Die Leitveranstaltung für Energiewende und Klimaschutz findet in 2026 vom 15. bis zum 17. April digital sowie vom 4. bis 6. Mai in Präsenz in Berlin statt. Hier sehen Sie das umfangreiche Gesamtprogramm mit über 110 — kostenfreien — Einzelveranstaltungen unterschiedlichster Institutionen, zu denen Sie sich ab sofort anmelden können. Unser Filter hilft Ihnen dabei, das Programm nach Ihren eigenen Interessen zu sortieren sowie nach konkreten Themen oder den wieder rund 600 Speaker:innen im Volltext des Programms zu suchen. Legen Sie die Events mit einem Klick in den Warenkorb und buchen Sie Ihren Besuch noch heute! Fragen zur Buchung beantworten wir Ihnen in unserer umfangreichen FAQ.
Die Rahmenbedingungen im Energie- und Klimabereich entwickeln sich auf allen Ebenen mit einer kaum für möglich gehaltenen Dynamik. Politik, Wirtschaft und Praxis stehen vor der Herausforderung, diese Veränderungen einzuordnen und tragfähige Lösungen zu übersetzen. Die ENERGIETAGE verstehen sich seit jeher als Forum, um aktuelle Entwicklungen zu diskutieren und gemeinsam praktikable Lösungen für die Energiewende voranzubringen.
Unter dem Motto „Gemeinsam Lösungen schaffen – Sicher. Wirtschaftlich. Klimafreundlich.“ bringen die ENERGIETAGE auch in diesem Jahr Akteure aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft zusammen, um zentrale Herausforderungen der Energie- und Klimapolitik zu diskutieren.
Was aber sind aktuell die großen Trends und Linien, die es beim Brückenschlag zwischen Politik und Praxis zu beachten gilt?
Zum Auftakt der ENERGIETAGE geben ausgewiesene Expertinnen und Experten in mehreren Lageberichten einen fundierten Überblick über zentrale Entwicklungen und ordnen diese aus unterschiedlichen Perspektiven ein. Damit bieten sie allen Teilnehmenden einen Orientierungsrahmen für die weiteren Fachdiskussionen.
Die Eckpunkte des neuen Gebäudemodernisierungsgesetzes (GMG) sollen Verlässlichkeit, Akzeptanz und Klarheit schaffen – doch viele Fragen bleiben offen: Ist das neue Gesetz tatsächlich technologieoffener? Welche Rolle spielen niedriginvestive Maßnahmen im Vergleich zu hohen Effizienzstandards, die die EPBD vorgibt? Und wie gelingt ein Modernisierungspfad, der wirtschaftlich tragfähig bleibt, die Klimaziele einhält und zugleich sozial ausgewogen ist? Das Panel diskutiert, ob der neue Name wirklich neue Dynamik bringt – oder ob die bekannten Herausforderungen zwischen Kosten, Planungssicherheit und Klimaschutz weiterhin den Takt bestimmen.
Steigende Energie- und Lebensmittelpreise, hohe Sanierungskosten oder der CO₂-Preis treffen vor allem Menschen mit wenig finanziellem Spielraum. Für viele Haushalte wird es an mehreren Stellen gleichzeitig eng: beim Heizen und Stromverbrauch, beim Einkauf oder auf dem Weg zur Arbeit. Häufig bedeutet das, im Alltag Kompromisse machen zu müssen.
Wo Klimaschutzmaßnahmen in den Alltag der Menschen eingreifen, wird es konkret. Genau dort entstehen aber auch neue Chancen, Klimaschutz und Soziales besser zusammenzudenken und die Handlungsspielräume von Menschen zu erweitern.
Wie können Maßnahmen so gestaltet werden, dass sie Haushalte entlasten und gleichzeitig zum Klimaschutz beitragen? Welche Rolle spielen Politik, Infrastruktur und konkrete Angebote vor Ort im Alltag? Was ist bei der Umsetzung wichtig?
Diese Fragen stehen im Mittelpunkt unserer Veranstaltung. Nach einem kurzen Einblicken in aktuelle Forschungsergebnisse diskutieren wir mit Ex-pert:innen, welche Ansätze soziale Gerechtigkeit in der Klimapolitik stärken können.
