Die Leitveranstaltung für Energiewende und Klimaschutz findet in 2026 vom 15. bis zum 17. April digital sowie vom 4. bis 6. Mai in Präsenz in Berlin statt. Hier sehen Sie das umfangreiche Gesamtprogramm mit über 110 — kostenfreien — Einzelveranstaltungen unterschiedlichster Institutionen, zu denen Sie sich ab sofort anmelden können. Unser Filter hilft Ihnen dabei, das Programm nach Ihren eigenen Interessen zu sortieren sowie nach konkreten Themen oder den wieder rund 600 Speaker:innen im Volltext des Programms zu suchen. Legen Sie die Events mit einem Klick in den Warenkorb und buchen Sie Ihren Besuch noch heute! Fragen zur Buchung beantworten wir Ihnen in unserer umfangreichen FAQ.
Die sogenannte Künstliche Intelligenz (KI) ist eines der großen Megathemen unserer Zeit sowie Transformationstreiber sondergleichen und macht auch vor Schulen und Bildungseinrichtungen nicht halt. Sie hat dabei das Potential, nicht nur grundlegende Prozesse umzugestalten, sondern auch unser Denken über Bildung an sich. Und das auch im Bereich von Nachhaltigkeits-, Umwelt und Klimabildung bzw. im Bereich BNE.
Das Vernetzungsprojekt des Landes Berlin für seine Stakeholder im Bereich Klimabildung kommt regelmäßig zu digitalen Vernetzungs-Lunches zusammen, um aktuelle Themen zu diskutieren und sich auszutauschen. Mit dem Schwerpunkt "KI" findet dieses Treffen nun erstmals im Rahmen der Energietage statt, um die Diskussionsrunde aufgrund des grundlegenden Charakters unseres Themas über Berlin hinaus zu öffnen und einerseits den Blick über den Tellerrand für Berliner Stakeholder zu ermöglichen, andererseits Interessierte aus der ganzen Bundesrepublik in den Teller hineinschauen zu lassen und Kontakte knüpfen zu können.
Das Event richtet sich an alle Interessierten im weiten Feld der Nachhaltigkeitsbildung / Klimabildung, insbesondere bei außerschulischen Bildungsträgern tätige Menschen sowie Verwaltungen, Geldgeber und Innovateure im Bildungsbereich.
Kommen Sie einfach vorbei und bringen Sie sich sowie Ihre Fragen und Themen ins offene Gespräch ein! An einem kurzen Programm mit 3 knackigen Inputs zu grundlegenden Perspektiven arbeiten wir aktuell noch, Sie finden dieses sukzessive hier.
Ganz bestimmt wird es auch im kommenden Sommer wieder heiß. Was man bei Hitze tun kann, um sich das Arbeiten zu erleichtern, sagt ja eigentlich schon der gesunde Menschenverstand. Aber Hitze wirkt nicht nur auf die Schweißdrüsen, sondern möglicherweise auch auf das Versicherungsportfolio des Betriebes – weil nämlich der hitzebedingte Schwächeanfall eines oder einer Beschäftigten als Unfallauslöser Haftungsfragen aufwerfen kann. Ein Grund mehr also, nicht nur kalten Tee auszugeben.
Mittlerweile gibt es eine Vielfalt von Hitzeaktionsplänen, die bis zu 300 Seiten stark sind. Werden die tatsächlich auch gelesen, und wenn ja, von wem? Garantiert nicht von denjenigen, die morgens um 7 die Baustellenbelegschaft planen müssen und gerade den Wetterbericht gehört haben. Für die gibt es
HAP Handwerk
Alles, was man in einer Führungsposition zum Thema Hitze, Hitzeschutz, Arbeitssicherheit und arbeitsrechtliche Pflichten wissen muss, wird in 6 Modulen mit einem Zeitaufwand von 3 x 3 Stunden vermittelt. Das ist ein Aufwand, den man sich auch im Handwerk leisten kann, wenn man seiner Sache in Bezug auf die Auswirkungen des Klimawandels sicher sein will
Über 40 % der Berliner CO2-Emissionen entfallen auf den Gebäudebereich – Ähnliches gilt für andere Kommunen in Deutschland. Entsprechend groß sind die Potenziale im Gebäudebestand: durch die Senkung von Energieverbräuchen ebenso wie durch den Einsatz klimafreundlicher Versorgungslösungen. Der öffentlichen Hand kommt dabei mit ihrem eigenen Gebäudebestand eine zentrale Rolle und Vorbildfunktion zu.
