Die Leitveranstaltung für Energiewende und Klimaschutz findet in 2026 vom 15. bis zum 17. April digital sowie vom 4. bis 6. Mai in Präsenz in Berlin statt. Hier sehen Sie das umfangreiche Gesamtprogramm mit über 110 — kostenfreien — Einzelveranstaltungen unterschiedlichster Institutionen, zu denen Sie sich ab sofort anmelden können. Unser Filter hilft Ihnen dabei, das Programm nach Ihren eigenen Interessen zu sortieren sowie nach konkreten Themen oder den wieder rund 600 Speaker:innen im Volltext des Programms zu suchen. Legen Sie die Events mit einem Klick in den Warenkorb und buchen Sie Ihren Besuch noch heute! Fragen zur Buchung beantworten wir Ihnen in unserer umfangreichen FAQ.
Die Energiewende entscheidet sich vor Ort – und Verteilnetze spielen dabei eine Schlüsselrolle. Doch wo funktionieren lokale Versorgungskonzepte wie Mieterstrom und gemeinschaftliche Gebäudeversorgung (GGV) heute bereits gut? Wo hakt es und warum?
Im Webinar präsentieren wir exklusive Ergebnisse einer großen Umfrage unter Betreiber*innen solcher Projekte in Deutschland. Sie geben einen einmaligen Einblick, wie lokale Energiekonzepte praktisch umgesetzt werden und welche Rahmenbedingungen den Unterschied machen.
Auf dem Podium diskutieren Vertreter*innen der BNetzA, eines Verteilnetzbetreibers, einer Vorreiter-Kommune, der DUH und von Octopus Energy über Erfolge, Herausforderungen und Wege, wie Verteilnetze zu echten Treibern der Energiewende vor Ort werden können.
Die Transformation des Gebäudebestands steht zunehmend unter ökonomischem Druck: steigende Bau- und Betriebskosten, begrenzte Investitionsspielräume, CO₂-Bepreisung sowie Unsicherheiten bei Umlagefähigkeit und Förderung. Vor diesem Hintergrund rückt die Wirtschaftlichkeit von Effizienzmaßnahmen im Bestand in den Mittelpunkt.
Vor diesem Kontext initiiert die noventic group das Panel, um die Diskussion auf einen zentralen Punkt zu lenken: Wirtschaftlichkeit entsteht nur auf Basis belastbarer Daten. Effizienzmaßnahmen im Gebäudebestand müssen heute so angelegt sein, dass sie Transparenz schaffen, Entscheidungen absichern und Priorisierung ermöglichen – bevor größere Investitionen ausgelöst werden.
Ziel des Panels ist es, zu diskutieren, wie digitale, geringinvestive Retrofit-Lösungen als erster Schritt dazu beitragen können, Gebäude zu digitalisieren, Betriebszustände analysierbar zu machen und darauf aufbauend Optimierungspotenziale zu heben. So lassen sich Betriebskosten senken, Investitionsentscheidungen faktenbasiert vorbereiten und Maßnahmen schrittweise umsetzen – unter Berücksichtigung von Umlagefähigkeit, Förderung und der Zielgröße bezahlbarer Wohnraum.
Die Zukunft der Gebäude beginnt jetzt!
Die europäische Immobilienbranche steht an einem Wendepunkt: Energieeffizienz steigern, CO₂-Emissionen reduzieren und gleichzeitig den Nutzerkomfort erhöhen – all das unter den Herausforderungen des digitalen Wandels.
Der europäische Smart Readiness Indicator (SRI) eröffnet genau hier neue Möglichkeiten: Er bewertet die intelligenten Fähigkeiten von Gebäuden und zeigt auf, wie digitale Technologien Energie sparen, das Nutzererlebnis verbessern und die Interaktion mit dem Stromnetz optimieren können.
