Die Leitveranstaltung für Energiewende und Klimaschutz findet in 2026 vom 15. bis zum 17. April digital sowie vom 4. bis 6. Mai in Präsenz in Berlin statt. Hier sehen Sie das Programm des Präsenz-Teils der Energietage mit rund 60 — kostenfreien — Einzelveranstaltungen unterschiedlichster Institutionen, zu denen Sie sich ab sofort anmelden können. Unser Filter hilft Ihnen dabei, das Programm nach Ihren eigenen Interessen zu sortieren sowie nach konkreten Themen oder den wieder rund 600 Speaker:innen im Volltext des Programms zu suchen. Legen Sie die Events mit einem Klick in den Warenkorb und buchen Sie Ihren Besuch noch heute! Fragen zur Buchung beantworten wir Ihnen in unserer umfangreichen FAQ.
Warum eigentlich sind Energiewende und Klimaschutz zu gesellschaftlichen Reizthemen geworden, deren produktive Bewältigung weit mehr als technische und wirtschaftliche Aspekte betrifft?
Bei der Bearbeitung der hiermit zusammenhängenden Konflikte sind – wo immer möglich – in der Zivilgesellschaft vorherrschende Einstellungen und Wertepräferenzen zu berücksichtigen.
Wir freuen uns sehr, Dr. Silke Borgstedt, Geschäftsführerin des SINUS-Instituts – eine führende Vertreterin der angewandten Sozialforschung in Deutschland –, für einen inhaltlichen Impuls gewonnen zu haben. Dieser kann uns einen Orientierungsrahmen für produktive Diskurse im Rahmen der ENERGIETAGE und für die praktische Arbeit an Energie- und Klimaschutzprojekten geben.
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Teilnehmer:
Andreas Koch-Martin | SHK Innung Berlin - Geschäftsführer
Prof. André Kremonke | TU Dresden - Professur für Gebäudeenergietechnik und Wärmeversorgung
Burckhardt Bonello | Meister Systems GmbH - Geschäftsführer
Max Franke | Lokelleads GmbH - Geschäftsführer
Tobias Lerche | Eneka GmbH - Geschäftsführer
René Ebert | VdZ Wirtschaftsvereinigung Gebäude und Energie e.V. - Geschäftsleiter (Moderation)
Welche Rolle spielen Unternehmen in der TGA heute als aktive Innovationstreiber? Diese Podiumsdiskussion unterzieht die Forschungslandschaft der Energie- und Gebäudetechnik einem Realitätscheck und beleuchtet die strategische Zusammenarbeit von KMU mit Forschungsinstituten. Wir diskutieren die Rahmenbedingungen für unternehmensnahe Forschung in Deutschland: Von der Effektivität der Förderprogramme bis hin zum praktischen Transfer in den Markt. Wo finden Betriebe die besten Synergien mit der Wissenschaft und welche Hürden – zwischen Bürokratie und Fachkräftemangel – bremsen die Innovationskraft der Branche aktuell aus?
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Die Erdwärmekampagne des Bundes erreicht eine neue Phase. Die Verabschiedung und Anpassung von Gesetzen und die Einrichtung von Förderprogrammen stimulieren bundesweit zahlreiche neue Tiefengeothermieprojekte. In einem nächsten Schritt können mit einer Industrialisierung der Geothermie die heimische Wertschöpfung und die Resilienz der Wärmeversorgung relevant und in volkswirtschaftlicher Dimension gestärkt werden. Dafür müssen Einzelprojektansätze in regionales Handeln überführt, Optimierungen auf der technologischen Ebene umgesetzt und Hemmnisse weiter abgebaut werden. So muss die Geothermie auch bei fallenden Gaspreisen die wirtschaftlichste Option für die Endverbraucher werden. In der Session werden die kostensensitiven Bereiche in der Tiefengeothermie - Reservoirerschließung, Bohrtechnik und Fernwärmenetz - vorgestellt und diskutiert.
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Die Energiewende im Gebäudesektor entscheidet sich jetzt – und sie entscheidet sich an der Qualität der Daten. In der Praxis stehen zwei leistungsfähige, aber voneinander unabhängige Messkonzepte bereit, um Effizienz, Transparenz und Steuerbarkeit tatsächlich umzusetzen.
Wer verstehen will, wie Energieeffizienz im Gebäudebestand tatsächlich skaliert werden kann — wirtschaftlich, regulatorisch tragfähig und technisch umsetzbar — findet beim bved auf den Berliner Energietagen die entscheidenden Antworten.