Vor diesem Hintergrund wird in der Veranstaltung am Beispiel Berlins diskutiert, welche digitalen Ansätze zur Steigerung der Energieeffizienz besonders geeignet sind: In Berliner Liegenschaften wurde in den vergangenen Jahren – teils mit Unterstützung aus Mitteln des Berliner Energie- und Klimaschutzprogramms 2030 (BEK 2030) – erprobt, wie smarte Technologien Wärme- und Stromverbräuche gezielt reduzieren können und zugleich kurzfristige Einsparungen bei Energiekosten ermöglichen.
Die Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt lädt zu Erfahrungsberichten aus der Praxis sowie zu einer Diskussion über die Potenziale und Herausforderungen smarter Technologien bei der klimafreundlichen Umgestaltung des (öffentlichen) Gebäudebestands ein.
Sehr viele indigene Gemeinden im Amazonasgebiet haben keinen Zugang zum öffentlichen Stromnetz. Um eigene Lösungen voranzubringen, versuchen viele indigene Organisationen, Strategien und Initiativen zur Förderung des Einsatzes dezentraler erneuerbarer Energien im Amazonasgebiet zu entwickeln und voranzutreiben. Solche Ansätze sind an die lokalen Gegebenheiten angepasst und werden von den Gemeinden selbst umgesetzt – so wie die Installation von kleineren Solarstromanlagen zur Energie-Grundversorgung. Diese sollen die oftmals gegebene Abhängigkeit von der Nutzung teurer wie gesundheits- und umweltschädlicher Dieselgeneratoren und Kerosinlampen verringern oder ersetzen.
Der Zugang zu sauberer und kostengünstiger Energie trägt zur Stärkung der Energieautonomie und Verbesserung der Lebensqualität in den indigenen Gemeinden bei. Er stattet die indigenen Bewohner*innen des Regenwaldes zudem mit den notwendigen Werkzeugen aus, um ihr Land besser überwachen und vor Bedrohungen schützen zu können. Über digitale Kommunikationssysteme können sie die interne Koordination und Abstimmung mit Verbündeten verbessern, sich Gehör verschaffen und ihre Präsenz in angestammten Territorien stärken, die wachsendem Druck von außen ausgesetzt sind. Dergestalt ist die Nutzung dezentraler Solartechnik auch ein wichtiges Instrument zur Stärkung der Rechte und Selbstbestimmung indigener Völker - und damit auch ihres Einsatzes für den Schutz des amazonischen Regenwaldes in einer Zeit, in der ihre Führungsrolle im Kampf gegen die Klima- und Biodiversitätskrise unerlässlich ist.
Die Veranstaltung soll einen Beitrag dazu leisten, die Notwendigkeit, Potenziale und bisherige Erfahrungswerte aus der Praxis der Nutzung von Solarenergie in Amazonien besser einschätzen zu können. Gleichsam versteht sich die Veranstaltung als offener Dialog und Austausch darüber, wie eine "Solarkooperation" zwischen Berlin und den indigenen Munduruku vom mittleren Tapajos im brasilianischen Amazonasgebiet als ein (weiterer) konkreter Ansatz für ein aktives landespolitisches Engagement angegangen und umgesetzt werden könnte. Seit Mitte 2022 werden die Munduruku über die Initiative "Berlin aktiv im Klima-Bündnis" aus Mitteln des Landes Berlin unterstützt.
