Die Leitveranstaltung für Energiewende und Klimaschutz findet in 2026 vom 15. bis zum 17. April digital sowie vom 4. bis 6. Mai in Präsenz in Berlin statt. Hier sehen Sie das umfangreiche Gesamtprogramm mit über 110 — kostenfreien — Einzelveranstaltungen unterschiedlichster Institutionen, zu denen Sie sich ab sofort anmelden können. Unser Filter hilft Ihnen dabei, das Programm nach Ihren eigenen Interessen zu sortieren sowie nach konkreten Themen oder den wieder rund 600 Speaker:innen im Volltext des Programms zu suchen. Legen Sie die Events mit einem Klick in den Warenkorb und buchen Sie Ihren Besuch noch heute! Fragen zur Buchung beantworten wir Ihnen in unserer umfangreichen FAQ.
Die sogenannte Künstliche Intelligenz (KI) ist eines der großen Megathemen unserer Zeit sowie Transformationstreiber sondergleichen und macht auch vor Schulen und Bildungseinrichtungen nicht halt. Sie hat dabei das Potential, nicht nur grundlegende Prozesse umzugestalten, sondern auch unser Denken über Bildung an sich. Und das auch im Bereich von Nachhaltigkeits-, Umwelt und Klimabildung bzw. im Bereich BNE.
Das Vernetzungsprojekt des Landes Berlin für seine Stakeholder im Bereich Klimabildung kommt regelmäßig zu digitalen Vernetzungs-Lunches zusammen, um aktuelle Themen zu diskutieren und sich auszutauschen. Mit dem Schwerpunkt "KI" findet dieses Treffen nun erstmals im Rahmen der Energietage statt, um die Diskussionsrunde aufgrund des grundlegenden Charakters unseres Themas über Berlin hinaus zu öffnen und einerseits den Blick über den Tellerrand für Berliner Stakeholder zu ermöglichen, andererseits Interessierte aus der ganzen Bundesrepublik in den Teller hineinschauen zu lassen und Kontakte knüpfen zu können.
Das Event richtet sich an alle Interessierten im weiten Feld der Nachhaltigkeitsbildung / Klimabildung, insbesondere bei außerschulischen Bildungsträgern tätige Menschen sowie Verwaltungen, Geldgeber und Innovateure im Bildungsbereich.
Kommen Sie einfach vorbei und bringen Sie sich sowie Ihre Fragen und Themen ins offene Gespräch ein! An einem kurzen Programm mit 3 knackigen Inputs zu grundlegenden Perspektiven arbeiten wir aktuell noch, Sie finden dieses sukzessive hier.
Ganz bestimmt wird es auch im kommenden Sommer wieder heiß. Was man bei Hitze tun kann, um sich das Arbeiten zu erleichtern, sagt ja eigentlich schon der gesunde Menschenverstand. Aber Hitze wirkt nicht nur auf die Schweißdrüsen, sondern möglicherweise auch auf das Versicherungsportfolio des Betriebes – weil nämlich der hitzebedingte Schwächeanfall eines oder einer Beschäftigten als Unfallauslöser Haftungsfragen aufwerfen kann. Ein Grund mehr also, nicht nur kalten Tee auszugeben.
Mittlerweile gibt es eine Vielfalt von Hitzeaktionsplänen, die bis zu 300 Seiten stark sind. Werden die tatsächlich auch gelesen, und wenn ja, von wem? Garantiert nicht von denjenigen, die morgens um 7 die Baustellenbelegschaft planen müssen und gerade den Wetterbericht gehört haben. Für die gibt es
HAP Handwerk
Alles, was man in einer Führungsposition zum Thema Hitze, Hitzeschutz, Arbeitssicherheit und arbeitsrechtliche Pflichten wissen muss, wird in 6 Modulen mit einem Zeitaufwand von 3 x 3 Stunden vermittelt. Das ist ein Aufwand, den man sich auch im Handwerk leisten kann, wenn man seiner Sache in Bezug auf die Auswirkungen des Klimawandels sicher sein will
Auch in 2026 führen wir unsere erfolgreiche NETWORKING GAME NIGHT fort, die neben dem digitalen Kongressprogramm auch die Möglichkeit zu lockerem Networking in bunten (Gaming-)Gruppen bietet. Kommen Sie gerne nach Feierabend dazu, um am Eröffnungstag der Energietage alte Kontakte zu pflegen und neue spannende Menschen aus den Bereichen Energiewende und Klimaschutz kennenzulernen.