Unsere Veranstaltung bringt erstmals beide Perspektiven systematisch zusammen: den wettbewerblichen Messstellenbetrieb (wMSB) im Rahmen des Messstellenbetriebsgesetzes und das Submetering auf Basis der Heizkostenverordnung. Zwei eigenständige Pfade, unterschiedliche Technologien und regulatorische Logiken – aber ein gemeinsames Ziel: messbare Energieeinsparungen und belastbare Entscheidungsgrundlagen im Gebäude.
Im Fokus stehen intelligente Messkonzepte der Zukunft: von der Rolle digitaler Strommessinfrastruktur für ein steuerbares Energiesystem bis hin zu datenbasierten Effizienzlösungen im Gebäude wie Smart Heating, das durch kontinuierliches Verbrauchsdaten-Monitoring erhebliche Optimierungspotenziale im Anlagenbetrieb erschließt — und das bereits vor der Vollsanierung.
Für Fachleute aus Energieversorgung, Wohnungswirtschaft, Messwesen, Regulierung, Technologie und Politik bietet die Veranstaltung eine hochaktuelle Einordnung der Markt- und Regulierungsentwicklung sowie konkrete Einblicke in praxiserprobte Lösungen. Diskutiert wird, wie beide Messpfade unabhängig voneinander wirken, wo ihre jeweiligen Stärken liegen und welche Rolle die Messdienstleisterbranche als zentraler Enabler der Energie- und Wärmewende einnimmt.
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Die europäische Energiesicherheit steht angesichts zunehmender Großmachtsrivalitäten vor beispiellosen strategischen Herausforderungen. Der Angriffskrieg gegen die Ukraine und die hybriden Angriffe auf europäische Energieinfrastruktur haben Russland zur unmittelbarsten Bedrohung für Europas Energiesicherheit gemacht. Gleichzeitig hat China durch seine Industriepolitik und die Kontrolle zentraler Lieferketten neue Abhängigkeiten geschaffen und damit strukturelle geopolitische Hebel aufgebaut. Verstärkt werden diese Herausforderungen durch die Unberechenbarkeit der Vereinigten Staaten: Die Intervention der USA in Venezuela, Drohungen im Zusammenhang mit Grönland sowie eine zunehmend konfrontative Außenpolitik der Trump-Administration werden in Europa teilweise als strategisches Risiko wahrgenommen. Der Angriff auf den Iran und die Destabilisierung des Nahen Ostens durch iranische Vergeltungsschläge in der gesamten Region sowie die Blockade der Straße von Hormus haben zu einem Anstieg der Öl- und Gaspreise geführt und erneut gezeigt, wie stark geopolitische Spannungen die Volatilität der Energiemärkte beeinflussen können.
Mit der entschlossenen Abkehr von russischen Energielieferungen hat Europa bereits einen wichtigen Schritt hin zu größerer strategischer Autonomie vollzogen. Es bleibt jedoch eine große Herausforderung, die Abhängigkeit von chinesischen Rohstoffen und sauberen Energietechnologien sowie von US-LNG zu verringern und gleichzeitig die Diversifizierung der Energieversorgung weg von Russland voranzutreiben. Darüber hinaus wirft die Aussicht auf einen möglichen Friedensdeal in der Ukraine grundlegende Fragen hinsichtlich der Stabilität der aktuellen Energieordnung in Europa und der politischen Entscheidungen in Deutschland auf, die unter neuem geopolitischem Druck wieder aufkommen könnten.
Diese Paneldiskussion betrachtet Energiesicherheit als geopolitisches Machtproblem und untersucht die strategischen Optionen Europas zur Stärkung der Widerstandsfähigkeit gegenüber geopolitischen Schocks sowie zur Kopplung von Industriedekarbonisierung mit wirtschaftlicher Sicherheit und Wettbewerbsfähigkeit.
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Steigende Heizkosten, energetische Sanierung und der Umbau der Wärmeversorgung stellen viele Haushalte vor große Herausforderungen – insbesondere Menschen mit geringem Einkommen. Wie kann die Wärmewende sozial gerecht gestaltet werden? Welche politischen Instrumente, Unterstützungsangebote und praktischen Lösungen helfen dabei, Klimaschutz und soziale Teilhabe zusammenzubringen?
