der Vortrag Philipp Mall, Energieingenieur und Experte für Abwärmenutzung sowie Energiemanagement ein. Dabei wird an Beispielen aus der Praxis gezeigt, wie Unternehmen und Organisationen Flexibilisierung als wirtschaftlichen Hebel Schritt für Schritt umsetzen können.
Steigende Energie- und Lebensmittelpreise, hohe Sanierungskosten oder der CO₂-Preis treffen vor allem Menschen mit wenig finanziellem Spielraum. Für viele Haushalte wird es an mehreren Stellen gleichzeitig eng: beim Heizen und Stromverbrauch, beim Einkauf oder auf dem Weg zur Arbeit. Häufig bedeutet das, im Alltag Kompromisse machen zu müssen.
Wo Klimaschutzmaßnahmen in den Alltag der Menschen eingreifen, wird es konkret. Genau dort entstehen aber auch neue Chancen, Klimaschutz und Soziales besser zusammenzudenken und die Handlungsspielräume von Menschen zu erweitern.
Wie können Maßnahmen so gestaltet werden, dass sie Haushalte entlasten und gleichzeitig zum Klimaschutz beitragen? Welche Rolle spielen Politik, Infrastruktur und konkrete Angebote vor Ort im Alltag? Was ist bei der Umsetzung wichtig?
Diese Fragen stehen im Mittelpunkt unserer Veranstaltung. Nach einem kurzen Einblicken in aktuelle Forschungsergebnisse diskutieren wir mit Ex-pert:innen, welche Ansätze soziale Gerechtigkeit in der Klimapolitik stärken können.
Wie lassen sich Energiekosten spürbar senken – ohne große Investitionen und ohne lange Planungsprozesse? Unter dem Titel „Einfach machen: Effizienz, die sich rechnet“ lädt die EnergieEinsparInitiative Berlin zu einer praxisnahen Online-Session bei den Berliner Energietagen ein.
Im Mittelpunkt stehen Maßnahmen, die sofort umsetzbar sind und schnell Wirkung zeigen. Viele Einsparpotenziale im Gebäudebestand bleiben ungenutzt, obwohl sie mit geringem Aufwand erschlossen werden können. Genau hier setzt die Veranstaltung an: Eigentümerinnen und Eigentümer von Ein- und Zweifamilienhäusern, Mehrfamilienhäusern sowie Unternehmen erhalten konkrete Hinweise, welche Schritte sich besonders lohnen – von einfachen Optimierungen im Betrieb bis hin zu Maßnahmen mit kurzer Amortisationszeit.
Zum Auftakt stellt sich die EnergieEinsparInitiative Berlin (EEIB) vor – ein Bündnis zentraler Berliner Akteure, das sich dafür einsetzt, Energieeinsparpotenziale in der Stadt systematisch zu heben und Effizienzlösungen schneller in die Praxis zu bringen.
Die digitale Veranstaltung bietet kompakte Impulse, klare Prioritäten und praxisnahe Beispiele für alle, die beim Thema Energieeffizienz nicht lange diskutieren, sondern einfach anfangen wollen. Schalten Sie sich bei den Berliner Energietagen dazu und erfahren Sie, wie Effizienzmaßnahmen schnell Wirkung entfalten – für Klima, Gebäude und Betriebskosten.
Die Energiewende steht aktuell doppelt unter Druck: Die Abhängigkeit von Importen ist eine Belastung für Industrie und Gesellschaft und gleichzeitig wird der Ruf nach Abschwächung von Klimazielen immer lauter. Genau hier setzt der Kopernikus‑Gedanke an: wettbewerbsfähige und gesellschaftsfähige Lösungen entwickeln, die Emissionen senken und Versorgungssicherheit stärken. In dieser Session zeigen wir, wie Systemintegration und Flexibilität (Strom‑/Wärme/‑GasKopplung, Lastverschiebung, Speicher und neue Umwandlungspfade wie ‑Power‑toX‑) helfen, Kosten zu begrenzen, Abhängigkeiten zu reduzieren und die Resilienz des Energiesystems zu erhöhen. Wir schlagen die Brücke von Projekt-Highlights (Rückschau) zu den nächsten Schritten (Skalierung, Markteinbindung, Rahmenbedingungen) mit Blick auf konkrete Handlungsoptionen für Industrie, Politik und Umsetzungspartner unter Berücksichtigung einer sozial gerechten Transformation unter Einbindung von Bürgerinnen und Bürgern.
