Die Leitveranstaltung für Energiewende und Klimaschutz findet in 2026 vom 15. bis zum 17. April digital sowie vom 4. bis 6. Mai in Präsenz in Berlin statt. Hier sehen Sie das umfangreiche Gesamtprogramm mit über 110 — kostenfreien — Einzelveranstaltungen unterschiedlichster Institutionen, zu denen Sie sich ab sofort anmelden können. Unser Filter hilft Ihnen dabei, das Programm nach Ihren eigenen Interessen zu sortieren sowie nach konkreten Themen oder den wieder rund 600 Speaker:innen im Volltext des Programms zu suchen. Legen Sie die Events mit einem Klick in den Warenkorb und buchen Sie Ihren Besuch noch heute! Fragen zur Buchung beantworten wir Ihnen in unserer umfangreichen FAQ.
Die kommunale Wärmeplanung schafft die Grundlage für die Wärmewende in Berlin – doch der entscheidende Schritt beginnt erst jetzt: die Umsetzung.
In sogenannten Prüfgebieten wird sich zeigen, wo Wärmenetze entstehen können und wo andere Lösungen notwendig sind. Gleichzeitig stellt sich für viele Akteure die zentrale Frage: Was bedeutet die gesamtstädtische Planung konkret für einzelne Quartiere, Infrastrukturentscheidungen und Investitionen?
Gemeinsam mit Senatsverwaltung und Infrastrukturunternehmen präsentiert das InfraLab zentrale Erkenntnisse und Handlungsempfehlungen für die Umsetzungsphase der kommunalen Wärmeplanung in Berlin.
Von der Kommunalen Wärmeplanung über die kommunale Energieplanung bis zum ENP+: Der Vortrag zeigt den logischen nächsten Schritt hin zu einer ganzheitlichen und zukunftsfähigen Energieplanung. So wird deutlich, warum Kommunen die Energiewende nur sektorenübergreifend erfolgreich gestalten können.
Wie kann die Wärmewende in bestehenden Stadtquartieren gelingen – auch jenseits klassischer Fernwärmemodelle? Wie können Lösungen entstehen, die bezahlbar, sozial gerecht und von den Menschen vor Ort mitgetragen werden?
Diesen Fragen widmet sich die Veranstaltung zu kooperativer Nahwärme in urbanen Bestandsquartieren. Im Mittelpunkt stehen Initiativen und Akteursgruppen, die neue Wege gehen: von nachbarschaftlich organisierten Projekten über zivilgesellschaftliche Zusammenschlüsse bis hin zu lokalen Wärme- und Quartiersgenossenschaften, die Wärmeinfrastrukturen gemeinsam entwickeln, aufbauen und tragen.
Die Veranstaltung macht sichtbar, was bereits entsteht, vernetzt engagierte Akteure und lädt zum Austausch über Erfahrungen, Herausforderungen und Lösungsansätze ein. Zugleich zeigt sie, welche Rahmenbedingungen notwendig sind, damit kooperative Wärmeprojekte in Bestandsquartieren leichter auf den Weg gebracht und umgesetzt werden können. Darüber hinaus lenkt sie den Blick auf das Potenzial kooperativer Nahwärme – insbesondere bei Modellen, in denen Wärmenetze nicht allein von Stadtwerken oder großen Energieversorgern geplant und betrieben werden.
Die Wärmewende im Gebäudesektor gehört zu den zentralen Herausforderungen der deutschen Energie- und Klimapolitik. Gebäude verursachen einen erheblichen Anteil der CO₂-Emissionen – gleichzeitig gelten Effizienzsteigerungen beim Energieverbrauch seit Jahren als Schlüssel zur Senkung von Betriebskosten und Emissionen. Doch welche Strategie führt zum Ziel: Fokus auf Energieeffizienz oder eine konsequente Ausrichtung an den tatsächlichen CO₂-Emissionen?
Während Effizienzstandards häufig auf aufwendige Sanierungen und hohe Investitionen setzen, argumentieren andere Ansätze für eine stärkere CO₂-Orientierung – etwa durch den Einsatz klimafreundlicher Heizungsanlagen und Energieträger. Doch stehen sich diese Ansätze tatsächlich im Weg? Oder braucht es einen pragmatischen Mittelweg, der sowohl Energieeinsparung als auch Emissionsreduktion sinnvoll miteinander verbindet?