Die Energiewende steht aktuell doppelt unter Druck: Die Abhängigkeit von Importen ist eine Belastung für Industrie und Gesellschaft und gleichzeitig wird der Ruf nach Abschwächung von Klimazielen immer lauter. Genau hier setzt der Kopernikus‑Gedanke an: wettbewerbsfähige und gesellschaftsfähige Lösungen entwickeln, die Emissionen senken und Versorgungssicherheit stärken. In dieser Session zeigen wir, wie Systemintegration und Flexibilität (Strom‑/Wärme/‑GasKopplung, Lastverschiebung, Speicher und neue Umwandlungspfade wie ‑Power‑toX‑) helfen, Kosten zu begrenzen, Abhängigkeiten zu reduzieren und die Resilienz des Energiesystems zu erhöhen. Wir schlagen die Brücke von Projekt-Highlights (Rückschau) zu den nächsten Schritten (Skalierung, Markteinbindung, Rahmenbedingungen) mit Blick auf konkrete Handlungsoptionen für Industrie, Politik und Umsetzungspartner unter Berücksichtigung einer sozial gerechten Transformation unter Einbindung von Bürgerinnen und Bürgern.
An dem Panel teilnehmen werden Ann-Katrin Schenk (Leiterin der Policy Unit am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung), Jan Hildebrand (Leiter des Arbeitsfelds Umweltpsychologie am Institut für ZukunftsEnergie- und Stoffstromsysteme) sowie Julian Keutz (Senior Research Associate am Energiewirtschaftliches Institut an der Universität zu Köln). Die Moderation übernimmt Constanze Liepold vom E.ON Energy Research Center der RWTH Aachen University.
Die Wärmewende im Gebäudesektor gehört zu den zentralen Herausforderungen der deutschen Energie- und Klimapolitik. Gebäude verursachen einen erheblichen Anteil der CO₂-Emissionen – gleichzeitig gelten Effizienzsteigerungen beim Energieverbrauch seit Jahren als Schlüssel zur Senkung von Betriebskosten und Emissionen. Doch welche Strategie führt zum Ziel: Fokus auf Energieeffizienz oder eine konsequente Ausrichtung an den tatsächlichen CO₂-Emissionen?
Während Effizienzstandards häufig auf aufwendige Sanierungen und hohe Investitionen setzen, argumentieren andere Ansätze für eine stärkere CO₂-Orientierung – etwa durch den Einsatz klimafreundlicher Heizungsanlagen und Energieträger. Doch stehen sich diese Ansätze tatsächlich im Weg? Oder braucht es einen pragmatischen Mittelweg, der sowohl Energieeinsparung als auch Emissionsreduktion sinnvoll miteinander verbindet?
Unsere Veranstaltung bringt Expertinnen und Experten aus Politik, Wirtschaft und Praxis zusammen, um genau diese Fragen zu diskutieren. Im Mittelpunkt steht die Suche nach tragfähigen Lösungen für eine erfolgreiche Wärmewende: Wie können Investitionen in Gebäudemodernisierung finanziert werden? Welche Rolle spielen staatliche Förderung und regulatorische Rahmenbedingungen? Und wie lässt sich sicherstellen, dass die Transformation sozialverträglich bleibt und breite gesellschaftliche Akzeptanz findet?
Nicht zuletzt stellt sich die Frage, welchen Beitrag das neue Gebäudemodernisierungsgesetz zu diesen Zielen leisten kann. Setzt es die richtigen Anreize – besteht Nachbesserungsbedarf? Gemeinsam wollen wir Perspektiven ausloten, Zielkonflikte beleuchten und Wege aufzeigen, wie die Wärmewende im Gebäudesektor bis 2045 erfolgreich gelingen kann.
Die Kommunale Wärmeplanung (KWP) ist zentraler Hebel der deutschen Energiewende. In den kommenden Jahren sind alle Kommunen verpflichtet, Wärmepläne zu erstellen, um eine bezahlbare, klimaneutrale und verlässliche Wärmeversorgung sicherzustellen. Dabei unterscheiden sich die Gemeinden hinsichtlich ihrer Herausforderungen und Chancen – und somit letztendlich auf ihrem Weg zum fertigen Wärmeplan. Insbesondere für kleine Kommunen stellt die KWP eine besondere Herausforderung dar.