An dem Panel teilnehmen werden Ann-Katrin Schenk (Leiterin der Policy Unit am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung), Jan Hildebrand (Leiter des Arbeitsfelds Umweltpsychologie am Institut für ZukunftsEnergie- und Stoffstromsysteme) sowie Julian Keutz (Senior Research Associate am Energiewirtschaftliches Institut an der Universität zu Köln). Die Moderation übernimmt Constanze Liepold vom E.ON Energy Research Center der RWTH Aachen University.
Konflikte haben bei Energie-Infrastrukturprojekten in Deutschland Hochkonjunktur. Landauf landab sind Proteste der Bevölkerung gegen entsprechende Planungen gängige Praxis. Sie verzögern nicht nur die Umsetzung. Sie verteuern sie auch. Die Kosten für Konflikte, die Unternehmen durch die fehlende Akzeptanz der Bürger für Vorhaben entstehen, die die Energiewende voranbringen sollen, sind enorm. Eskalieren die Konflikte, können diese rasch explodieren.
Die Akzeptanz von Energie-Infrastrukturprojekten ist deshalb für die Energiewirtschaft keine Nebensache, sondern Chefsache. Sie verlangt von den Planern einen Perspektivwechsel. Es geht darum, Energie-Infrastrukturprojekte mit den Bürgern statt für die Bürger zu gestalten. Die Vorhabenträger dürfen die Bürger, die sich aktiv an der Planung beteiligen wollen, nicht als Sandkorn im Getriebe verstehen. Sie sind vielmehr der Öltropfen, der für ein reibungsloses Funktionieren vonnöten ist.
Der Vortrag vermittelt anhand anschaulicher Praxisbeispiele aus dem Projektalltag, wie eine erfolgreiche Akzeptanzkommunikation für Energie-Infrastrukturprojekte aussieht. Er richtet sich an alle Verantwortlichen, die mit der Planung, Genehmigung und Durchführung entsprechender Vorhaben befasst sind.
Die Transformation des Energiesystems bringt neue Anforderungen an Stabilität, Flexibilität und Zusammenarbeit mit sich. Mit dem steigenden Anteil erneuerbarer Energien, der zunehmenden Digitalisierung und einer stärkeren Vernetzung von Erzeugern, Verbrauchern und Infrastrukturen rückt die Frage in den Mittelpunkt, wie Energiesysteme künftig widerstandsfähiger und gleichzeitig effizienter gestaltet werden können.
Der Workshop der Fraunhofer-Allianz Energie im Rahmen der Berliner Energietage beleuchtet zentrale Bausteine für eine resiliente Energieversorgung. Ausgehend von der Stabilität der Stromnetze als Fundament eines funktionierenden Energiesystems zeigen datenbasierte Analysen und systemische Bewertungen, wie sich kritische Situationen frühzeitig erkennen und Versorgungssicherheit gezielt stärken lässt. Darauf aufbauend richtet sich der Blick auf die Akteure im Energiesystem: Praxisbeispiele verdeutlichen, wie industrielle Standorte zunehmend zu aktiven Gestaltern werden und industrielle Nachfrageflexibilität zu einer resilienten Energieversorgung beitragen kann.
Der Workshop verbindet technische, systemische und organisatorische Perspektiven auf ein zunehmend komplexes Energiesystem. Wir freuen uns auf einen angeregten Austausch mit Ihnen über innovative Ansätze für eine sichere, resiliente und zukunftsfähige Energieversorgung.
Bürokratie ist überall und besonders auch im Energiesektor vorhanden – bei Förderprogrammen, Nachweispflichten, dem Eich- und Messwesen, Netzentgeltregulierung und vielem mehr. Die Frage ist: Muss das sein? Oder sind das Traditionen aus einer Zeit vor der Liberalisierung des Elektrizitätsmarkts, der Digitalisierung oder der künstlichen Intelligenz?