In dieser Veranstaltung werden zunächst aktuelle Entwicklungen bei Heizkosten und deren Verteilung vorgestellt – unter anderem auf Basis des Heizspiegels für Deutschland oder dem Stromspar-Checks. Impulse aus Wissenschaft und Praxis beleuchten anschließend, welche sozialen Auswirkungen die Wärmewende hat und welche Ansätze bereits heute dabei helfen, Energie zu sparen und Haushalte konkret zu entlasten.
In der anschließenden Podiumsdiskussion diskutieren Vertreter*innen aus Sozialverbänden, Zivilgesellschaft und Politik, welche Rahmenbedingungen nötig sind, damit die Wärmewende sozial ausgewogen gelingt. Dabei geht es unter anderem um zielgerichtete Unterstützung für vulnerable Haushalte, die Rolle von Beratungsangeboten sowie um die Verbindung von Klimaschutz- und Sozialpolitik.
Die Veranstaltung gibt einen Überblick über zentrale Herausforderungen und zeigt konkrete Lösungsansätze für eine sozial gerechte Wärmewende auf. Zugleich bietet sie einen Ausblick auf weitere thematische Veranstaltungen der Berliner Energietage.
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Die Energiewende verändert das Energiesystem grundlegend. Mit dem steigenden Anteil erneuerbarer Energien wächst der Bedarf an Flexibilität, Resilienz und Versorgungssicherheit. Energiespeicher sind dabei weit mehr als nur ein technisches Add-on – sie sind ein zentrales Werkzeug für Systemstabilität, Kosteneffizienz und volkswirtschaftlichen Nutzen.
Ob Batteriespeicher (BESS), Pumpspeicher, thermische Speicher oder innovative Co-Location-Konzepte mit Photovoltaik, Wind- und Biogasanlagen: Speicher ermöglichen Netzstabilität, reduzieren Systemkosten, gleichen die volatile Erzeugung aus und erhöhen die Krisenfestigkeit unserer Energieversorgung.
Die Fachveranstaltung beleuchtet die systemische Rolle von Energiespeichern, zeigt konkrete Praxisbeispiele und diskutiert, welche regulatorischen und marktlichen Rahmenbedingungen notwendig sind, um ihre Potenziale vollständig zu heben.
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Im Rahmen der Berliner Energietage startet die Praxisgruppe Tiefengeothermie vom EBZ Bochum und CO2zero Berlin. Im Fokus stehen praxistaugliche und übertragbare Nullemissions-Modelle: wie können Tiefengeothermie und andere nicht-fossile Energien im Detail zu einer sozialverträglichen Wärmewende beitragen?
Für die Wohnungswirtschaft bietet die Praxisgruppe die Gelegenheit, sich frühzeitig mit einer Schlüsseltechnologie der künftigen Wärmeversorgung auseinanderzusetzen. Gezeigt wird, wie Wohnungsunternehmen durch Tiefengeothermie Versorgungssicherheit stärken, Kostenrisiken begrenzen und ihre Bestände zukunftsfähig weiterentwickeln können.
Ergänzend werden Förderung, Finanzierung sowie Investitions- und Betriebskosten behandelt. Die Praxisgruppe bündelt Wissen aus Forschung und Praxis, macht erfolgreiche Ansätze sichtbar und wird über die Berliner Energietage hinaus mit Seminaren, Veranstaltungen und Qualifizierungsangeboten fortgeführt.
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Das geplante Gebäudemodernisierungsgesetz rückt eine der zentralen Fragen der Energiewende im Gebäudesektor in den Fokus: Wie lassen sich ambitionierte Klimaziele mit wirtschaftlicher Tragfähigkeit und praktikabler Umsetzung verbinden? Zwischen steigenden Anforderungen an Energieeffizienz, Investitionsdruck im Gebäudebestand und dem Bedarf nach verlässlichen regulatorischen Rahmenbedingungen stehen Politik, Immobilienwirtschaft und Energiebranche vor grundlegenden Weichenstellungen.
Die Veranstaltung nimmt das Spannungsfeld zwischen Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit in den Blick und diskutiert, welche politischen und rechtlichen Rahmenbedingungen erforderlich sind, um Modernisierung und Dekarbonisierung im Gebäudebestand wirksam voranzubringen. Wo liegen derzeit die größten Herausforderungen – und welche Lösungen zeichnen sich ab?
In einem interdisziplinär besetzten Panel treffen Perspektiven aus Politik, Immobilienwirtschaft, Energiewirtschaft und energierechtlicher Praxis aufeinander. Gemeinsam werden aktuelle Entwicklungen rund um das Gebäudemodernisierungsgesetz eingeordnet und deren Auswirkungen auf Investitionen, Planungssicherheit und Umsetzung diskutiert.
