Die Leitveranstaltung für Energiewende und Klimaschutz findet in 2026 vom 15. bis zum 17. April digital sowie vom 4. bis 6. Mai in Präsenz in Berlin statt. Hier sehen Sie das umfangreiche Gesamtprogramm mit über 110 — kostenfreien — Einzelveranstaltungen unterschiedlichster Institutionen, zu denen Sie sich ab sofort anmelden können. Unser Filter hilft Ihnen dabei, das Programm nach Ihren eigenen Interessen zu sortieren sowie nach konkreten Themen oder den wieder rund 600 Speaker:innen im Volltext des Programms zu suchen. Legen Sie die Events mit einem Klick in den Warenkorb und buchen Sie Ihren Besuch noch heute! Fragen zur Buchung beantworten wir Ihnen in unserer umfangreichen FAQ.
Das Thema Energiekosten und Energieverbrauch steht im Fokus, wenn es um Wettbewerbsfähigkeit und Standortsicherung geht:
Die Antworten auf diese Fragen beeinflussen den wirtschaftlichen Erfolg eines Unternehmens direkt. Besonders bei energieintensiven Herstellungsprozessen, können durch den Einsatz von erneuerbarer Energie positive Effekte für Umwelt und Wirtschaftlichkeit erzielt werden. Dafür müssen aber Flexibilisierungspotentiale zur Deckung des Energiebedarfs ermittelt und praktisch umgesetzt werden.
Aber wie kann Energieeffizienz systematisch erschlossen werden? Wie kann der Einsatz Erneuerbare Energieträger und Speicherlösungen den Autarkiegrad wirtschaftlich sinnvoll erhöhen? Welche Funktion kommt dabei dem zertifizierten Energiemanagement zu? Auf diese Fragen geht der Vortrag Philipp Mall, Energieingenieur und Experte für Abwärmenutzung sowie Energiemanagement ein. Dabei wird an Beispielen aus der Praxis gezeigt, wie Unternehmen und Organisationen Flexibilisierung als wirtschaftlichen Hebel Schritt für Schritt umsetzen können.
Von der Kommunalen Wärmeplanung über die kommunale Energieplanung bis zum ENP+: Der Vortrag zeigt den logischen nächsten Schritt hin zu einer ganzheitlichen und zukunftsfähigen Energieplanung. So wird deutlich, warum Kommunen die Energiewende nur sektorenübergreifend erfolgreich gestalten können.
Die Transformation des Gebäudebestands steht zunehmend unter ökonomischem Druck: steigende Bau- und Betriebskosten, begrenzte Investitionsspielräume, CO₂-Bepreisung sowie Unsicherheiten bei Umlagefähigkeit und Förderung. Vor diesem Hintergrund rückt die Wirtschaftlichkeit von Effizienzmaßnahmen im Bestand in den Mittelpunkt.
Vor diesem Kontext initiiert die noventic group das Panel, um die Diskussion auf einen zentralen Punkt zu lenken: Wirtschaftlichkeit entsteht nur auf Basis belastbarer Daten. Effizienzmaßnahmen im Gebäudebestand müssen heute so angelegt sein, dass sie Transparenz schaffen, Entscheidungen absichern und Priorisierung ermöglichen – bevor größere Investitionen ausgelöst werden.
Ziel des Panels ist es, zu diskutieren, wie digitale, geringinvestive Retrofit-Lösungen als erster Schritt dazu beitragen können, Gebäude zu digitalisieren, Betriebszustände analysierbar zu machen und darauf aufbauend Optimierungspotenziale zu heben. So lassen sich Betriebskosten senken, Investitionsentscheidungen faktenbasiert vorbereiten und Maßnahmen schrittweise umsetzen – unter Berücksichtigung von Umlagefähigkeit, Förderung und der Zielgröße bezahlbarer Wohnraum.
Die Energiewende im Haushalt wird komplexer – und gleichzeitig persönlicher. Welche politischen und systemischen Rahmenbedingungen prägen das Verhalten von Prosumer‑Haushalten heute? Wie verändern PV‑Anlagen den Umgang mit Strom sowie Motivation und Autarkie‑Ansprüche? Die Veranstaltung bündelt aktuelle Erkenntnisse zu Reboundeffekten, Verbrauchstransparenz und neuen Tools für Beratung und Orientierung. Im Mittelpunkt steht die Frage: Welche Hebel wirken wirklich, damit Haushalte effizienter, bewusster und energiesystemdienlicher agieren? Ein kompakter Deep‑Dive für alle, die PV‑Haushalte besser verstehen – und Beratung auf die nächste Stufe heben wollen.
Veranstaltet wird die Session von co2online, IÖW und ifeu – den Verbundpartnern des Forschungsprojekts ProSuffizienz – sowie dem assoziierten Projektpartner Solarzentrum Berlin / DGS.
Die Dekarbonisierung von Kommunen, Industrie und Gebäudekomplexen erfordert unterschiedliche Strategien, steht jedoch vor ähnlichen Herausforderungen. Anhand dreier Praxisbeispiele zeigt FEV, wie kommunale Wärmeplanung, industrielle Transformationsstrategien und innovative Versorgungskonzepte für neue Gebäudekomplexe umgesetzt werden, welche Hürden auftreten und welche Lösungsansätze sich bewährt haben.
