Grußworte zu den ENERGIETAGEN 2026

Jürgen Pöschk

Initiator und Hauptveranstalter der Energietage,
EUMB Pöschk GmbH & Co KG

Liebe ENERGIETAGE-Community,

die Eröffnungsveranstaltungen der diesjährigen ENERGIETAGE widmen sich Lageberichten zu geostrategischen Problemen, Fragen des Klimaschutzes, der energiewirtschaftlichen Diskussion, sozialen Fragen und last but not least dem gesellschaftlichen Stimmungsumfeld von Energiewende und Klimaschutz. Und die Lage ist ernst! Kein Lagebericht dürfte wirklich positiv ausfallen…

Aber auch im 27. Jahr der ENERGIETAGE werde ich als Hauptveranstalter nicht müde zu betonen:
Wir müssen und wollen „gemeinsam Lösungen schaffen“!

Das ENERGIETAGE-Programm und die Resonanz hierauf lassen deutliche Akzentverschiebungen der energie- und klimapolitischen Diskussionen in Deutschland erkennen. Geostrategische Fragen und die Resilienz des deutschen Energiesystems drängen in den Fokus. Erneuerbare Energien werden als Sicherheits- und Freiheitsenergien wahrgenommen sowie als Mittel, um die Folgen der sich verschärfenden Klimakrise abzuschwächen. Gebäudethemen hingegen sind - jenseits von Heizungsfragen - stark in den Hintergrund getreten: Warum eigentlich? Und wer redet noch von Klimaschutz?

Die Debattenlage zeigt aber auch, dass wir uns gesellschaftlichen Polarisierungstendenzen entgegenstellen müssen. Sind wir auf dem Weg in einen Kulturkampf, der auf dem Feld der Energie- und Klimapolitik ausgetragen wird? Als Leitveranstaltung der Energiewende in Deutschland werden wir uns solchen Tendenzen der unsachlichen Polarisierung entschieden entgegenstellen. Denn eines bleibt unser unverrückbares Ziel: „gemeinsam Lösungen zu schaffen“.
Lasst uns dies auf den ENERGIETAGEN 2026 angehen!

Ihr Jürgen Pöschk

Hauptveranstalter ENERGIETAGE

Katherina Reiche

Bundesministerin für Wirtschaft und Energie

Sehr geehrte Damen und Herren,

es ist mir eine große Freude, die Schirmherrschaft über die Berliner Energietage 2026 zu übernehmen. Gerade jetzt, in diesen herausfordernden Zeiten, ist der Dialog zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft von entscheidender Bedeutung.

Wir blicken auf einen bewegten Start in das Jahr 2026 zurück. Der tagelange Stromausfall in Berlin und der Iran-Krieg haben uns noch einmal deutlich gemacht, dass wir unsere Energieversorgung resilienter und krisenfester machen müssen. Dabei sind Innovation, Forschung und internationale Zusammenarbeit unverzichtbar.

Als Bundesministerium für Wirtschaft und Energie schaffen wir die Rahmenbedingungen in allen Sektoren des Energiesystems, um Verlässlichkeit, Versorgungssicherheit und Bezahlbarkeit der Energiewende wieder stärker in den Vordergrund zu rücken. Dazu setzen wir auf einen
kosteneffizienten Ausbau der erneuerbaren Energien, die Modernisierung unserer Netzinfrastruktur, eine signifikante Steigerung der Energieeffizienz und die Förderung von Energieinnovationen. Ebenso zentral ist die schrittweise Dekarbonisierung der Wärmeversorgung.

Die Berliner Energietage bieten die ideale Plattform, um erfolgreiche Projekte und innovative Ansätze in diesen Bereichen vorzustellen, neue Partnerschaften zu knüpfen und konkrete Handlungsoptionen zu erörtern.

Ein besonderer Dank gilt den Organisatorinnen und Organisatoren, den Referentinnen und Referenten sowie allen Teilnehmenden für ihr Engagement und ihre Bereitschaft, gemeinsam Lösungen zu finden.

Ich wünsche Ihnen produktive Diskussionen und zukunftsweisende Impulse.