Hintergrund:
Die Umstellung der Energieversorgung weg von nuklearen und fossilen Brennstoffen, hin zu erneuerbaren Energien und mehr Energieeffizienz ist angesichts der globalen Klimakrise alternativlos. Doch ist dies nicht nur eine Umwelt- und technische Herausforderung – denn Energie- und Klimapolitik muss sich am Konzept und Leitmotiv der globalen Klimagerechtigkeit orientieren. Dies bedeutet, dass nach dem Verursacher*innenprinzip Länder, die die Hauptverantwortung an der menschengemachten Erderwärmung tragen, in der Verantwortung stehen, global für die Folgen und Schäden des Klimawandels einzustehen und andere unterstützen müssen, die am stärksten betroffen sind.
Die Regionen, die bisher am stärksten von den drastischen Auswirkungen der globalen Umweltkrise betroffen sind und sich dagegen am wenigstens zur Wehr setzen können, liegen im Globalen Süden. Gleichsam tragen die dort lebenden Menschen aber am wenigsten Verantwortung für die globale Umweltkrise. Denn deren Hauptverursacher (historisch und bis heute) sind die (Industrie)Länder des Globalen Nordens mit ihrer klimaschädliche Lebensweise, die auf einem immens hohen Verbrauch an fossilen, mineralischen wie agrarischen Rohstoffen basiert.
Das größte Regenwaldgebiet der Erde ist der Amazonas-Regenwald. Wird der Regenwald weiter abgeholzt, kann die globale Erderwärmung und das Artensterben nicht gebremst werden. Im gesamten Amazonasgebiet sehen sich die im und vom Wald lebenden indigenen Völker und traditionellen Gemeinschaften jedoch mit der fortschreitenden Zerstörung ihrer Lebensgrundlage, des Regenwaldes, konfrontiert. Eine wirksame Barriere gegen Entwaldung ist vor allem dort gegeben, wo die Rechte der Bewohner- und Bewahrer*innen des Waldes auf eigene Territorien respektiert und geschützt werden.
Dazu einen substanziellen Beitrag zu leisten, liegt auch in der globalen Verantwortung des Landes Berlin. Begründet auf der „gemeinsamen aber unterschiedlichen Verantwortung“ für den Erhalt der Erdatmosphäre und dem damit verbundenen Schutz der Regenwälder setzt sich die Initiative „Berlin aktiv im Klima-Bündnis“ für die Etablierung einer langfristig angelegten Partnerschaft Berlins mit dem indigenen Volk der Munduruku im Einzugsgebiet des Flusses Tapajós im westlichen Bundesstaat Pará des brasilianischen Amazonas ein.
Wie können sich Unternehmen in Berlin auf die Herausforderungen der Zukunft vorbereiten - ob steigende Energiekosten, Kühlungsbedarf im Sommer oder Optimierung von Betriebsabläufen? Es finden sich, bei genauer Betrachtung, viele Hebel und Stellschrauben, um Energie einzusparen und ressourcenschonender zu Wirtschaften.
Die KEK bietet diverse kostenfreie Unterstützungsleistungen an, um Berliner Unternehmen, Vereine und gemeinnützige Einrichtungen bestmöglich bei Ihrer ökologischen Transformation zu begleiten.
Energiepreise unter Druck – So reagiert die EU. Die Wettbewerbsfähigkeit Europas leidet unter hohen Energiepreisen vor allem für Strom. Der Krieg in der Golfregion verschärft die Lage. Vor diesem Hintergrund bringt die EU-Kommission neue Maßnahmen auf den Weg, um die Strompreise zu senken. Was Brüssel plant und wie Stakeholder in Deutschland die ersten Vorschläge bewerten, diskutiert Manuel Berkel (Table.Briefings) in diesem Webinar mit:
Moderation: Manuel Berkel, Redakteur Europe.Table
Stell dir vor, Energie macht genauso viel Spaß wie Musik-Streaming und ist so einfach wie Online-Banking. Du kannst Energie nach deinen Bedürfnissen steuern, aktiv kontrollieren und Erlebnisse schaffen, die sie persönlich machen - und gleichzeitig die Transformation der Branche mitgestalten.