Doch die Umsetzung ist komplex – regulatorische Hürden, technische Herausforderungen und wirtschaftliche Fragen bremsen bisher die breite Anwendung. Genau deshalb ist jetzt der perfekte Moment, den SRI praxisnah zu testen, Digitalisierungsstrategien abzuleiten und erste Pilotanwendungen auf Basis gesammelter Gebäudedaten umzusetzen.
Durch den gezielten Einsatz innovativer, digitaler Tools kann man nicht nur den steigenden Anforderungen der Gebäudeautomation gerecht werden, sondern auch den Fachkräftemangel abfedern und das bestehende Personal in der Bewältigung der täglich komplexer werdenden Aufgaben nachhaltig unterstützen.
Es ist Zeit, Gebäude smarter, effizienter und zukunftsfähig zu machen – und OnSite Solutions zeigt mit innovativen KI-Lösungen, wie es geht!
Seit 2007 zeichnet die Deutsche Energie-Agentur (dena) besonders erfolgreiche Projekte für Energieeffizienz und Klimaschutz aus. Gesucht werden private oder öffentliche Unternehmen, die mit innovativen Effizienzmaßnahmen und wirksamen Klimaschutzprojekten die Transformation aktiv vorantreiben.
Sie interessieren Sie für eine Teilnahme oder möchten sich zunächst über die Möglichkeiten und Voraussetzungen informieren? Lassen sich von spannenden Praxis-Einblicken zweier Preisträger 2025 inspirieren: KIS GmbH & Co. KG und Pöppelmann GmbH & Co. KG.
Das sind unsere Kategorien, in denen Beiträge eingereicht werden können:
Move forward! – Integrierte Strategien und Maßnahmen für Klimaneutralität
Ausgezeichnet werden ganzheitliche Klimaschutzstrategien mit konkreten Projekten, die maßgeblich zur Dekarbonisierung und zum Erreichen von Klimaneutralität beitragen.
Go smart! – Energieeffizienz durch Technologien und Digitalisierung
Prämiert werden innovative Technologien und digitale Lösungen, die nachweislich Effizienzpotenziale erschließen und Energieverbräuche nachhaltig senken.
Act together! – Zusammenarbeit für wirksame Energieeffizienz- und Klimaschutzprojekte
Gewürdigt werden erfolgreiche Kooperationen – etwa mit Energiedienstleistern oder Finanzierungspartnern –, die ambitionierte Projekte ermöglichen und beschleunigen.
Zusätzlich nominiert die Jury aus allen Bewerbungen geeignete Projekte für den Publikumspreis: Pioneer – Publikumspreis für kleine und mittlere Unternehmen
Der Publikumspreis honoriert das besondere Engagement von kleinen und mittleren Unternehmen. Der Preisträger wird per Publikumsvotum bestimmt.
Die Bewerbungsphase startet Anfang April und Ende Anfang Juni. Die Teilnahme am Wettbewerb ist kostenfrei.
Die Award-Verleihung findet am 09. November 2026 auf dem dena-Kongress in Berlin statt.
Der dena Energy Award wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) gefördert.
Weitere Infos unter www.dena-energy-award.de.
Kommunale Wärmeplanungen gehören als strategische Konzepte in die integrierten Stadtentwicklungsplanung. Sie sind Grundalge dafür, dass Kommunen, Stadtwerke und Immobilieneigentümer ihre Investitionen besser aufeinander abstimmen können.
Dabei können digitale Tools wie digitale Zwillinge und Anwendungen der digitalen Bürgerbeteiligung die kommunale Wärmeplanung erleichtern. Nicht nur kommunale Entscheider vor allem auch Eigentümer und Bürger und Bürgerinnen können besser informiert und in die Planungsprozesse einbezogen werden.
Wo stehen wir mit der kommunalen Wärmewende? Was sind aktuell zentrale Anforderungen für strategische Konzepte? Und welche Vorteile bitten der Einsatz digitalen Tools bei einer strategischen kommunalen Wärmeplanung und ihrer Umsetzung? Das wollen wir anhand einiger kommunaler Werkstattberichte diskutieren.