Unsere Veranstaltung bringt Expertinnen und Experten aus Politik, Wirtschaft und Praxis zusammen, um genau diese Fragen zu diskutieren. Im Mittelpunkt steht die Suche nach tragfähigen Lösungen für eine erfolgreiche Wärmewende: Wie können Investitionen in Gebäudemodernisierung finanziert werden? Welche Rolle spielen staatliche Förderung und regulatorische Rahmenbedingungen? Und wie lässt sich sicherstellen, dass die Transformation sozialverträglich bleibt und breite gesellschaftliche Akzeptanz findet?
Nicht zuletzt stellt sich die Frage, welchen Beitrag das neue Gebäudemodernisierungsgesetz zu diesen Zielen leisten kann. Setzt es die richtigen Anreize – besteht Nachbesserungsbedarf? Gemeinsam wollen wir Perspektiven ausloten, Zielkonflikte beleuchten und Wege aufzeigen, wie die Wärmewende im Gebäudesektor bis 2045 erfolgreich gelingen kann.
Die Kommunale Wärmeplanung (KWP) ist zentraler Hebel der deutschen Energiewende. In den kommenden Jahren sind alle Kommunen verpflichtet, Wärmepläne zu erstellen, um eine bezahlbare, klimaneutrale und verlässliche Wärmeversorgung sicherzustellen. Dabei unterscheiden sich die Gemeinden hinsichtlich ihrer Herausforderungen und Chancen – und somit letztendlich auf ihrem Weg zum fertigen Wärmeplan. Insbesondere für kleine Kommunen stellt die KWP eine besondere Herausforderung dar.
Der KWW-Starterblock: Kleine Kommunen vermittelt in regelmäßigen Durchgängen die wesentlichen Grundlagen der KWP. Er zeigt, wie der Prozess funktioniert, welche Optionen das Gesetz vorsieht und wo kleine, ländliche Kommunen mit ihren individuellen Bedingungen ansetzen können. Ziel ist eine solide Orientierung, die unabhängig von Größe, Ressourcen oder lokaler Ausgangslage nutzbar ist.
Themenübersicht:
Die Veranstaltung ist wie alle KWW-Webseminare kostenfrei.
Wie kann die Wärmewende auch in dicht bebauten urbanen Quartieren gelingen, die weder für Fernwärme wirtschaftlich erschließbar sind noch gute Voraussetzungen für klassische Einzellösungen bieten? Das DBU-geförderte Forschungsprojekt „Urbane Anergienetze als Instrument der Wärmewende in Bremen“ untersucht genau diese Frage am Beispiel Bremens.
Im Mittelpunkt stehen dabei weniger technische Details als vielmehr die Bedingungen, unter denen bürgerschaftlich oder gemeinwohlorientiert getragene Nahwärmelösungen tatsächlich umsetzbar werden: Welche Stellschrauben sind entscheidend? Welche Rolle spielen Finanzierung, Betreibermodelle und gesetzliche Rahmenbedingungen? Und was zeigen Befragungen und Auswertungen zu Akzeptanz, Motivation und Umsetzungshemmnissen? Die Veranstaltung bietet einen kompakten Einblick in zentrale Projektergebnisse und verweist zugleich auf die vertiefende Fachveranstaltung am 28. April 2026 in Berlin (hybrid): „Bürgerschaftliche Nahwärme und die kommunale Wärmewende. Stimmt der Rahmen?“
Kommunale Wärmeplanungen gehören als strategische Konzepte in die integrierten Stadtentwicklungsplanung. Sie sind Grundalge dafür, dass Kommunen, Stadtwerke und Immobilieneigentümer ihre Investitionen besser aufeinander abstimmen können.
Dabei können digitale Tools wie digitale Zwillinge und Anwendungen der digitalen Bürgerbeteiligung die kommunale Wärmeplanung erleichtern. Nicht nur kommunale Entscheider vor allem auch Eigentümer und Bürger und Bürgerinnen können besser informiert und in die Planungsprozesse einbezogen werden.
Wo stehen wir mit der kommunalen Wärmewende? Was sind aktuell zentrale Anforderungen für strategische Konzepte? Und welche Vorteile bitten der Einsatz digitalen Tools bei einer strategischen kommunalen Wärmeplanung und ihrer Umsetzung? Das wollen wir anhand einiger kommunaler Werkstattberichte diskutieren.
Die Mitteltiefe Geothermie (ca. 400 bis 2.000 m Teufe) bietet als grundlastfähige erneuerbare Energiequelle mit vergleichsweise hohen Temperaturen ein erhebliches Potenzial für die Dekarbonisierung des Wärmesektors. Damit kann sie einen wichtigen Beitrag zur Erreichung der klimapolitischen Ziele leisten – insbesondere im Bereich der leitungsgebundenen Wärmeversorgung.