Neo Energy ist die Tech-Revolution, die Fintech vor 9 Jahren erlebt hat. Bradley Mundt zeigt, wie Neo Energy eine dritte Dimension freischaltet: nicht nur wann Strom fließt, sondern wo er wirkt und wie Kunden ihn optimal nutzen können. Prozesse werden automatisiert, Daten intelligent genutzt und Costumer Experience neu definiert.
Bradley Mundt transportiert die Idee der Transformation der Energiewirtschaft, von der old-economy „Strom an, Strom aus“ bis zu Neo Energy. Im Tech-Lab-Konzept beschreibt er den Weg dorthin, zeigt konkrete Schritte, Learnings und Stolpersteine und macht deutlich, wie der Kunde in den Mittelpunkt rückt, Komplexität reduziert wird und die Energiewende gemeinsam mit Partnern aktiv gestaltet werden kann.
Am Beispiel des berühmten Kulturstandorts Bethanien werden die GSE gGmbH gemeinsam mit der valovo GmbH zeigen, wie in öffentlichen Gebäuden durch den Einsatz der innovativen Heizkreisregelung ovoTherm Heizkosten und Emissionen umgehend gesenkt werden können. Diese Entlastungen schaffen Spielräume für Betreiber und Nutzer der Gebäude.
Die dahinterliegende Technologie ist schnell skalierbar. Dadurch können ganze Kommunen innerhalb kürzester Zeit die gesetzlichen Klimaziele erreichen und viel Steuergeld einsparen. Ein Berliner Bezirk hat es bereits geschafft:
Mit dem Optimierungsverfahren ovoTherm der valovo GmbH konnte Friedrichshain-Kreuzberg in 68 öffentlichen Liegenschaften (Schulen, Rathäuser, Bürogebäude) im Schnitt 20 % Endenergie einsparen – und damit die Klimaziele für 2030 vorzeitig erreichen.
Die Zahlen dieses Beispiels sprechen für sich:
Das Potenzial ist enorm:
Würde ovoTherm flächendeckend in den öffentlichen Liegenschaften Berlins eingesetzt werden, ist für die Hauptstadt von einem Einsparpotenzial von einem höheren zweistelligen Millionenbetrag jährlich bei den Heizkosten auszugehen.
Das Prinzip lässt sich auf alle Kommunen und öffentlichen Liegenschaftsportfolios in Deutschland übertragen.
In dieser Sitzung wollen wir mit Ihnen diskutieren, wie
Die Erdwärmekampagne des Bundes erreicht eine neue Phase. Die Verabschiedung und Anpassung von Gesetzen und die Einrichtung von Förderprogrammen stimulieren bundesweit zahlreiche neue Tiefengeothermieprojekte. In einem nächsten Schritt können mit einer Industrialisierung der Geothermie die heimische Wertschöpfung und die Resilienz der Wärmeversorgung relevant und in volkswirtschaftlicher Dimension gestärkt werden. Dafür müssen Einzelprojektansätze in regionales Handeln überführt, Optimierungen auf der technologischen Ebene umgesetzt und Hemmnisse weiter abgebaut werden. So muss die Geothermie auch bei fallenden Gaspreisen die wirtschaftlichste Option für die Endverbraucher werden. In der Session werden die kostensensitiven Bereiche in der Tiefengeothermie - Reservoirerschließung, Bohrtechnik und Fernwärmenetz - vorgestellt und diskutiert.