Es besteht eine gewisse Sensitivität für den Vollzugsaufwand der öffentlichen Hand – dieser wird als Prognose jedem Gesetzesvorschlag vorangestellt und Haushaltskürzungen erhöhen den Druck, diesen zu reduzieren. Aber auch Unternehmen und Verbraucher:innen sind von hohem Verwaltungsaufwand betroffen. Praxiserfahrungen zeigen, dass hohe bürokratische Anforderungen oft nicht durch eigene Mitarbeiter:innen abgedeckt werden können und eher wie ein Konjunkturprogramm für teure Beratungsunternehmen wirken. In manchen Firmen sind auch eigene Personen notwendig, nur um nicht betriebsnotwendige Berichtspflichten z.B. für Subventionen zu erfüllen. Unsere Evaluation der Strompreiskompensation zeigt, dass Nachweispflichten als Bürokratiekosten die Inanspruchnahme von Förderprogrammen und damit deren Wirksamkeit sowie die Steuerbarkeit der Programme reduzieren.
Können wir als Gesellschaft auch im Angesicht einer abnehmenden Transformationsbereitschaft und zunehmendem Transformationsdruck diesen Wirkungsverlust noch leisten? Wie viele Nachweise brauchen wir wirklich? Können administrative Vereinfachung und Bürokratieabbau in der Förderpraxis vielleicht sogar einen Klimaschutzhebel darstellen?
Diese und anknüpfende Fragen wollen wir im Rahmen eines Online-Panels aus verschiedenen Perspektiven beleuchten und diskutieren.
Wie können sich Unternehmen in Berlin auf die Herausforderungen der Zukunft vorbereiten - ob steigende Energiekosten, Kühlungsbedarf im Sommer oder Optimierung von Betriebsabläufen? Es finden sich, bei genauer Betrachtung, viele Hebel und Stellschrauben, um Energie einzusparen und ressourcenschonender zu Wirtschaften.
Die KEK bietet diverse kostenfreie Unterstützungsleistungen an, um Berliner Unternehmen, Vereine und gemeinnützige Einrichtungen bestmöglich bei Ihrer ökologischen Transformation zu begleiten.
Die Energiewende im Industrie- und Gewerbesektor nimmt Fahrt auf – doch steigende Energiepreise, regulatorische Anforderungen und der Wunsch nach Versorgungssicherheit stellen Unternehmen vor neue Herausforderungen. Energiespeicherlösungen sind dabei ein zentraler Schlüssel: Sie ermöglichen Lastspitzenkappung, Eigenverbrauchsoptimierung, Sektorenkopplung und die Integration erneuerbarer Energien – sowohl auf Gebäudeebene als auch im Quartier.
Dieses BVES-Webinar beleuchtet innovative Speicherlösungen für Industrie- und Gewerbeanwendungen – von elektrischen Speichern über Quartierskonzepte bis hin zu thermischen Speichern. Zudem wird der internationale TASK AppESS im IEA ENERGY Storage Collaboration Programm vorgestellt und dessen Relevanz für die Praxis eingeordnet.
Praxisberichte und regulatorische Einordnungen runden das Programm ab.
Freuen Sie sich auf fundierte Fachbeiträge, konkrete Anwendungsbeispiele und aktuelle Einblicke aus Forschung, Markt und Politik.
Energiepreise unter Druck – So reagiert die EU. Die Wettbewerbsfähigkeit Europas leidet unter hohen Energiepreisen vor allem für Strom. Der Krieg in der Golfregion verschärft die Lage. Vor diesem Hintergrund bringt die EU-Kommission neue Maßnahmen auf den Weg, um die Strompreise zu senken. Was Brüssel plant und wie Stakeholder in Deutschland die ersten Vorschläge bewerten, diskutiert Manuel Berkel (Table.Briefings) in diesem Webinar mit:
Moderation: Manuel Berkel, Redakteur Europe.Table
Der Weg zu einem klimaneutralen Deutschland wird häufig als teuer und schädlich für den Wirtschaftsstandort dargestellt. Die Roadmap der Energy Watch Group kommt zu einem anderen Ergebnis: Ein Energiesystem auf Basis von 100 % erneuerbaren Energien ist technisch umsetzbar und volkswirtschaftlich tragfähig.