Über 40 % der Berliner CO2-Emissionen entfallen auf den Gebäudebereich – Ähnliches gilt für andere Kommunen in Deutschland. Entsprechend groß sind die Potenziale im Gebäudebestand: durch die Senkung von Energieverbräuchen ebenso wie durch den Einsatz klimafreundlicher Versorgungslösungen. Der öffentlichen Hand kommt dabei mit ihrem eigenen Gebäudebestand eine zentrale Rolle und Vorbildfunktion zu.
Vor diesem Hintergrund wird in der Veranstaltung am Beispiel Berlins diskutiert, welche digitalen Ansätze zur Steigerung der Energieeffizienz besonders geeignet sind: In Berliner Liegenschaften wurde in den vergangenen Jahren – teils mit Unterstützung aus Mitteln des Berliner Energie- und Klimaschutzprogramms 2030 (BEK 2030) – erprobt, wie smarte Technologien Wärme- und Stromverbräuche gezielt reduzieren können und zugleich kurzfristige Einsparungen bei Energiekosten ermöglichen.
Die Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt lädt zu Erfahrungsberichten aus der Praxis sowie zu einer Diskussion über die Potenziale und Herausforderungen smarter Technologien bei der klimafreundlichen Umgestaltung des (öffentlichen) Gebäudebestands ein.
Die Transformation des Energiesystems bringt neue Anforderungen an Stabilität, Flexibilität und Zusammenarbeit mit sich. Mit dem steigenden Anteil erneuerbarer Energien, der zunehmenden Digitalisierung und einer stärkeren Vernetzung von Erzeugern, Verbrauchern und Infrastrukturen rückt die Frage in den Mittelpunkt, wie Energiesysteme künftig widerstandsfähiger und gleichzeitig effizienter gestaltet werden können.
Der Workshop der Fraunhofer-Allianz Energie im Rahmen der Berliner Energietage beleuchtet zentrale Bausteine für eine resiliente Energieversorgung. Ausgehend von der Stabilität der Stromnetze als Fundament eines funktionierenden Energiesystems zeigen datenbasierte Analysen und systemische Bewertungen, wie sich kritische Situationen frühzeitig erkennen und Versorgungssicherheit gezielt stärken lässt. Darauf aufbauend richtet sich der Blick auf die Akteure im Energiesystem: Praxisbeispiele verdeutlichen, wie industrielle Standorte zunehmend zu aktiven Gestaltern werden und industrielle Nachfrageflexibilität zu einer resilienten Energieversorgung beitragen kann.
Der Workshop verbindet technische, systemische und organisatorische Perspektiven auf ein zunehmend komplexes Energiesystem. Wir freuen uns auf einen angeregten Austausch mit Ihnen über innovative Ansätze für eine sichere, resiliente und zukunftsfähige Energieversorgung.
Bürokratie ist überall und besonders auch im Energiesektor vorhanden – bei Förderprogrammen, Nachweispflichten, dem Eich- und Messwesen, Netzentgeltregulierung und vielem mehr. Die Frage ist: Muss das sein? Oder sind das Traditionen aus einer Zeit vor der Liberalisierung des Elektrizitätsmarkts, der Digitalisierung oder der künstlichen Intelligenz?
Es besteht eine gewisse Sensitivität für den Vollzugsaufwand der öffentlichen Hand – dieser wird als Prognose jedem Gesetzesvorschlag vorangestellt und Haushaltskürzungen erhöhen den Druck, diesen zu reduzieren. Aber auch Unternehmen und Verbraucher:innen sind von hohem Verwaltungsaufwand betroffen. Praxiserfahrungen zeigen, dass hohe bürokratische Anforderungen oft nicht durch eigene Mitarbeiter:innen abgedeckt werden können und eher wie ein Konjunkturprogramm für teure Beratungsunternehmen wirken. In manchen Firmen sind auch eigene Personen notwendig, nur um nicht betriebsnotwendige Berichtspflichten z.B. für Subventionen zu erfüllen. Unsere Evaluation der Strompreiskompensation zeigt, dass Nachweispflichten als Bürokratiekosten die Inanspruchnahme von Förderprogrammen und damit deren Wirksamkeit sowie die Steuerbarkeit der Programme reduzieren.