Während die geothermische Nutzung im süddeutschen Molassebecken und im Oberrheingraben bereits in größerem Maßstab umgesetzt wird, bleibt die Zahl realisierter Projekte im Norddeutschen Becken bislang begrenzt. Ein Grund ist die stärkere geologische Heterogenität des Untergrunds. Sie führt zu größeren Unsicherheiten hinsichtlich der Fündigkeit geeigneter Reservoire und damit zu erhöhten Explorations- und Investitionsrisiken. Umsetzbarkeit und Wirtschaftlichkeit geothermischer Projekte hängen daher in dieser Region stark von lokalen geologischen und infrastrukturellen Rahmenbedingungen ab. Zudem braucht es geeignete Finanzierungs- und Geschäftsmodelle, um die Projekte auch tatsächlich in die Umsetzung zu bringen.
Im Rahmen des vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) geförderten Forschungsprojekts „Warm-Up“ werden zentrale Fragestellungen zur Nutzung mitteltiefer Geothermie in Norddeutschland untersucht. Dazu zählen die Analyse der geologischen Potenziale, Bewertungen der Wirtschaftlichkeit sowie mögliche Finanzierungs- und Geschäftsmodelle für netzgebundene Wärmeversorgungskonzepte mit Geothermie. Die Veranstaltung stellt zentrale Ergebnisse des Projekts vor und diskutiert deren Bedeutung für die weitere Entwicklung der Mitteltiefen Geothermie im norddeutschen Raum. Das Projekt wird von BGR, IÖW und ECOLOG gemeinsam mit dem Leibnitz-Institut für Angewandte Geophysik (LIAG) bearbeitet.
Viele Kommunen erarbeiten aktuell Wärmepläne oder haben diesen wichtigen Meilenstein bereits abgeschlossen. Sie stehen anschließend vor der Frage: „Wie geht es jetzt weiter?“ Denn wesentliche Herausforderungen und Fragen der kommunalen Wärmewende stellen sich erst im Anschluss an die Wärmeplanung. Was sind überhaupt die nächsten Schritte? Welche Maßnahmen sind zuerst anzugehen? Welche Kompetenzen und Strukturen braucht es für die Investitionen, die durch die Kommunen und kommunale Unternehmen selbst umgesetzt werden müssen? Und allen voran: Welche Optionen bestehen für die Finanzierung der Maßnahmen angesichts knapper Finanzmittel in den Kommunen und diverser weiterer Investitionsbereiche? Diese und weitere Fragen sollen im Rahmen dieser Veranstaltung diskutiert werden. Neben der rein kommunalen Perspektive soll dabei auch die Rolle von Bund und Ländern beleuchtet werden. Welche Unterstützungsangebote für Kommunen existieren bereits, wo bestehen Lücken und was ist in dieser Hinsicht noch geplant? Um diese verschiedenen Perspektiven auf die Finanzierung und Umsetzung der kommunalen Wärmewende zusammenzubringen, bildet den Kern der Veranstaltung ein Panel mit kommunalen Akteuren sowie Vertreterinnen und Vertretern von Bund und Ländern.
Großstädte mit über 100.000 Einwohnern müssen bis zum 30. Juni 2026 ihre Wärmepläne vorlegen. Viele Kommunen mit abgeschlossenem Wärmeplan stehen vor der Frage, wie konkrete Maßnahmen umgesetzt werden können. Dabei kristallisiert sich heraus: Wärmenetze sind der Dreh- und Angelpunkt in vielen Wärmeplänen. Sie ermöglichen die effiziente Nutzung erneuerbarer Energien, Abwärme und innovativer Technologien wie Großwärmepumpen.
Tilia, als Dienstleistungs-, Entwicklungs- und Beratungsunternehmen, begleitet den Prozess der Wärmewende von der Idee, über Wärmepläne, Machbarkeitsstudien bis hin zur investiven Umsetzung und Realisierung sowie langfristigen Wärmeversorgung.
INFRA, als intelligenter Digitaler Zwilling schließt die entscheidende Lücke zwischen reiner Kartenvisualisierung und wirtschaftlicher Planung und ermöglicht es, Wärmenetze zu wirtschaftlich zu analysieren, Verdichtung und Ausbau zu simulieren - alles in einem integrierten System. INFRA liefert belastbare Darstellungen digital simulierter Wärmeprojekte: vom Wärmebedarf, über Wärmeliniendichten, über automatisierte Trassenverlegung bis zum dynamischen Hausanschlussgrad, für Versorger und Kommunen und natürlich für alle, die planen.