Die Studie analysiert die Transformation der Sektoren Energieerzeugung, Gebäudewärme, Verkehr und Industrie. Sie quantifiziert den Investitionsbedarf und die wirtschaftlichen Effekte für Haushalte, Unternehmen und öffentliche Haushalte.
Die Ergebnisse zeigen: Mit den passenden Maßnahmen senkt der Umstieg auf erneuerbare Energien die Energiekosten, gibt Deutschland einen starken Konjunkturschub und stärkt die Wettbewerbsfähigkeit im globalen Zukunftsmarkt Clean-Tech-Industrie.
In dem Event werden die zentralen Ergebnisse der Roadmap vorgestellt und im Dialog mit den TeilnehmerInnen vertieft.
Kommunen stehen im Zeichen des Klimawandels vor komplexen Entscheidungen: Von kommunaler Wärmeplanung über Flächenentsiegelung bis hin zur Neupflanzung von Gehölzen – alle Maßnahmen müssen räumlich hochaufgelöst betrachtet und gegeneinander abgewogen werden.
Mit dem Digitalen Zwilling EK Suite können Fachdaten aus Energie, Klima und Verwaltung kombiniert, visualisiert und analysiert werden. Szenarien lassen sich simulieren, Maßnahmen planen und Ergebnisse sowohl öffentlich als auch intern sicher darstellen.
In unserer Live-Präsentation zeigen wir, wie die EK Suite verschiedene Themenfelder intelligent verknüpfen und kommunale Planungsprozesse unterstützen kann, um Entscheidungen fundiert, transparent und zukunftssicher zu gestalten.
Aktuell wird die Wärmeplanung in den XPlanungsstandard integriert – über das Fachschema XWärmeplan. Dadurch wird eine einfache Koppelung der Wärmeplanungsergebnisse mit der Bauleit- und Flächennutzungsplanung möglich.
Die Bundesregierung hat zahlreiche Vorhaben angekündigt, um den um den Ausbau erneuerbarer Energien (EE) günstiger und systemdienlicher zu machen. So bringt die Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) beispielsweise Veränderungen bei der Finanzierung und Vermarktung von EE-Anlagen mit sich. Bei Wind- und Solarparks steht die Umstellung auf ein Differenzvertragssystem an und die kleine, bürgernahe PV wird sich künftig marktnäher refinanzieren müssen. Daher stehen aktuell insbesondere viele Investoren und Betreiber kleiner PV-Dachanlagen vor der Frage: Wie lässt sich Solarstrom künftig ohne eine fixe Einspeisevergütung wirtschaftlich vermarkten? Direktvermarktung, Bündelmodelle und flexible Stromnutzung gewinnen an Bedeutung – doch was bedeutet das konkret für PV-Kleinanlagen?
Im Webinar beleuchten Expertinnen und Experten, wie sich der Betrieb kleiner PV-Anlagen künftig marktorientierter gestalten lässt, welche Anreizmechanismen bereits bestehen und wo neue Chancen für flexible Vermarktungsstrategien liegen. Dabei werden Impulse aus einer aktuellen, vom Umweltbundesamt in Auftrag gegebenen Studie des Öko-Instituts und der Stiftung Umweltenergierecht (SUER) aufgegriffen, die den Übergang zu einer verlässlicheren Vermarktung unterstützen.
Gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft diskutieren wir, welche Anreize und Instrumente den Ausbau der bürgernahen Dach-PV auch in Zukunft tragen können. Der Fokus liegt dabei auf der Entwicklung neuer Strategien, die für mehr Verlässlichkeit in der Planung sorgen und somit den langfristigen Beitrag der Bürgerenergie zur Energiewende sichern. Das Publikum ist herzlich eingeladen, sich an der Diskussion über die Zukunft der bürgernahen Dach-PV zu beteiligen.
Seien Sie dabei und erfahren Sie, wie sich die bürgernahe Energiewende auf dem eigenen Dach wirtschaftlich weiterdenken lässt!