Können wir als Gesellschaft auch im Angesicht einer abnehmenden Transformationsbereitschaft und zunehmendem Transformationsdruck diesen Wirkungsverlust noch leisten? Wie viele Nachweise brauchen wir wirklich? Können administrative Vereinfachung und Bürokratieabbau in der Förderpraxis vielleicht sogar einen Klimaschutzhebel darstellen?
Diese und anknüpfende Fragen wollen wir im Rahmen eines Online-Panels aus verschiedenen Perspektiven beleuchten und diskutieren.
Großstädte mit über 100.000 Einwohnern müssen bis zum 30. Juni 2026 ihre Wärmepläne vorlegen. Viele Kommunen mit abgeschlossenem Wärmeplan stehen vor der Frage, wie konkrete Maßnahmen umgesetzt werden können. Dabei kristallisiert sich heraus: Wärmenetze sind der Dreh- und Angelpunkt in vielen Wärmeplänen. Sie ermöglichen die effiziente Nutzung erneuerbarer Energien, Abwärme und innovativer Technologien wie Großwärmepumpen.
Tilia, als Dienstleistungs-, Entwicklungs- und Beratungsunternehmen, begleitet den Prozess der Wärmewende von der Idee, über Wärmepläne, Machbarkeitsstudien bis hin zur investiven Umsetzung und Realisierung sowie langfristigen Wärmeversorgung.
INFRA, als intelligenter Digitaler Zwilling schließt die entscheidende Lücke zwischen reiner Kartenvisualisierung und wirtschaftlicher Planung und ermöglicht es, Wärmenetze zu wirtschaftlich zu analysieren, Verdichtung und Ausbau zu simulieren - alles in einem integrierten System. INFRA liefert belastbare Darstellungen digital simulierter Wärmeprojekte: vom Wärmebedarf, über Wärmeliniendichten, über automatisierte Trassenverlegung bis zum dynamischen Hausanschlussgrad, für Versorger und Kommunen und natürlich für alle, die planen.
Gemeinsam zeigen wir, wie die Wärmeplanung als Startknopf für die Wärmetransformation richtig genutzt werden kann.
Kommunen stehen im Zeichen des Klimawandels vor komplexen Entscheidungen: Von kommunaler Wärmeplanung über Flächenentsiegelung bis hin zur Neupflanzung von Gehölzen – alle Maßnahmen müssen räumlich hochaufgelöst betrachtet und gegeneinander abgewogen werden.
Mit dem Digitalen Zwilling EK Suite können Fachdaten aus Energie, Klima und Verwaltung kombiniert, visualisiert und analysiert werden. Szenarien lassen sich simulieren, Maßnahmen planen und Ergebnisse sowohl öffentlich als auch intern sicher darstellen.
In unserer Live-Präsentation zeigen wir, wie die EK Suite verschiedene Themenfelder intelligent verknüpfen und kommunale Planungsprozesse unterstützen kann, um Entscheidungen fundiert, transparent und zukunftssicher zu gestalten.
Aktuell wird die Wärmeplanung in den XPlanungsstandard integriert – über das Fachschema XWärmeplan. Dadurch wird eine einfache Koppelung der Wärmeplanungsergebnisse mit der Bauleit- und Flächennutzungsplanung möglich.
Stell dir vor, Energie macht genauso viel Spaß wie Musik-Streaming und ist so einfach wie Online-Banking. Du kannst Energie nach deinen Bedürfnissen steuern, aktiv kontrollieren und Erlebnisse schaffen, die sie persönlich machen - und gleichzeitig die Transformation der Branche mitgestalten.