Der KWW-Starterblock: Kleine Kommunen vermittelt in regelmäßigen Durchgängen die wesentlichen Grundlagen der KWP. Er zeigt, wie der Prozess funktioniert, welche Optionen das Gesetz vorsieht und wo kleine, ländliche Kommunen mit ihren individuellen Bedingungen ansetzen können. Ziel ist eine solide Orientierung, die unabhängig von Größe, Ressourcen oder lokaler Ausgangslage nutzbar ist.
Themenübersicht:
Die Veranstaltung ist wie alle KWW-Webseminare kostenfrei.
Das Eckpunktepapier zum neuen Gebäudemodernisierungsgesetz (GMG) markiert einen zentralen Schritt in der Weiterentwicklung der deutschen Gebäudeenergiepolitik. Das Gesetz soll das bisherige Gebäudeenergiegesetz (GEG) ablösen und zugleich die Vorgaben der europäischen Gebäuderichtlinie (EPBD) in nationales Recht überführen.
Das Eckpunktepapier zum Gebäudemodernisierungsgesetz hat in Medien und Fachkreisen eine intensive Debatte ausgelöst. Besonders die geplante Abschaffung der 65-Prozent-Vorgabe für erneuerbare Energien bei neuen Heizungen wird von vielen als klimapolitischer Rückschritt bewertet. Skepsis gibt es zudem gegenüber der vorgesehenen Quote für klimafreundliche Brennstoffe und einer (möglichen) weiterandauernden Planungsunsicherheit im Gebäudesektor.
Außerdem findet das Thema der Energieeffizienz im Entwurf keinerlei Beachtung, woraus sich mehrere Überlegungen ergeben: Inwieweit können energieeffiziente Maßnahmen zum Erreichen der Klimaziele im Kontext des GMG beitragen? Welche konkreten Vorgaben ergeben sich aus der EPBD - und welche Auswirkungen ergeben sich daraus für die Verbraucher?
§ 42 EnWG – mehr Transparenz oder struktureller Engpass? Die Stromversorgung im Wohnungsbestand rückt energiepolitisch und operativ stärker in den Fokus.
Zwischen Herkunftskennzeichnung, Lieferantenpflichten und Mieterstrom stellt sich für die soziale Wohnungswirtschaft die Frage nach ihrer Rolle im Energiesystem neu: Von der reinen Abnahme hin zu aktiverer Einbindung in Erzeugung, Verteilung und Nutzung von Strom im Quartier. Dabei schauen wir über den eigenen Tellerrand hinaus nach Österreich, dort zeigt man, dass gemeinschaftliche Erzeugungs- und Verbrauchsmodelle regulatorisch anders ausgestaltet und praktisch umgesetzt werden können.
Die Veranstaltung bietet eine fachliche Einordnung der energiewirtschaftlichen Rolle der Wohnungswirtschaft im Strommarkt. Im Vordergrund stehen praktikable Versorgungsmodelle: Best-Practice aus Österreich sowie zwei Praxisbeispiele aus der heimischen Wohnungswirtschaft, der Baugenossenschaft Wiederaufbau und der Rheinwohnungsbau aus Braunschweig.
Für Fachentscheider mit Fokus auf Energiemarkt, Regulierung und Umsetzung im Bestand.
Energiepreise unter Druck – So reagiert die EU. Die Wettbewerbsfähigkeit Europas leidet unter hohen Energiepreisen vor allem für Strom. Der Krieg in der Golfregion verschärft die Lage. Vor diesem Hintergrund bringt die EU-Kommission neue Maßnahmen auf den Weg, um die Strompreise zu senken. Was Brüssel plant und wie Stakeholder in Deutschland die ersten Vorschläge bewerten, diskutiert Manuel Berkel (Table.Briefings) in diesem Webinar mit:
Moderation: Manuel Berkel, Redakteur Europe.Table
Die erneuerbaren Energien sind ein entscheidender Baustein der energiewirtschaftlichen Transformation. Mit Blick auf Fragen der Systemkosten, Resilienz und Kreislaufwirtschaft wird im Energieforschungsprogramm des BMWE ein breites Themenspektrum untersucht. Dabei stehen sowohl die Wärme- als auch Stromversorgung im Fokus. In der Session 'Aktuelle Herausforderungen der erneuerbaren Energien' stellen junge Forschende Förderprojekte vor, die praxisnahe und zukunftsweisende Ansätze zu den Technologien Geothermie, Windenergie und Photovoltaik aufzeigen. Lassen Sie sich inspirieren von aktuellen Lösungsansätzen und jungen Ideen, die konkrete Umsetzungsstrategien aufzeigen und uns dem Ziel einer nachhaltigen Energieversorgung einen großen Schritt näherbringen.