Die Diskussion richtet sich an Akteurinnen und Akteure der Energiebranche, insbesondere aus Kommunen und Wohnungswirtschaft, sowie an alle, die an der Schnittstelle von Energiepolitik, Gebäudewirtschaft und Klimaschutz tätig sind und wird moderiert von Dr. Martin Riedel (Rechtsanwalt und Partner, Aecoute°) und Dr. Heiko Lohmann (Autor und Journalist, energate).
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Deutschland läuft Gefahr, die gestellten CO2-Minderungsziele in 2030 und danach deutlich zu verfehlen. Ein zu geringer Beitrag für den internationalen Klimaschutz und massive Strafzahlungen an die EU wären die Folge. Ein Grund dafür ist, trotz eines im Juli 2024 novellierten Klimaschutzgesetzes, das überwiegende Ausbleiben einer konsistenten Governance - im Bund, bei den Ländern und in den Kommunen. Die VertreterInnen der heute hier anwesenden Klimabeiräte bzw. Klimaschutzräte der Länder wollen exemplarisch auf die Defizite im Bereich der Sektorenziele, beim Monitoring, bei der Beteiligung der Gesellschaft und der politischen Verantwortlichkeit hinweisen und verbesserte Umsetzungsstrukturen der Klimaschutzziele diskutieren.
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Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) präsentiert zusammen mit dem Projektträger Jülich den neuen Innovationswettbewerb Energiequartiere. Er soll wichtige Impulse für die Modernisierung im Bestand setzen: In drei Wettbewerbsphasen DESIGN, BUILD und OPERATE werden innovative Konzepte für lebenswerte und klimaneutrale Quartiere entwickelt, vor Ort umgesetzt und im laufenden Betrieb optimiert. Der Wettbewerbscharakter wird dabei über die gesamte Laufzeit aufrechterhalten: Innovationskonsortien bestehend vor allem aus Energieversorgern, Wohnungswirtschaft und Forschungspartnern messen sich untereinander, streben nach der besten Lösung – und profitieren gleichzeitig von dem Exzellenz-Netzwerk, das sie miteinander bilden.
In der Session sprechen Expertinnen und Experten aus den Bereichen Energie, Wohnungswirtschaft und Städte/Kommunen. Sie beleuchten die Herausforderungen, denen sich Quartiere heute und in Zukunft stellen müssen, und zeigen auf, welche Chance der Innovationswettbewerb Energiequartiere eröffnen kann.
Lernen Sie den Innovationswettbewerb Energiequartiere kennen und bewerben Sie sich ab Mai 2026.
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Die Transformation der Wärmenetze kommt nur voran, wenn Planung und Entscheidungspraxis zusammenfinden. Doch genau hier wird es anspruchsvoll: Eigentümer und Eigentümergemeinschaften stehen vor weitreichenden Investitionsentscheidungen – unter unsicheren politischen Rahmenbedingungen. Gleichzeitig verlangt die geplante Verdichtung und der Ausbau von Fernwärmenetzen eine langjährige, integrierte Planung über Gas-, Wärme- und Stromnetze hinweg in nie zuvor gekanntem Ausmaß. Besonders in dicht bebauten Ballungsräumen wie Berlin trifft diese Komplexität auf finanzielle Engpässe und soziale Herausforderungen.
Unser Panel beleuchtet, wie Städte, Versorger, Politik und Eigentümer trotz dieser Herausforderungen gemeinsam vom Plan zur Umsetzung kommen – und welche Strategien den Netzausbau und die Dekarbonisierung der Wärmeerzeugung in Berlin realistisch beschleunigen können.
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Die Transformation der Wärmeversorgung stellt Städte und Quartiere vor neue Herausforderungen – Klimaschutz, Versorgungssicherheit und Wirtschaftlichkeit erfordern integrierte Lösungen, die über klassische Wärmenetzkonzepte hinausgehen. Quartiere bieten dabei großes Potenzial: Hier lassen sich Wärme, Strom und digitale Technologien intelligent miteinander verbinden und neue, flexible Versorgungssysteme entwickeln.