Gemeinsam zeigen wir, wie die Wärmeplanung als Startknopf für die Wärmetransformation richtig genutzt werden kann.
Am Beispiel des berühmten Kulturstandorts Bethanien werden die GSE gGmbH gemeinsam mit der valovo GmbH zeigen, wie in öffentlichen Gebäuden durch den Einsatz der innovativen Heizkreisregelung ovoTherm Heizkosten und Emissionen umgehend gesenkt werden können. Diese Entlastungen schaffen Spielräume für Betreiber und Nutzer der Gebäude.
Die dahinterliegende Technologie ist schnell skalierbar. Dadurch können ganze Kommunen innerhalb kürzester Zeit die gesetzlichen Klimaziele erreichen und viel Steuergeld einsparen. Ein Berliner Bezirk hat es bereits geschafft:
Mit dem Optimierungsverfahren ovoTherm der valovo GmbH konnte Friedrichshain-Kreuzberg in 68 öffentlichen Liegenschaften (Schulen, Rathäuser, Bürogebäude) im Schnitt 20 % Endenergie einsparen – und damit die Klimaziele für 2030 vorzeitig erreichen.
Die Zahlen dieses Beispiels sprechen für sich:
Das Potenzial ist enorm:
Würde ovoTherm flächendeckend in den öffentlichen Liegenschaften Berlins eingesetzt werden, ist für die Hauptstadt von einem Einsparpotenzial von einem höheren zweistelligen Millionenbetrag jährlich bei den Heizkosten auszugehen.
Das Prinzip lässt sich auf alle Kommunen und öffentlichen Liegenschaftsportfolios in Deutschland übertragen.
In dieser Sitzung wollen wir mit Ihnen diskutieren, wie
Steigende Heizkosten, energetische Sanierung und der Umbau der Wärmeversorgung stellen viele Haushalte vor große Herausforderungen – insbesondere Menschen mit geringem Einkommen. Wie kann die Wärmewende sozial gerecht gestaltet werden? Welche politischen Instrumente, Unterstützungsangebote und praktischen Lösungen helfen dabei, Klimaschutz und soziale Teilhabe zusammenzubringen?
In dieser Veranstaltung werden zunächst aktuelle Entwicklungen bei Heizkosten und deren Verteilung vorgestellt – unter anderem auf Basis des Heizspiegels für Deutschland oder dem Stromspar-Checks. Impulse aus Wissenschaft und Praxis beleuchten anschließend, welche sozialen Auswirkungen die Wärmewende hat und welche Ansätze bereits heute dabei helfen, Energie zu sparen und Haushalte konkret zu entlasten.
In der anschließenden Podiumsdiskussion diskutieren Vertreter*innen aus Sozialverbänden, Zivilgesellschaft und Politik, welche Rahmenbedingungen nötig sind, damit die Wärmewende sozial ausgewogen gelingt. Dabei geht es unter anderem um zielgerichtete Unterstützung für vulnerable Haushalte, die Rolle von Beratungsangeboten sowie um die Verbindung von Klimaschutz- und Sozialpolitik.
Die Veranstaltung gibt einen Überblick über zentrale Herausforderungen und zeigt konkrete Lösungsansätze für eine sozial gerechte Wärmewende auf. Zugleich bietet sie einen Ausblick auf weitere thematische Veranstaltungen der Berliner Energietage.
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Das geplante Gebäudemodernisierungsgesetz rückt eine der zentralen Fragen der Energiewende im Gebäudesektor in den Fokus: Wie lassen sich ambitionierte Klimaziele mit wirtschaftlicher Tragfähigkeit und praktikabler Umsetzung verbinden? Zwischen steigenden Anforderungen an Energieeffizienz, Investitionsdruck im Gebäudebestand und dem Bedarf nach verlässlichen regulatorischen Rahmenbedingungen stehen Politik, Immobilienwirtschaft und Energiebranche vor grundlegenden Weichenstellungen.
Die Veranstaltung nimmt das Spannungsfeld zwischen Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit in den Blick und diskutiert, welche politischen und rechtlichen Rahmenbedingungen erforderlich sind, um Modernisierung und Dekarbonisierung im Gebäudebestand wirksam voranzubringen. Wo liegen derzeit die größten Herausforderungen – und welche Lösungen zeichnen sich ab?