Neo Energy ist die Tech-Revolution, die Fintech vor 9 Jahren erlebt hat. Bradley Mundt zeigt, wie Neo Energy eine dritte Dimension freischaltet: nicht nur wann Strom fließt, sondern wo er wirkt und wie Kunden ihn optimal nutzen können. Prozesse werden automatisiert, Daten intelligent genutzt und Costumer Experience neu definiert.
Bradley Mundt transportiert die Idee der Transformation der Energiewirtschaft, von der old-economy „Strom an, Strom aus“ bis zu Neo Energy. Im Tech-Lab-Konzept beschreibt er den Weg dorthin, zeigt konkrete Schritte, Learnings und Stolpersteine und macht deutlich, wie der Kunde in den Mittelpunkt rückt, Komplexität reduziert wird und die Energiewende gemeinsam mit Partnern aktiv gestaltet werden kann.
Am Beispiel des berühmten Kulturstandorts Bethanien werden die GSE gGmbH gemeinsam mit der valovo GmbH zeigen, wie in öffentlichen Gebäuden durch den Einsatz der innovativen Heizkreisregelung ovoTherm Heizkosten und Emissionen umgehend gesenkt werden können. Diese Entlastungen schaffen Spielräume für Betreiber und Nutzer der Gebäude.
Die dahinterliegende Technologie ist schnell skalierbar. Dadurch können ganze Kommunen innerhalb kürzester Zeit die gesetzlichen Klimaziele erreichen und viel Steuergeld einsparen. Ein Berliner Bezirk hat es bereits geschafft:
Mit dem Optimierungsverfahren ovoTherm der valovo GmbH konnte Friedrichshain-Kreuzberg in 68 öffentlichen Liegenschaften (Schulen, Rathäuser, Bürogebäude) im Schnitt 20 % Endenergie einsparen – und damit die Klimaziele für 2030 vorzeitig erreichen.
Die Zahlen dieses Beispiels sprechen für sich:
Das Potenzial ist enorm:
Würde ovoTherm flächendeckend in den öffentlichen Liegenschaften Berlins eingesetzt werden, ist für die Hauptstadt von einem Einsparpotenzial von einem höheren zweistelligen Millionenbetrag jährlich bei den Heizkosten auszugehen.
Das Prinzip lässt sich auf alle Kommunen und öffentlichen Liegenschaftsportfolios in Deutschland übertragen.
In dieser Sitzung wollen wir mit Ihnen diskutieren, wie
Teilnehmer:
Andreas Koch-Martin | SHK Innung Berlin - Geschäftsführer
Prof. André Kremonke | TU Dresden - Professur für Gebäudeenergietechnik und Wärmeversorgung
Burckhardt Bonello | Meister Systems GmbH - Geschäftsführer
Max Franke | Lokalleads GmbH - Geschäftsführer
Tobias Lerche | Eneka GmbH - Geschäftsführer
René Ebert | VdZ Wirtschaftsvereinigung Gebäude und Energie e.V. - Geschäftsleiter (Moderation)
Welche Rolle spielen Unternehmen in der TGA heute als aktive Innovationstreiber? Diese Podiumsdiskussion unterzieht die Forschungslandschaft der Energie- und Gebäudetechnik einem Realitätscheck und beleuchtet die strategische Zusammenarbeit von KMU mit Forschungsinstituten. Wir diskutieren die Rahmenbedingungen für unternehmensnahe Forschung in Deutschland: Von der Effektivität der Förderprogramme bis hin zum praktischen Transfer in den Markt. Wo finden Betriebe die besten Synergien mit der Wissenschaft und welche Hürden – zwischen Bürokratie und Fachkräftemangel – bremsen die Innovationskraft der Branche aktuell aus?
Die Energiewende im Gebäudesektor entscheidet sich jetzt – und sie entscheidet sich an der Qualität der Daten. In der Praxis stehen zwei leistungsfähige, aber voneinander unabhängige Messkonzepte bereit, um Effizienz, Transparenz und Steuerbarkeit tatsächlich umzusetzen.