Die Transformation der Wärmenetze kommt nur voran, wenn Planung und Entscheidungspraxis zusammenfinden. Doch genau hier wird es anspruchsvoll: Eigentümer und Eigentümergemeinschaften stehen vor weitreichenden Investitionsentscheidungen – unter unsicheren politischen Rahmenbedingungen. Gleichzeitig verlangt die geplante Verdichtung und der Ausbau von Fernwärmenetzen eine langjährige, integrierte Planung über Gas-, Wärme- und Stromnetze hinweg in nie zuvor gekanntem Ausmaß. Besonders in dicht bebauten Ballungsräumen wie Berlin trifft diese Komplexität auf finanzielle Engpässe und soziale Herausforderungen.
Unser Panel beleuchtet, wie Städte, Versorger, Politik und Eigentümer trotz dieser Herausforderungen gemeinsam vom Plan zur Umsetzung kommen – und welche Strategien den Netzausbau und die Dekarbonisierung der Wärmeerzeugung in Berlin realistisch beschleunigen können.
Wie gelingt klimafreundliches Bauen und Betreiben im öffentlichen Gebäudebestand? Vertreter*innen aus Verwaltung, Institutionen und Ministerien zeigen wie strategische Steuerung, klare Standards und konsequentes Umwelt- und Energiemanagement zusammenwirken: von der Immobilienstrategie über das Bewertungssystem Nachhaltiges Bauen bis hin zu einem besonders nachhaltigen Klinikneubau.
Die Referent*innen diskutieren, welche gesetzlichen, infrastrukturellen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen Transformation ermöglichen und wo sie beschleunigt werden müssen.
Praxisnah, strategisch und mit Blick nach vorn: Wie übernimmt die öffentliche Hand Verantwortung, um ihrer Vorbildfunktion gerecht zu werden?
Wie kann die Energiewende in Berlin endlich Tempo gewinnen und welche Entscheidungen sind jetzt entscheidend, um die Klimaziele bis 2045 zu erreichen? In dieser Podiumsdiskussion bringen Vertreter:innen aus Praxis, Verwaltung, Wissenschaft und Wohnungswirtschaft ihre Perspektiven zusammen und diskutieren, wo aktuell Zeit verloren geht und welche Hebel den Ausbau von Photovoltaik, Ladeinfrastruktur, Windenergie und Quartierslösungen beschleunigen können.
Kritische Infrastrukturen (KRITIS) stehen auch in Berlin unter wachsendem Druck: Digitalisierung, komplexe Lieferketten, Extremwetterereignisse, steigende Cyberbedrohungen sowie Risiken durch Sabotage und Spionage fordern Betreiber, Verwaltung und Politik gleichermaßen heraus. Als Hauptstadtregion mit hoher Versorgungsdichte, zentralen Behörden, Verkehrsknotenpunkten und zahlreichen systemrelevanten Einrichtungen ist die Region besonders exponiert – und zugleich ein Schlüsselraum für funktionierende Resilienzstrategien in Deutschland.
Die Berliner Energietage bieten den idealen Rahmen, um diese Herausforderungen sichtbar, verständlich und lösungsorientiert zu diskutieren. In einer hochkarätig besetzten Podiumsdiskussion mit Spitzenvertreter*innen der Berliner Landespolitik werden zentrale Handlungsbedarfe für die KRITIS-Resilienz erstmals gemeinsam adressiert – es haben bereits fest zugesagt:
Die Veranstaltung kombiniert kurze Impulse mit einer klar moderierten, praxisnahen Debatte. Ziel ist ein Format, das sowohl für Fachpublikum substanziell als auch für Medien und Öffentlichkeit gut greifbar bleib und Fragen beantwortet, wie
Ein Podium, das Orientierung schafft: für eine widerstandsfähige Hauptstadtregion und eine moderne Sicherheitsarchitektur in Berlin-Brandenburg.
Die Nutzung der oberflächennahen Geothermie in Nahwärmesystemen bietet häufig gute Perspektiven zur Transformation der Wärmeversorgung in dicht bebauten urbanen Gebieten.