Im Anschlluss an die Vorträge besteht die Möglichkeit zur Diskussion mit den Vortragenden.
Warum eigentlich sind Energiewende und Klimaschutz zu gesellschaftlichen Reizthemen geworden, deren produktive Bewältigung weit mehr als technische und wirtschaftliche Aspekte betrifft?
Bei der Bearbeitung der hiermit zusammenhängenden Konflikte sind – wo immer möglich – in der Zivilgesellschaft vorherrschende Einstellungen und Wertepräferenzen zu berücksichtigen.
Wir freuen uns sehr, Dr. Silke Borgstedt, Geschäftsführerin des SINUS-Instituts – eine führende Vertreterin der angewandten Sozialforschung in Deutschland –, für einen inhaltlichen Impuls gewonnen zu haben. Dieser kann uns einen Orientierungsrahmen für produktive Diskurse im Rahmen der ENERGIETAGE und für die praktische Arbeit an Energie- und Klimaschutzprojekten geben.
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Die europäische Energiesicherheit steht angesichts zunehmender Großmachtsrivalitäten vor beispiellosen strategischen Herausforderungen. Der Angriffskrieg gegen die Ukraine und die hybriden Angriffe auf europäische Energieinfrastruktur haben Russland zur unmittelbarsten Bedrohung für Europas Energiesicherheit gemacht. Gleichzeitig hat China durch seine Industriepolitik und die Kontrolle zentraler Lieferketten neue Abhängigkeiten geschaffen und damit strukturelle geopolitische Hebel aufgebaut. Verstärkt werden diese Herausforderungen durch die Unberechenbarkeit der Vereinigten Staaten: Die Intervention der USA in Venezuela, Drohungen im Zusammenhang mit Grönland sowie eine zunehmend konfrontative Außenpolitik der Trump-Administration werden in Europa teilweise als strategisches Risiko wahrgenommen. Der Angriff auf den Iran und die Destabilisierung des Nahen Ostens durch iranische Vergeltungsschläge in der gesamten Region sowie die Blockade der Straße von Hormus haben zu einem Anstieg der Öl- und Gaspreise geführt und erneut gezeigt, wie stark geopolitische Spannungen die Volatilität der Energiemärkte beeinflussen können.
Mit der entschlossenen Abkehr von russischen Energielieferungen hat Europa bereits einen wichtigen Schritt hin zu größerer strategischer Autonomie vollzogen. Es bleibt jedoch eine große Herausforderung, die Abhängigkeit von chinesischen Rohstoffen und sauberen Energietechnologien sowie von US-LNG zu verringern und gleichzeitig die Diversifizierung der Energieversorgung weg von Russland voranzutreiben. Darüber hinaus wirft die Aussicht auf einen möglichen Friedensdeal in der Ukraine grundlegende Fragen hinsichtlich der Stabilität der aktuellen Energieordnung in Europa und der politischen Entscheidungen in Deutschland auf, die unter neuem geopolitischem Druck wieder aufkommen könnten.
Diese Paneldiskussion betrachtet Energiesicherheit als geopolitisches Machtproblem und untersucht die strategischen Optionen Europas zur Stärkung der Widerstandsfähigkeit gegenüber geopolitischen Schocks sowie zur Kopplung von Industriedekarbonisierung mit wirtschaftlicher Sicherheit und Wettbewerbsfähigkeit.