In einem interdisziplinär besetzten Panel treffen Perspektiven aus Politik, Immobilienwirtschaft, Energiewirtschaft und energierechtlicher Praxis aufeinander. Gemeinsam werden aktuelle Entwicklungen rund um das Gebäudemodernisierungsgesetz eingeordnet und deren Auswirkungen auf Investitionen, Planungssicherheit und Umsetzung diskutiert.
Die Diskussion richtet sich an Akteurinnen und Akteure der Energiebranche, insbesondere aus Kommunen und Wohnungswirtschaft, sowie an alle, die an der Schnittstelle von Energiepolitik, Gebäudewirtschaft und Klimaschutz tätig sind und wird moderiert von Dr. Martin Riedel (Rechtsanwalt und Partner, Aecoute°) und Dr. Heiko Lohmann (Autor und Journalist, energate).
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Die Transformation der Wärmenetze kommt nur voran, wenn Planung und Entscheidungspraxis zusammenfinden. Doch genau hier wird es anspruchsvoll: Eigentümer und Eigentümergemeinschaften stehen vor weitreichenden Investitionsentscheidungen – unter unsicheren politischen Rahmenbedingungen. Gleichzeitig verlangt die geplante Verdichtung und der Ausbau von Fernwärmenetzen eine langjährige, integrierte Planung über Gas-, Wärme- und Stromnetze hinweg in nie zuvor gekanntem Ausmaß. Besonders in dicht bebauten Ballungsräumen wie Berlin trifft diese Komplexität auf finanzielle Engpässe und soziale Herausforderungen.
Unser Panel beleuchtet, wie Städte, Versorger, Politik und Eigentümer trotz dieser Herausforderungen gemeinsam vom Plan zur Umsetzung kommen – und welche Strategien den Netzausbau und die Dekarbonisierung der Wärmeerzeugung in Berlin realistisch beschleunigen können.
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Die Transformation der Wärmeversorgung stellt Städte und Quartiere vor neue Herausforderungen – Klimaschutz, Versorgungssicherheit und Wirtschaftlichkeit erfordern integrierte Lösungen, die über klassische Wärmenetzkonzepte hinausgehen. Quartiere bieten dabei großes Potenzial: Hier lassen sich Wärme, Strom und digitale Technologien intelligent miteinander verbinden und neue, flexible Versorgungssysteme entwickeln.
Der Workshop der Fraunhofer-Allianz Energie im Rahmen der Berliner Energietage 2026 zeigt anhand aktueller Forschungs- und Praxisbeispiele, wie resiliente Quartierswärme gestaltet werden kann. Im Mittelpunkt stehen dezentrale und sektorenübergreifend gedachte Wärmenetzlösungen, digitale Planungs- und Optimierungsansätze sowie innovative Geschäftsmodelle.
Ein besonderer Fokus liegt auf Niedertemperatur- und kalten Wärmenetzen, dem Einsatz von Wärmepumpen sowie der Frage, wie Quartiere durch intelligente Sektorenkopplung flexibler und nachhaltiger versorgt werden können. Wir freuen uns auf einen angeregten Austausch mit Ihnen über zukunftsfähige Lösungen für die Wärmeversorgung von Quartieren.
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Die Eckpunkte der Bundesregierung für ein Gebäudemodernisierungsgesetz werden derzeit intensiv diskutiert. Für die Wärmewende im Gebäudesektor kommt es nun entscheidend darauf an, wie der politische Rahmen konkret ausgestaltet wird und welche Lösungen in der Praxis tragfähig sind. Gemeinsam mit führenden Heizgeräteherstellern nehmen wir daher den neuen Rahmen in den Blick und machen einen Praxischeck: Wir diskutieren den Hochlaufpfad für Wärmepumpen, die Rolle der Fernwärme und das Potenzial der sogenannten Biotreppe für eine technologieoffene Wärmewende. Fest steht: Die Transformation der Wärmeversorgung gelingt nur mit einem breiten Technologiemix und verlässlichen Rahmenbedingungen für Investitionen. Die zentrale Frage lautet daher: Wie kann die Wärmewende jetzt spürbar an Tempo gewinnen?