Der Workshop der Fraunhofer-Allianz Energie im Rahmen der Berliner Energietage 2026 zeigt anhand aktueller Forschungs- und Praxisbeispiele, wie resiliente Quartierswärme gestaltet werden kann. Im Mittelpunkt stehen dezentrale und sektorenübergreifend gedachte Wärmenetzlösungen, digitale Planungs- und Optimierungsansätze sowie innovative Geschäftsmodelle.
Ein besonderer Fokus liegt auf Niedertemperatur- und kalten Wärmenetzen, dem Einsatz von Wärmepumpen sowie der Frage, wie Quartiere durch intelligente Sektorenkopplung flexibler und nachhaltiger versorgt werden können. Wir freuen uns auf einen angeregten Austausch mit Ihnen über zukunftsfähige Lösungen für die Wärmeversorgung von Quartieren.
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Wärmepumpe oder „Biotreppe“? Elektronen oder Moleküle? Das Eckpunktepapier zum neuen Gebäudemodernisierungsgesetz wird kontrovers diskutiert. Sorgen die vorgeschlagenen Lösungen für das Erreichen der Klimaziele im Gebäudesektor? Ist die Dekarbonisierung des Gebäudebestandes für Immobilienbesitzer bezahlbar? Oder ist die Wärmewende aufgrund der Energiepreisentwicklung gar ein Selbstläufer? Expertinnen und Experten diskutieren Chancen, Grenzen und realistische Wege zwischen politischem Anspruch und praktischer Machbarkeit.
Nach der Diskussionsrunde sind die Teilnehmer der Veranstaltung zu Snacks und Fingerfood eingeladen, wobei die Möglichkeit zum Networking besteht.
Die Registrierung zu dieser Veranstaltung gilt als Interessenbekundung und erfordert eine gesonderte Bestätigung per E-Mail durch den Veranstalter. Nach Ihrer Anmeldung erhalten Sie in Kürze eine Rückmeldung.
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Die bundesweite Initiative Energieeffizienz- und Klimaschutz-Netzwerke (IEEKN) und die Arbeitsgemeinschaft Energieeffizienz- und Klimaschutz-Netzwerke Deutschland e. V. (AGEEN) laden traditionell im Rahmen der Berliner Energietage zu einer gemeinsamen Konferenz ein. Unter dem Motto „Fortschritt neu denken: Vernetzt. Effizient. Finanzierbar.“ diskutieren wir mit Expertinnen und Experten aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft über die Erfolgsfaktoren für Unternehmen und Kommunen, um gut für die Zukunft aufgestellt zu sein. Wir zeigen, wie Netzwerke sie dabei unterstützen, indem sie den Erfahrungsaustausch erleichtern, Orientierung bieten und Kooperationen ermöglichen. Wir nehmen praxisnahe Finanzierungsmöglichkeiten und zukunftsgerichtete technische Lösungen in den Blick, die Energieeffizienz und Klimaschutz in Betrieben und Kommunen voranbringen.
Nehmen Sie Impulse mit, tauschen Sie sich aus und entwickeln Sie gemeinsam praktikable Lösungen für nachhaltiges Wachstum.
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Die Eckpunkte der Bundesregierung für ein Gebäudemodernisierungsgesetz werden derzeit intensiv diskutiert. Für die Wärmewende im Gebäudesektor kommt es nun entscheidend darauf an, wie der politische Rahmen konkret ausgestaltet wird und welche Lösungen in der Praxis tragfähig sind. Gemeinsam mit führenden Heizgeräteherstellern nehmen wir daher den neuen Rahmen in den Blick und machen einen Praxischeck: Wir diskutieren den Hochlaufpfad für Wärmepumpen, die Rolle der Fernwärme und das Potenzial der sogenannten Biotreppe für eine technologieoffene Wärmewende. Fest steht: Die Transformation der Wärmeversorgung gelingt nur mit einem breiten Technologiemix und verlässlichen Rahmenbedingungen für Investitionen. Die zentrale Frage lautet daher: Wie kann die Wärmewende jetzt spürbar an Tempo gewinnen?
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Bis zum 30.06.2026 müssen gemäß Wärmeplanungsgesetz in den Städten mit mehr als 100.000 Einwohner die Wärmepläne veröffentlicht werden. Gleichzeitig werden mit der Umsetzung der Gasbinnenmarktrichtlinie und der Finanzierung der Wärmewende zwei weitere Aspekte an die Wärmepläne adressiert: Die zukünftige Wärmeversorgung bei möglichen Umwidmungen oder Stilllegungen von Gasnetzen und die gesicherte Finanzierung der Umsetzung der Ergebnisse der Wärmepläne. Inwiefern können die Wärmepläne hier als Grundlage dienen? Sind diese nur Papiertiger oder eine Planungsgrundlage für die Bürger, für die Heizungsbauer, Energieversorger und die Finanzierer? Was braucht es, um die Qualität/Aussagekraft der Wärmepläne zu erhöhen, mit Blick auf die zukünftigen Herausforderungen? Diese Leitfragen möchten wir mit den Akteuren der Wärmewende auf der BDEW-Veranstaltung auf den Berliner Energietagen 2026 diskutieren.