Unsere professionelle Moderation, selbst Spielentwickler und Bildungsdidaktiker, führt Sie dabei durch mehrere digital-fähige Networking-Spiele, teilweise mit Klimathema, die Sie in unterschiedlichen Gruppen zusammenbringen, und das mit viel Spaß, Ironie und gleichzeitig inhaltlicher Tiefe. Die beste Möglichkeit, um auch vom heimischen Arbeitsplatz aus einen digitalen Konferenztag ausklingen zu lassen — oder erst so richtig loszulegen mit den Energietagen.
Sollten Sie erst später dazukommen können ist ein Einstieg in die Game Night (fast) jederzeit möglich.
Konflikte haben bei Energie-Infrastrukturprojekten in Deutschland Hochkonjunktur. Landauf landab sind Proteste der Bevölkerung gegen entsprechende Planungen gängige Praxis. Sie verzögern nicht nur die Umsetzung. Sie verteuern sie auch. Die Kosten für Konflikte, die Unternehmen durch die fehlende Akzeptanz der Bürger für Vorhaben entstehen, die die Energiewende voranbringen sollen, sind enorm. Eskalieren die Konflikte, können diese rasch explodieren.
Die Akzeptanz von Energie-Infrastrukturprojekten ist deshalb für die Energiewirtschaft keine Nebensache, sondern Chefsache. Sie verlangt von den Planern einen Perspektivwechsel. Es geht darum, Energie-Infrastrukturprojekte mit den Bürgern statt für die Bürger zu gestalten. Die Vorhabenträger dürfen die Bürger, die sich aktiv an der Planung beteiligen wollen, nicht als Sandkorn im Getriebe verstehen. Sie sind vielmehr der Öltropfen, der für ein reibungsloses Funktionieren vonnöten ist.
Der Vortrag vermittelt anhand anschaulicher Praxisbeispiele aus dem Projektalltag, wie eine erfolgreiche Akzeptanzkommunikation für Energie-Infrastrukturprojekte aussieht. Er richtet sich an alle Verantwortlichen, die mit der Planung, Genehmigung und Durchführung entsprechender Vorhaben befasst sind.
Die Transformation der Wärmenetze kommt nur voran, wenn Planung und Entscheidungspraxis zusammenfinden. Doch genau hier wird es anspruchsvoll: Eigentümer und Eigentümergemeinschaften stehen vor weitreichenden Investitionsentscheidungen – unter unsicheren politischen Rahmenbedingungen. Gleichzeitig verlangt die geplante Verdichtung und der Ausbau von Fernwärmenetzen eine langjährige, integrierte Planung über Gas-, Wärme- und Stromnetze hinweg in nie zuvor gekanntem Ausmaß. Besonders in dicht bebauten Ballungsräumen wie Berlin trifft diese Komplexität auf finanzielle Engpässe und soziale Herausforderungen.
Unser Panel beleuchtet, wie Städte, Versorger, Politik und Eigentümer trotz dieser Herausforderungen gemeinsam vom Plan zur Umsetzung kommen – und welche Strategien den Netzausbau und die Dekarbonisierung der Wärmeerzeugung in Berlin realistisch beschleunigen können.
Energiewende- und Klimakommunikation lebt von Ideen, Projekten und Erfahrungen – und von den Menschen, die sie umsetzen. Bei diesem Vernetzungstreffen im Speeddating-Format bringen wir Praktiker, Experten und Interessierte zusammen, um sich über unterschiedliche Ansätze, Projekte und Erfahrungen im Bereich der Energiewende- und Klimakommunikation auszutauschen.
Ziel ist es, direkt voneinander zu lernen, Inspiration zu gewinnen und neue Kooperationen anzustoßen.
Energiewende und Klimathemen werden in der öffentlichen Debatte zunehmend kontrovers verhandelt – doch wie stark ist diese Auseinandersetzung tatsächlich durch Konfliktnarrative geprägt? Und in welchem Verhältnis stehen ideologische Rahmungen und evidenzbasierte Argumentationen?
In der Veranstaltung werden quantitative, KI-gestützte Analysen von Energie- und Klimadiskursen in deutschen Talkshows im Zeitraum von 2020 bis 2026 präsentiert. Auf Grundlage von Volltext-Transkripten wurden wiederkehrende Sprachmuster, thematische Schwerpunkte und diskursive Verschiebungen systematisch ausgewertet.
Im Mittelpunkt steht die Frage, welche Narrative den Diskurs prägen – und ob die Energiewende vor allem als technisches Transformationsprojekt oder als gesellschaftlicher Konflikt verhandelt wird.
Die Ergebnisse werden zur Diskussion gestellt und mit dem Publikum im Hinblick auf ihre Bedeutung für Klimakommunikation und Energiewendedebatten reflektiert sowie gemeinsam Ansatzpunkte für die weitere Analyse entwickelt.