Die europäische Energiesicherheit steht angesichts zunehmender Großmachtsrivalitäten vor beispiellosen strategischen Herausforderungen. Der Angriffskrieg gegen die Ukraine und die hybriden Angriffe auf europäische Energieinfrastruktur haben Russland zur unmittelbarsten Bedrohung für Europas Energiesicherheit gemacht. Gleichzeitig hat China durch seine Industriepolitik und die Kontrolle zentraler Lieferketten neue Abhängigkeiten geschaffen und damit strukturelle geopolitische Hebel aufgebaut. Verstärkt werden diese Herausforderungen durch die Unberechenbarkeit der Vereinigten Staaten: Die Intervention der USA in Venezuela, Drohungen im Zusammenhang mit Grönland sowie eine zunehmend konfrontative Außenpolitik der Trump-Administration werden in Europa teilweise als strategisches Risiko wahrgenommen. Der Angriff auf den Iran und die Destabilisierung des Nahen Ostens durch iranische Vergeltungsschläge in der gesamten Region sowie die Blockade der Straße von Hormus haben zu einem Anstieg der Öl- und Gaspreise geführt und erneut gezeigt, wie stark geopolitische Spannungen die Volatilität der Energiemärkte beeinflussen können.
Mit der entschlossenen Abkehr von russischen Energielieferungen hat Europa bereits einen wichtigen Schritt hin zu größerer strategischer Autonomie vollzogen. Es bleibt jedoch eine große Herausforderung, die Abhängigkeit von chinesischen Rohstoffen und sauberen Energietechnologien sowie von US-LNG zu verringern und gleichzeitig die Diversifizierung der Energieversorgung weg von Russland voranzutreiben. Darüber hinaus wirft die Aussicht auf einen möglichen Friedensdeal in der Ukraine grundlegende Fragen hinsichtlich der Stabilität der aktuellen Energieordnung in Europa und der politischen Entscheidungen in Deutschland auf, die unter neuem geopolitischem Druck wieder aufkommen könnten.
Diese Paneldiskussion betrachtet Energiesicherheit als geopolitisches Machtproblem und untersucht die strategischen Optionen Europas zur Stärkung der Widerstandsfähigkeit gegenüber geopolitischen Schocks sowie zur Kopplung von Industriedekarbonisierung mit wirtschaftlicher Sicherheit und Wettbewerbsfähigkeit.
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Die Energiewende verändert das Energiesystem grundlegend. Mit dem steigenden Anteil erneuerbarer Energien wächst der Bedarf an Flexibilität, Resilienz und Versorgungssicherheit. Energiespeicher sind dabei weit mehr als nur ein technisches Add-on – sie sind ein zentrales Werkzeug für Systemstabilität, Kosteneffizienz und volkswirtschaftlichen Nutzen.
Ob Batteriespeicher (BESS), Pumpspeicher, thermische Speicher oder innovative Co-Location-Konzepte mit Photovoltaik, Wind- und Biogasanlagen: Speicher ermöglichen Netzstabilität, reduzieren Systemkosten, gleichen die volatile Erzeugung aus und erhöhen die Krisenfestigkeit unserer Energieversorgung.
Die Fachveranstaltung beleuchtet die systemische Rolle von Energiespeichern, zeigt konkrete Praxisbeispiele und diskutiert, welche regulatorischen und marktlichen Rahmenbedingungen notwendig sind, um ihre Potenziale vollständig zu heben.
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Die bundesweite Initiative Energieeffizienz- und Klimaschutz-Netzwerke (IEEKN) und die Arbeitsgemeinschaft Energieeffizienz- und Klimaschutz-Netzwerke Deutschland e. V. (AGEEN) laden traditionell im Rahmen der Berliner Energietage zu einer gemeinsamen Konferenz ein. Unter dem Motto „Fortschritt neu denken: Vernetzt. Effizient. Finanzierbar.“ diskutieren wir mit Expertinnen und Experten aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft über die Erfolgsfaktoren für Unternehmen und Kommunen, um gut für die Zukunft aufgestellt zu sein. Wir zeigen, wie Netzwerke sie dabei unterstützen, indem sie den Erfahrungsaustausch erleichtern, Orientierung bieten und Kooperationen ermöglichen. Wir nehmen praxisnahe Finanzierungsmöglichkeiten und zukunftsgerichtete technische Lösungen in den Blick, die Energieeffizienz und Klimaschutz in Betrieben und Kommunen voranbringen.