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Die industrielle Prozesswärme verursacht zwei Drittel des Endenergieverbrauchs der deutschen Industrie – und 22% des gesamt-deutschen Energieverbrauchs. Im Kontext zahlreicher Herausforderungen wie volatiler Energiepreise oder der Notwendigkeit der Dekarbonisierung besteht in diesem Bereich ein wesentlicher Hebel für Energieeffizienzsteigerungen und für das Erreichen der klimapolitischen Ziele.
Trotz technisch ausgereifter Effizienzlösungen bleiben signifikante Potentiale oft unerschlossen, was auch auf mangelnde Datentransparenz und die Komplexität systemischer Optimierungsansätze zurückzuführen ist. Insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) in den Sektoren Metallverarbeitung, Lebensmittelproduktion und Glasherstellung bietet die Digitalisierung der thermischen Infrastruktur die Möglichkeit, zu einer ganzheitlichen, thermodynamisch optimierten Systemführung überzugehen.
In dieser Session blicken wir vom Kompetenzzentrum Energieeffizienz durch Digitalisierung (KEDi), ein Projekt der deutschen Energie-Agentur (dena), gemeinsam mit unseren Experten auf die Zukunft der Prozesswärme. Freuen Sie sich auf Impulse zu datengetriebenen Anwendungen im Bereich der industriellen Prozesswärme aus der Praxis und stellen Sie den Experten in der anschließenden Diskussionsrunde Ihre Fragen.
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Bis 2045 muss auch der Verkehrssektor klimaneutral werden. Die Menschen in Deutschland stehen dabei vor ganz unterschiedlichen Herausforderungen und verfügen über unterschiedliche Handlungsmöglichkeiten.
Auf Basis eines umfassenden Datensatzes der infas 360 wurden 11 unterschiedliche Lebenslagen differenziert. Dieser Datensatz enthält relevante Informationen zu ÖPNV-Verfügbarkeit, E-Auto-Besitz, Einkommen oder Alter oder zu allen Wohngebäuden in Deutschland.
Der bewährte Persona-Ansatz des Sozial-Klimarats wurde speziell auf die Handlungsmöglichkeiten in der Mobilitätswende und der Antriebswende angewendet. Dadurch lassen sich sozialer Unterstützungsbedarf und politische Handlungsmöglichkeiten für den Ausbau von ÖPNV oder E-Auto-Förderprogramme erkennen.
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Versorgungssicherheit – im Energiesektor rückt sie wieder stärker in den Fokus. Die Gründe sind vielfältig: Geopolitische Umbrüche, das Erstarken nationalistischer Politikkonzepte, konfrontativere Wirtschaftsstrategien, die Eingrenzung des globalen Freihandels durch Zölle und eine erodierende Wirkmacht globaler Institutionen zählen dazu. Resilienz war und ist eine der zentralen Anforderungen an die Energiewirtschaft und damit die Energiewende. Häufig gewährleisten schon jetzt europäische Kooperationen eine sichere Versorgung mit Strom, Wärme, Brenn- und Grundstoffen, wie es sich z.B. beim Frequenzerhalt im Stromsystem oder der Versorgung der Bevölkerung mit Gas und Öl zeigt. Angesichts der genannten Herausforderungen blickt die Akademieninitiative „Energiesysteme der Zukunft“ (ESYS) in dieser Veranstaltung auf die Vernetzung zukünftiger Versorgungsinfrastrukturen: Wo besteht Anpassungsbedarf? Wie kann die Energiewende zu mehr Resilienz führen? Welche innereuropäischen Schnittstellen sind zu stärken? Wie lassen sich Lieferbeziehungen diversifizieren? Welche Lehren lassen sich aus der aktuellen Situation z.B. für den Aufbau der Infrastrukturen für klimaneutrale Energieträger ziehen? Dies sind Fragen, die ESYS mit Expert:innen und Teilnehmenden auf den Energietagen diskutiert.
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