Wer verstehen will, wie Energieeffizienz im Gebäudebestand tatsächlich skaliert werden kann — wirtschaftlich, regulatorisch tragfähig und technisch umsetzbar — findet beim bved auf den Berliner Energietagen die entscheidenden Antworten.
Unsere Veranstaltung bringt erstmals beide Perspektiven systematisch zusammen: den wettbewerblichen Messstellenbetrieb (wMSB) im Rahmen des Messstellenbetriebsgesetzes und das Submetering auf Basis der Heizkostenverordnung. Zwei eigenständige Pfade, unterschiedliche Technologien und regulatorische Logiken – aber ein gemeinsames Ziel: messbare Energieeinsparungen und belastbare Entscheidungsgrundlagen im Gebäude.
Im Fokus stehen intelligente Messkonzepte der Zukunft: von der Rolle digitaler Strommessinfrastruktur für ein steuerbares Energiesystem bis hin zu datenbasierten Effizienzlösungen im Gebäude wie Smart Heating, das durch kontinuierliches Verbrauchsdaten-Monitoring erhebliche Optimierungspotenziale im Anlagenbetrieb erschließt — und das bereits vor der Vollsanierung.
Für Fachleute aus Energieversorgung, Wohnungswirtschaft, Messwesen, Regulierung, Technologie und Politik bietet die Veranstaltung eine hochaktuelle Einordnung der Markt- und Regulierungsentwicklung sowie konkrete Einblicke in praxiserprobte Lösungen. Diskutiert wird, wie beide Messpfade unabhängig voneinander wirken, wo ihre jeweiligen Stärken liegen und welche Rolle die Messdienstleisterbranche als zentraler Enabler der Energie- und Wärmewende einnimmt.
Im Rahmen der Berliner Energietage startet die Praxisgruppe Tiefengeothermie vom EBZ Bochum und CO2zero Berlin. Im Fokus stehen praxistaugliche und übertragbare Nullemissions-Modelle: wie können Tiefengeothermie und andere nicht-fossile Energien im Detail zu einer sozialverträglichen Wärmewende beitragen?
Für die Wohnungswirtschaft bietet die Praxisgruppe die Gelegenheit, sich frühzeitig mit einer Schlüsseltechnologie der künftigen Wärmeversorgung auseinanderzusetzen. Gezeigt wird, wie Wohnungsunternehmen durch Tiefengeothermie Versorgungssicherheit stärken, Kostenrisiken begrenzen und ihre Bestände zukunftsfähig weiterentwickeln können.
Ergänzend werden Förderung, Finanzierung sowie Investitions- und Betriebskosten behandelt. Die Praxisgruppe bündelt Wissen aus Forschung und Praxis, macht erfolgreiche Ansätze sichtbar und wird über die Berliner Energietage hinaus mit Seminaren, Veranstaltungen und Qualifizierungsangeboten fortgeführt.
Die Transformation der Wärmeversorgung stellt Städte und Quartiere vor neue Herausforderungen – Klimaschutz, Versorgungssicherheit und Wirtschaftlichkeit erfordern integrierte Lösungen, die über klassische Wärmenetzkonzepte hinausgehen. Quartiere bieten dabei großes Potenzial: Hier lassen sich Wärme, Strom und digitale Technologien intelligent miteinander verbinden und neue, flexible Versorgungssysteme entwickeln.
Der Workshop der Fraunhofer-Allianz Energie im Rahmen der Berliner Energietage 2026 zeigt anhand aktueller Forschungs- und Praxisbeispiele, wie resiliente Quartierswärme gestaltet werden kann. Im Mittelpunkt stehen dezentrale und sektorenübergreifend gedachte Wärmenetzlösungen, digitale Planungs- und Optimierungsansätze sowie innovative Geschäftsmodelle.