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Steigende Heizkosten, energetische Sanierung und der Umbau der Wärmeversorgung stellen viele Haushalte vor große Herausforderungen – insbesondere Menschen mit geringem Einkommen. Wie kann die Wärmewende sozial gerecht gestaltet werden? Welche politischen Instrumente, Unterstützungsangebote und praktischen Lösungen helfen dabei, Klimaschutz und soziale Teilhabe zusammenzubringen?
In dieser Veranstaltung werden zunächst aktuelle Entwicklungen bei Heizkosten und deren Verteilung vorgestellt – unter anderem auf Basis des Heizspiegels für Deutschland oder dem Stromspar-Checks. Impulse aus Wissenschaft und Praxis beleuchten anschließend, welche sozialen Auswirkungen die Wärmewende hat und welche Ansätze bereits heute dabei helfen, Energie zu sparen und Haushalte konkret zu entlasten.
In der anschließenden Podiumsdiskussion diskutieren Vertreter*innen aus Sozialverbänden, Zivilgesellschaft und Politik, welche Rahmenbedingungen nötig sind, damit die Wärmewende sozial ausgewogen gelingt. Dabei geht es unter anderem um zielgerichtete Unterstützung für vulnerable Haushalte, die Rolle von Beratungsangeboten sowie um die Verbindung von Klimaschutz- und Sozialpolitik.
Die Veranstaltung gibt einen Überblick über zentrale Herausforderungen und zeigt konkrete Lösungsansätze für eine sozial gerechte Wärmewende auf. Zugleich bietet sie einen Ausblick auf weitere thematische Veranstaltungen der Berliner Energietage.
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Deutschland läuft Gefahr, die gestellten CO2-Minderungsziele in 2030 und danach deutlich zu verfehlen. Ein zu geringer Beitrag für den internationalen Klimaschutz und massive Strafzahlungen an die EU wären die Folge. Ein Grund dafür ist, trotz eines im Juli 2024 novellierten Klimaschutzgesetzes, das überwiegende Ausbleiben einer konsistenten Governance - im Bund, bei den Ländern und in den Kommunen. Die VertreterInnen der heute hier anwesenden Klimabeiräte bzw. Klimaschutzräte der Länder wollen exemplarisch auf die Defizite im Bereich der Sektorenziele, beim Monitoring, bei der Beteiligung der Gesellschaft und der politischen Verantwortlichkeit hinweisen und verbesserte Umsetzungsstrukturen der Klimaschutzziele diskutieren.
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Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) präsentiert zusammen mit dem Projektträger Jülich den neuen Innovationswettbewerb Energiequartiere. Er soll wichtige Impulse für die Modernisierung im Bestand setzen: In drei Wettbewerbsphasen DESIGN, BUILD und OPERATE werden innovative Konzepte für lebenswerte und klimaneutrale Quartiere entwickelt, vor Ort umgesetzt und im laufenden Betrieb optimiert. Der Wettbewerbscharakter wird dabei über die gesamte Laufzeit aufrechterhalten: Innovationskonsortien bestehend vor allem aus Energieversorgern, Wohnungswirtschaft und Forschungspartnern messen sich untereinander, streben nach der besten Lösung – und profitieren gleichzeitig von dem Exzellenz-Netzwerk, das sie miteinander bilden.
In der Session sprechen Expertinnen und Experten aus den Bereichen Energie, Wohnungswirtschaft und Städte/Kommunen. Sie beleuchten die Herausforderungen, denen sich Quartiere heute und in Zukunft stellen müssen, und zeigen auf, welche Chance der Innovationswettbewerb Energiequartiere eröffnen kann.
Lernen Sie den Innovationswettbewerb Energiequartiere kennen und bewerben Sie sich ab Mai 2026.
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Wärmepumpe oder „Biotreppe“? Elektronen oder Moleküle? Das Eckpunktepapier zum neuen Gebäudemodernisierungsgesetz wird kontrovers diskutiert. Sorgen die vorgeschlagenen Lösungen für das Erreichen der Klimaziele im Gebäudesektor? Ist die Dekarbonisierung des Gebäudebestandes für Immobilienbesitzer bezahlbar? Oder ist die Wärmewende aufgrund der Energiepreisentwicklung gar ein Selbstläufer? Expertinnen und Experten diskutieren Chancen, Grenzen und realistische Wege zwischen politischem Anspruch und praktischer Machbarkeit.