Nehmen Sie Impulse mit, tauschen Sie sich aus und entwickeln Sie gemeinsam praktikable Lösungen für nachhaltiges Wachstum.
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Versorgungssicherheit – im Energiesektor rückt sie wieder stärker in den Fokus. Die Gründe sind vielfältig: Geopolitische Umbrüche, das Erstarken nationalistischer Politikkonzepte, konfrontativere Wirtschaftsstrategien, die Eingrenzung des globalen Freihandels durch Zölle und eine erodierende Wirkmacht globaler Institutionen zählen dazu. Resilienz war und ist eine der zentralen Anforderungen an die Energiewirtschaft und damit die Energiewende. Häufig gewährleisten schon jetzt europäische Kooperationen eine sichere Versorgung mit Strom, Wärme, Brenn- und Grundstoffen, wie es sich z.B. beim Frequenzerhalt im Stromsystem oder der Versorgung der Bevölkerung mit Gas und Öl zeigt. Angesichts der genannten Herausforderungen blickt die Akademieninitiative „Energiesysteme der Zukunft“ (ESYS) in dieser Veranstaltung auf die Vernetzung zukünftiger Versorgungsinfrastrukturen: Wo besteht Anpassungsbedarf? Wie kann die Energiewende zu mehr Resilienz führen? Welche innereuropäischen Schnittstellen sind zu stärken? Wie lassen sich Lieferbeziehungen diversifizieren? Welche Lehren lassen sich aus der aktuellen Situation z.B. für den Aufbau der Infrastrukturen für klimaneutrale Energieträger ziehen? Dies sind Fragen, die ESYS mit Expert:innen und Teilnehmenden auf den Energietagen diskutiert.
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Angesichts zunehmender geopolitischer Spannungen, hybrider Bedrohungen und klimabedingter Extremereignisse ist die Frage einer resilienten Energieversorgung aktueller denn je. Der völkerrechtswidrige Angriff Russlands auf die Ukraine führt uns seit nunmehr vier Jahren deutlich vor Augen, wie verwundbar zentralisierte Energiesysteme sind. Auch in Deutschland zeigen jüngste Ereignisse, wie verletzlich kritische Infrastruktur sein kann: Die Brandstiftung an einem Energieversorgungsobjekt in Berlin führte dazu, dass zahlreiche Haushalte im Westen der Stadt mitten im Winter tagelang ohne Strom waren.
Solche Vorfälle verdeutlichen, dass wir unsere Energieversorgung strukturell widerstandsfähiger aufstellen müssen. Erneuerbare Energien sind ein zentraler Baustein für mehr Resilienz. Ihre Dezentralität erschwert gezielte Angriffe, reduziert systemische Risiken, mindert die Folgen bei Ausfall einzelner Erzeuger und erhöht die Anpassungsfähigkeit im Krisenfall.
Die Politik muss die richtigen Anreize setzen, um diese Umstellung voranzubringen und so dafür zu sorgen, dass die Energieversorgung Deutschlands kostengünstig und widerstandsfähig gestaltet werden kann. Im Fokus stehen dabei besonders die großen Gesetzesänderungen dieses Jahres: die Weiterentwicklung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes, das Netzpaket sowie die Überarbeitungen von Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz und Gebäudeenergiegesetz. Diese politischen Vorhaben sind nicht nur entscheidend für den Erfolg der Energiewende. Sie haben auch einen Einfluss auf die Resilienz der deutschen Energieversorgung.
In dieser gemeinsamen Veranstaltung des Bundesverbands Erneuerbare Energie (BEE) zusammen mit dem Verband Kommunaler Unternehmen (VKU) wollen wir mit Politik, Wirtschaft und Wissenschaft diskutieren, welche gesetzgeberischen Impulse Deutschland jetzt braucht. Wir freuen uns auf eine lebhafte Diskussion darüber, wie wir die Energiewende als Sicherheitsprojekt denken und gestalten können – für ein starkes, unabhängiges und krisenfestes Deutschland.
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