Ein besonderer Fokus liegt auf Niedertemperatur- und kalten Wärmenetzen, dem Einsatz von Wärmepumpen sowie der Frage, wie Quartiere durch intelligente Sektorenkopplung flexibler und nachhaltiger versorgt werden können. Wir freuen uns auf einen angeregten Austausch mit Ihnen über zukunftsfähige Lösungen für die Wärmeversorgung von Quartieren.
Die industrielle Prozesswärme verursacht zwei Drittel des Endenergieverbrauchs der deutschen Industrie – und 22% des gesamt-deutschen Energieverbrauchs. Im Kontext zahlreicher Herausforderungen wie volatiler Energiepreise oder der Notwendigkeit der Dekarbonisierung besteht in diesem Bereich ein wesentlicher Hebel für Energieeffizienzsteigerungen und für das Erreichen der klimapolitischen Ziele.
Trotz technisch ausgereifter Effizienzlösungen bleiben signifikante Potentiale oft unerschlossen, was auch auf mangelnde Datentransparenz und die Komplexität systemischer Optimierungsansätze zurückzuführen ist. Insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) in den Sektoren Metallverarbeitung, Lebensmittelproduktion und Glasherstellung bietet die Digitalisierung der thermischen Infrastruktur die Möglichkeit, zu einer ganzheitlichen, thermodynamisch optimierten Systemführung überzugehen.
In dieser Session blicken wir vom Kompetenzzentrum Energieeffizienz durch Digitalisierung (KEDi), ein Projekt der deutschen Energie-Agentur (dena), gemeinsam mit unseren Experten auf die Zukunft der Prozesswärme. Freuen Sie sich auf Impulse zu datengetriebenen Anwendungen im Bereich der industriellen Prozesswärme aus der Praxis und stellen Sie den Experten in der anschließenden Diskussionsrunde Ihre Fragen.
Digitale Gebäudetechnologien bieten große Chancen für mehr Energieeffizienz und Transparenz im Bestand. Doch wie gelingt es Wohnungsunternehmen und Kommunen, Digitalisierung systematisch anzugehen und daraus eine tragfähige Strategie zu entwickeln?
Das KEDi bietet bereits diverse Unterstützungsformate und erarbeitet derzeit praxisnahe Leitfäden, die kommunalen Bestandshaltenden und Wohnungsunternehmen Orientierung auf dem Weg zur eigenen Digitalisierungsstrategie geben sollen.
In dieser Session geben wir Einblick in:
Bringen Sie Ihre Perspektive und Fragen ein – wir freuen uns auf den Austausch.
Die Energiewende ist eine komplexe Maschine mit tausenden kommunalen Zahnrädern, die ineinandergreifen müssen. Zu oft wird dies übersehen und die politische Planung von einer „Top-Down“ Perspektive dominiert, welche eine sinnvolle Gleichverteilung des Erneuerbaren-Ausbaus erschwert.
Mit seinem Energiewenderechner hat der BEE ein neues Tool veröffentlicht, welches die Anforderungen und den Stand der Energiewende auch auf der kleinsten Landkreisebene sichtbar und verständlich macht. Über 200 Unterstützer aus der gesamten Energiebranche haben geholfen, dieses Projekt zu realisieren.
Die breite Unterstützung zeigt, welche vielfältigen Nutzen diese lokalen Daten für die verschiedenen Player der Energiewende haben. So können Netzbetreiber den Ausbau der Netze effektiver gestalten, Projektierer einfacher Orte für neue Anlagen lokalisieren und der Politik wird ermöglicht, bessere Rahmenbedingungen für die jeweiligen Regionen zu schaffen.
In unserem Diskussionspanel wollen wir das Tool nicht nur vorstellen, sondern diese verschiedenen Perspektiven zur Bottom-Up Energiewende beleuchten und zeigen, warum dies in die zukünftige energiepolitische Gesetzgebung einfließen muss.