Um Klimaziele im Gebäudebereich in Deutschland kurz- und mittelfristig zu erreichen, ist eine deutlich größere Marktdurchdringung von Wärmepumpensystemen im Gebäudebestand und die Nutzung von der oberflächennahen Geothermie zwingend erforderlich. Um die Wärmeversorgung zukunftsfähig zu gestalten und ihre Transformation zu forcieren, wurden in Forschungsvorhaben „Urban Ground Heat“ vielfältige Lösungen erarbeitet.
Für Beispielprojekte wurden auf Basis von modellbasierten Potentialuntersuchungen und Vorplanungen die Umsetzbarkeit für bestehende Quartiere von Energieversorgern erarbeitet. Eine reale Umsetzung wurde vorbereitet. Hierzu wurden detailliert die technischen, regulatorischen und ökonomischen Anforderungen in den untersuchten Quartieren identifiziert und bewertet. Darüber hinaus ist ein Leitfaden entwickelt und sind diverse Planungswerkzeuge erweitert oder erstellt worden.
Mit diesen Ergebnissen versetzen wir Versorger und Kommunen in die Lage, Geothermieprojekte im Bestand effizienter und zielgerichtet zu realisieren. In der Session werden die Ergebnisse des Forschungsvorhaben „Urban Ground Heat“ vorgestellt. Mit „Co2Ol Island“ wird abschließend ein Ausblick gegeben, wie Geothermie bei der Klimawandelfolgenbegrenzung eingesetzt werden könnte.
Ostdeutschland ist ein zentraler Standort für Schlüsseltechnologien der Wasserstoffwirtschaft – von Forschung bis Fertigung. In der Paneldiskussion mit Input von einschlägigen Akteuren aus Forschung, Entwicklung und Anwendung soll diskutiert werden, wie regionale Innovationskraft und politische Rahmenbedingungen zusammenspielen, um lokale Wertschöpfung und wirtschaftliche Resilienz zu stärken.
Die Veranstaltung wird von der Initiative für Wasserstoff in Ostdeutschland e.V. (IWO), dessen Vorsitz das Land Berlin 2026 inne hat, organisiert. Die IWO bündelt die regionalen Expertisen und Stärken aus Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen, um die Wasserstoffwirtschaft länderübergreifend voranzutreiben. Die Mission der IWO: Die vorhandenen Chancen und Potentiale erschließen und Ostdeutschland als Schlüsselregion für die Wasserstoffwirtschaft etablieren.
Wie gelingt die Dekarbonisierung der Wärmeversorgung in europäischen Metropolen? Am Beispiel von Wien und Berlin beleuchtet die Veranstaltung zentrale Strategien, Herausforderungen und Erfolgsfaktoren der urbanen Wärmewende. Im Fokus stehen die Transformation bestehender Wärmesysteme, die Rolle kommunaler Unternehmen, die Wechselwirkungen zwischen Wärme- und Strominfrastruktur sowie die regulatorischen und politischen Rahmenbedingungen. Die Diskussion eröffnet einen vergleichenden Blick auf zwei Großstädte, die vor ähnlichen Aufgaben stehen und zugleich unterschiedliche Lösungswege verfolgen. Ziel ist es, gemeinsame Lernprozesse sichtbar zu machen und Impulse für eine zukunftsfähige, klimaneutrale Energieversorgung in europäischen Ballungsräumen zu geben.
Die Sanierung von Schulgebäuden stellt viele Städte und Gemeinden vor große Herausforderungen. Energetische Anforderungen und komplexe Planungsprozesse treffen auf begrenzte Budgets und knappe Zeitfenster.
Gleichzeit kommt Bewegung in die gängige Praxis: Immer mehr Kommunen nutzen den neuen Ansatz des seriellen Sanierens, um schneller und effizienter ans Ziel zu kommen.