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Bis zum 30.06.2026 müssen gemäß Wärmeplanungsgesetz in den Städten mit mehr als 100.000 Einwohner die Wärmepläne veröffentlicht werden. Gleichzeitig werden mit der Umsetzung der Gasbinnenmarktrichtlinie und der Finanzierung der Wärmewende zwei weitere Aspekte an die Wärmepläne adressiert: Die zukünftige Wärmeversorgung bei möglichen Umwidmungen oder Stilllegungen von Gasnetzen und die gesicherte Finanzierung der Umsetzung der Ergebnisse der Wärmepläne. Inwiefern können die Wärmepläne hier als Grundlage dienen? Sind diese nur Papiertiger oder eine Planungsgrundlage für die Bürger, für die Heizungsbauer, Energieversorger und die Finanzierer? Was braucht es, um die Qualität/Aussagekraft der Wärmepläne zu erhöhen, mit Blick auf die zukünftigen Herausforderungen? Diese Leitfragen möchten wir mit den Akteuren der Wärmewende auf der BDEW-Veranstaltung auf den Berliner Energietagen 2026 diskutieren.
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Die industrielle Prozesswärme verursacht zwei Drittel des Endenergieverbrauchs der deutschen Industrie – und 22% des gesamt-deutschen Energieverbrauchs. Im Kontext zahlreicher Herausforderungen wie volatiler Energiepreise oder der Notwendigkeit der Dekarbonisierung besteht in diesem Bereich ein wesentlicher Hebel für Energieeffizienzsteigerungen und für das Erreichen der klimapolitischen Ziele.
Trotz technisch ausgereifter Effizienzlösungen bleiben signifikante Potentiale oft unerschlossen, was auch auf mangelnde Datentransparenz und die Komplexität systemischer Optimierungsansätze zurückzuführen ist. Insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) in den Sektoren Metallverarbeitung, Lebensmittelproduktion und Glasherstellung bietet die Digitalisierung der thermischen Infrastruktur die Möglichkeit, zu einer ganzheitlichen, thermodynamisch optimierten Systemführung überzugehen.
In dieser Session blicken wir vom Kompetenzzentrum Energieeffizienz durch Digitalisierung (KEDi), ein Projekt der deutschen Energie-Agentur (dena), gemeinsam mit unseren Experten auf die Zukunft der Prozesswärme. Freuen Sie sich auf Impulse zu datengetriebenen Anwendungen im Bereich der industriellen Prozesswärme aus der Praxis und stellen Sie den Experten in der anschließenden Diskussionsrunde Ihre Fragen.
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Die Erstellung und Umsetzung der kommunalen Wärmepläne steht im Spannungsfeld zwischen klimapolitischen Zielsetzungen, aktuellen politischen Entwicklungen sowie wirtschaftlichen und sozialen Rahmenbedingungen. Die Veranstaltung des BMWSB erörtert den politischen Bezugsrahmen sowie Lösungsansätze in den Themenfeldern Quartiere, Stadtentwicklung und Kommunikation.
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Die Nutzung der oberflächennahen Geothermie in Nahwärmesystemen bietet häufig gute Perspektiven zur Transformation der Wärmeversorgung in dicht bebauten urbanen Gebieten.
Um Klimaziele im Gebäudebereich in Deutschland kurz- und mittelfristig zu erreichen, ist eine deutlich größere Marktdurchdringung von Wärmepumpensystemen im Gebäudebestand und die Nutzung von der oberflächennahen Geothermie zwingend erforderlich. Um die Wärmeversorgung zukunftsfähig zu gestalten und ihre Transformation zu forcieren, wurden in Forschungsvorhaben „Urban Ground Heat“ vielfältige Lösungen erarbeitet.
Für Beispielprojekte wurden auf Basis von modellbasierten Potentialuntersuchungen und Vorplanungen die Umsetzbarkeit für bestehende Quartiere von Energieversorgern erarbeitet. Eine reale Umsetzung wurde vorbereitet. Hierzu wurden detailliert die technischen, regulatorischen und ökonomischen Anforderungen in den untersuchten Quartieren identifiziert und bewertet. Darüber hinaus ist ein Leitfaden entwickelt und sind diverse Planungswerkzeuge erweitert oder erstellt worden.
Mit diesen Ergebnissen versetzen wir Versorger und Kommunen in die Lage, Geothermieprojekte im Bestand effizienter und zielgerichtet zu realisieren. In der Session werden die Ergebnisse des Forschungsvorhaben „Urban Ground Heat“ vorgestellt. Mit „Co2Ol Island“ wird abschließend ein Ausblick gegeben, wie Geothermie bei der Klimawandelfolgenbegrenzung eingesetzt werden könnte.
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