Nach der Diskussionsrunde sind die Teilnehmer der Veranstaltung zu Snacks und Fingerfood eingeladen, wobei die Möglichkeit zum Networking besteht.
Die Registrierung zu dieser Veranstaltung gilt als Interessenbekundung und erfordert eine gesonderte Bestätigung per E-Mail durch den Veranstalter. Nach Ihrer Anmeldung erhalten Sie in Kürze eine Rückmeldung.
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Wie kann die Energiewende in Berlin endlich Tempo gewinnen und welche Entscheidungen sind jetzt entscheidend, um die Klimaziele bis 2045 zu erreichen? In dieser Podiumsdiskussion bringen Vertreter:innen aus Praxis, Verwaltung, Wissenschaft und Wohnungswirtschaft ihre Perspektiven zusammen und diskutieren, wo aktuell Zeit verloren geht und welche Hebel den Ausbau von Photovoltaik, Ladeinfrastruktur, Windenergie und Quartierslösungen beschleunigen können.
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Die Erstellung und Umsetzung der kommunalen Wärmepläne steht im Spannungsfeld zwischen klimapolitischen Zielsetzungen, aktuellen politischen Entwicklungen sowie wirtschaftlichen und sozialen Rahmenbedingungen. Die Veranstaltung des BMWSB erörtert den politischen Bezugsrahmen sowie Lösungsansätze in den Themenfeldern Quartiere, Stadtentwicklung und Kommunikation.
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Kritische Infrastrukturen (KRITIS) stehen auch in Berlin unter wachsendem Druck: Digitalisierung, komplexe Lieferketten, Extremwetterereignisse, steigende Cyberbedrohungen sowie Risiken durch Sabotage und Spionage fordern Betreiber, Verwaltung und Politik gleichermaßen heraus. Als Hauptstadtregion mit hoher Versorgungsdichte, zentralen Behörden, Verkehrsknotenpunkten und zahlreichen systemrelevanten Einrichtungen ist die Region besonders exponiert – und zugleich ein Schlüsselraum für funktionierende Resilienzstrategien in Deutschland.
Die Berliner Energietage bieten den idealen Rahmen, um diese Herausforderungen sichtbar, verständlich und lösungsorientiert zu diskutieren. In einer hochkarätig besetzten Podiumsdiskussion mit Spitzenvertreter*innen der Berliner Landespolitik werden zentrale Handlungsbedarfe für die KRITIS-Resilienz erstmals gemeinsam adressiert – es haben bereits fest zugesagt:
Die Veranstaltung kombiniert kurze Impulse mit einer klar moderierten, praxisnahen Debatte. Ziel ist ein Format, das sowohl für Fachpublikum substanziell als auch für Medien und Öffentlichkeit gut greifbar bleib und Fragen beantwortet, wie
Ein Podium, das Orientierung schafft: für eine widerstandsfähige Hauptstadtregion und eine moderne Sicherheitsarchitektur in Berlin-Brandenburg.
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Störungen in der Energieversorgung können gravierende wirtschaftliche Folgen insbesondere für Industrie und Gewerbe haben. Jüngste Vorfälle im Stromsystem wie der Berliner Blackout am 03.01.2026 haben dies wieder gezeigt. Ein Mittel zur Verbesserung der System-Resilienz sind Vor-Ort-Energiesysteme, in denen Erzeugung, Speicherung und Verbrauch von Energie lokal soweit ausbalanciert sind, dass die übergeordneten Netzebenen entlastet werden und Netzausfälle weniger Schaden anrichten können. Insgesamt können Vor-Ort-Energiesysteme mit ihren Flexibilitätsressourcen auch dazu beitragen, die Netzauslastung zu verbessern und so Systemkosten und Netzentgelte zu reduzieren.
In der Sitzung werden Praxisbeispiele vorgestellt, wo solche dezentralen Versorgungskonzepte für Industrie und Gewerbe auf Basis von grünem Wasserstoff und seiner Derivate wie Methanol und Ammoniak als Bausteine einer klimaneutralen Energieversorgung erfolgreich realisiert wurden. Diskutiert werden technologische Entwicklungen sowie Fragen der Wirtschaftlichkeit und Versorgungssicherheit.
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