Im Mittelpunkt dieser Veranstaltung steht daher die Präsentation praxiserprobter Beispiele. Wir zeigen, welche Lösungen sich bewährt haben, wie Herausforderungen begegnet werden kann und wie wir serielles Sanieren für Schulgebäude gemeinsam in die Breite tragen können. Wir laden alle Interessierten herzlich ein, mitzudiskutieren und Praxiswissen für den Start eigener serieller Sanierungsprojekte mitzunehmen.
Zum 25-sten Mal kürt das Bündnis der Klimaschutzpartner Berlin - bestehend aus dreizehn Kammern und Verbänden – innovative Klimaschutzprojekte aus der Hauptstadt aus.
Welche innovativen Pläne und Projekte im Bereich Klimaschutz „made in Berlin“ gibt es derzeit? Welches davon hat besonderen Vorbildcharakter für die Stadt? Wen küren die Klimaschutzpartner Berlin und wer gewinnt den dotierten Publikumspreis?
Seien Sie Teil der diesjährigen Jubiläums-Preisverleihung des Wettbewerbs „Klimaschutzpartner des Jahres“ und nutzen Sie die Gelegenheit, sich im Rahmen der Berliner Energietage mit Klimaschutzpionieren sowie Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft auszutauschen.
Der Wettbewerb „Klimaschutzpartner des Jahres“ gehört zu den traditionsreichsten Klimaschutzpreisen Berlins. Seit 2002 schafft er Aufmerksamkeit für innovative Ideen und Projekte und bringt sie auf die Bühne. Traditionell verleihen die Klimaschutzpartner Berlin den Preis gemeinsam mit der für Klimaschutz zuständigen Senatsverwaltung im Rahmen der Berliner Energietage.
Bis 2035 sollen mindestens 4.400 MWp der Berliner Bruttostromerzeugung aus Photovoltaik stammen – das zentrale Ziel des Masterplan Solarcity. Doch wie lässt sich der produzierte PV-Strom nicht nur direkt nutzen, sondern auch in andere Sektoren integrieren? Besonders spannend wird es, wenn Solarstrom auf die Mobilitätswende trifft: Wie kann er die Ladeinfrastruktur revolutionieren und die Elektromobilität in der Hauptstadt voranbringen?
In dieser Veranstaltung der Berliner Energietage beleuchten wir den Status quo, die Potenziale und die Herausforderungen der Nutzung von PV-Strom für die Ladeinfrastruktur. Erhalten Sie exklusive Einblicke von Expert:innen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Praxis, unter anderem zu folgenden Themen.
Ob Kommunen, Unternehmen oder Privatpersonen – diese Veranstaltung bietet wertvolle Impulse für alle, die die Energiewende aktiv mitgestalten und die Ladeinfrastruktur der Zukunft verstehen wollen. Freuen Sie sich auf fundierte Fachvorträge und die Möglichkeit zum Austausch mit den Referent:innen!
Wärmenetze und Wärmepumpen sind die zentralen technischen Lösungsansätze für eine zukunftsfähige Wärmeversorgung. In Berlin stellt sich wie in vielen Städten die Frage: Wie kann die Wärmewende sozialverträglich und bezahlbar gelingen und wie können zugleich die erforderlichen Investitionen in die notwendige Transformation abgesichert werden?
In der Veranstaltung stellen – nach einem Einblick in die Berliner Wärmeplanung durch die Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt Berlin (SenMVKU) – das Fraunhofer ISI und das Institut für Ressourceneffizienz und Energiestrategien IREES die Erkenntnisse aus dem Projekt „Zukunftsfähige Wärmeversorgung in Milieuschutzgebieten“ vor. Im Fokus stehen Ergebnisse einer ökonomischen Bewertung von Heizungswechseln aus Sicht der Mietenden in sozialen Erhaltungsgebieten. In der Panelrunde diskutieren Vertreter*innen von Energieversorgern, Wohnungswirtschaft, Verwaltung und Mieterverein die zentralen Projektergebnisse und ordnen sie aus ihrer Perspektive ein.