Katherina Reiche

Carsten Schneider

Bundesminister für Umwelt, Klima, Naturschutz und nukleare Sicherheit

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Teilnehmende der Berliner Energietage,

die Themen der Berliner Energietage sind in diesen Tagen aktueller denn je. Der Iran-Krieg hat die Öl- und Gaspreise unkontrolliert ansteigen lassen. Das ist ein weiterer Beleg dafür, dass wir uns möglichst schnell aus der Abhängigkeit fossiler Energieträger lösen müssen. Die Energiewende und der beschleunigte Zubau erneuerbarer Energien sind dafür die zentralen Bausteine.

In geopolitisch unsicheren Zeiten machen uns Erneuerbare unabhängiger, krisenfester und sicherer. Mit ihrer dezentralen Struktur sind sie auch weniger anfällig für Angriffe von außen. Erneuerbare sind heute Sicherheitsenergien. Sie sind außerdem unverzichtbar für wirksamen Klimaschutz. Windräder, Solaranlagen, Stromnetze, Elektroautos und Wärmepumpen sind gute Investitionen in eine nachhaltige Energieerzeugung in Deutschland. Mit diesen Zukunftstechnologien entstehen neue Wachstumschancen und Märkte für unsere Unternehmen.

Und nicht zu vergessen: Die Berliner Energietage thematisieren schon immer auch die möglichst effiziente Nutzung von Energie. Energieeffizienz ist heute wichtiger denn je, denn dadurch schonen wir Ressourcen und schaffen Versorgungssicherheit.

Unter dem Motto „Gemeinsam Lösungen schaffen“ präsentieren die Energietage auch in diesem Jahr Innovationen dafür, wie die Energiewende verlässlich und effizient gelingen kann. Ich habe sehr gerne die Schirmherrschaft übernommen und möchte allen danken, die die Veranstaltung mit Ihrem Engagement zu einem spannenden Treffen machen. Lassen Sie sich von den Berliner Energietagen 2026 inspirieren und nutzen Sie die Gelegenheit zum Austausch!

Ihr Carsten Schneider

Verena Hubertz

Bundesministerin für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen 

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Notwendigkeit der Energiewende ist nicht neu, aber sie wird immer dringlicher. Deutschland ist hier nach wie vor weltweit sehr stark positioniert. Jetzt kommt es auf unsere Entschlossenheit an, konsequent und innovativ voranzugehen.

Hierbei spielt der Gebäudesektor eine wichtige Rolle. Die Herausforderung unserer Zeit ist, in einem Kontext von hohen Baupreisen und knappen Flächen bezahlbaren Wohnraum zu schaffen und gleichzeitig unsere Klimaziele zu erreichen. Hier geht es vor allem darum, Bauen einfacher, schneller und effizienter zu machen – zum Beispiel durch effizientes Bauen, durch modulares und serielles Bauen, durch diversifizierte Rohstoffe und darum, insgesamt einfacher zu bauen.

Bei den diesjährigen Berliner Energietagen diskutiert das BMWSB deshalb mit Experten zukünftige klimabezogene Anforderungen an Gebäude im Spannungsfeld von Wirtschaftlichkeitserwägungen und sozialen Fragen. In einem zweiten Event geht es um die Wärmeplanung als Weg, um unsere Klimaziele im Gebäudesektor zu erreichen. Viele Kommunen und vor allem Großstädte haben ihre Wärmeplanungsstrategie schon beschlossen. Jetzt rückt die Umsetzung in den Fokus. Das BMWSB nimmt dabei die aktuellen Entwicklungen gezielt in den Blick und diskutiert die Erfahrungen aus der Praxis – insbesondere die Frage, wie Stadtentwicklung und Wärmeplanung zusammenwirken können, um den klimagerechten Umbau unserer Quartiere und Städte voranzubringen.  

Ich bin mir sicher: Die Zukunft des Bauens beginnt heute. Sie entsteht dort, wo wir den Mut haben, neue Wege zu gehen und Bestehendes zu hinterfragen. Ich wünsche Ihnen viel Inspiration und spannende Begegnungen bei den diesjährigen Berliner Energietagen.

Ihre Verena Hubertz

 

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