Steigende Energiepreise und geopolitische Krisen zeigen, wie verwundbar Energieversorgung sein kann. Gleichzeitig wird oft übersehen, dass ein Teil der Lösung direkt vor unserer Haustür liegt: in der Landwirtschaft.
Landwirtschaftliche Betriebe produzieren längst nicht mehr nur Lebensmittel. Sie erzeugen auch Strom, Wärme und Kraftstoffe – etwa durch Biogas, Photovoltaik, Windenergie oder Biomasse. Damit tragen sie zur regionalen Energieversorgung bei und können helfen, Abhängigkeiten von Energieimporten zu reduzieren.
Die Zukunft der Gebäude beginnt jetzt!
Die europäische Immobilienbranche steht an einem Wendepunkt: Energieeffizienz steigern, CO₂-Emissionen reduzieren und gleichzeitig den Nutzerkomfort erhöhen – all das unter den Herausforderungen des digitalen Wandels.
Der europäische Smart Readiness Indicator (SRI) eröffnet genau hier neue Möglichkeiten: Er bewertet die intelligenten Fähigkeiten von Gebäuden und zeigt auf, wie digitale Technologien Energie sparen, das Nutzererlebnis verbessern und die Interaktion mit dem Stromnetz optimieren können.
Doch die Umsetzung ist komplex – regulatorische Hürden, technische Herausforderungen und wirtschaftliche Fragen bremsen bisher die breite Anwendung. Genau deshalb ist jetzt der perfekte Moment, den SRI praxisnah zu testen, Digitalisierungsstrategien abzuleiten und erste Pilotanwendungen auf Basis gesammelter Gebäudedaten umzusetzen.
Durch den gezielten Einsatz innovativer, digitaler Tools kann man nicht nur den steigenden Anforderungen der Gebäudeautomation gerecht werden, sondern auch den Fachkräftemangel abfedern und das bestehende Personal in der Bewältigung der täglich komplexer werdenden Aufgaben nachhaltig unterstützen.
Es ist Zeit, Gebäude smarter, effizienter und zukunftsfähig zu machen – und OnSite Solutions zeigt mit innovativen KI-Lösungen, wie es geht!
Kalte Nahwärmenetze gelten als vielversprechender Baustein für eine klimaneutrale Wärmeversorgung – insbesondere in Quartieren und Neubaugebieten. Doch wie lassen sich diese Systeme technisch optimieren, wirtschaftlich tragfähig betreiben und bundesweit skalieren?
Das Forschungsprojekt KNW-OPT II setzt genau hier an. Aufbauend auf dem Vorgängerprojekt KNW Opt werden zentrale Erkenntnisse zur Planung, Umsetzung und zum Betrieb großflächiger Erdwärmekollektoren in Verbindung mit kalten Nahwärmenetzen systematisch ausgewertet und basierend darauf der Betrieb von Kalten Nahwärmenetzen weiterentwickelt. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf den Anforderungen von Stadtwerken, Kommunen und Planenden.
Ziel ist es, die Marktdurchdringung dieser Technologie deutlich zu beschleunigen und belastbare Grundlagen für zukünftige Projekte zu schaffen. Im Mittelpunkt stehen die beiden größten kollektorbasierten kalten Nahwärmenetze Deutschlands:
Im Rahmen der ENERGIETAGE startet das Forum „Kalte Nahwärme“ als neue Austauschplattform. Es vernetzt Stadtwerke, Planende, Kommunen und Forschungspartner und macht praktische Erfahrungen aus allen Projektphasen zugänglich – von der Konzeption über die Inbetriebnahme bis zum langfristigen Betrieb.
Die Transformation des Energiesystems bringt neue Anforderungen an Stabilität, Flexibilität und Zusammenarbeit mit sich. Mit dem steigenden Anteil erneuerbarer Energien, der zunehmenden Digitalisierung und einer stärkeren Vernetzung von Erzeugern, Verbrauchern und Infrastrukturen rückt die Frage in den Mittelpunkt, wie Energiesysteme künftig widerstandsfähiger und gleichzeitig effizienter gestaltet werden können.
Der Workshop der Fraunhofer-Allianz Energie im Rahmen der Berliner Energietage beleuchtet zentrale Bausteine für eine resiliente Energieversorgung. Ausgehend von der Stabilität der Stromnetze als Fundament eines funktionierenden Energiesystems zeigen datenbasierte Analysen und systemische Bewertungen, wie sich kritische Situationen frühzeitig erkennen und Versorgungssicherheit gezielt stärken lässt. Darauf aufbauend richtet sich der Blick auf die Akteure im Energiesystem: Praxisbeispiele verdeutlichen, wie industrielle Standorte zunehmend zu aktiven Gestaltern werden und industrielle Nachfrageflexibilität zu einer resilienten Energieversorgung beitragen kann.
Der Workshop verbindet technische, systemische und organisatorische Perspektiven auf ein zunehmend komplexes Energiesystem. Wir freuen uns auf einen angeregten Austausch mit Ihnen über innovative Ansätze für eine sichere, resiliente und zukunftsfähige Energieversorgung.
Die Energiewende im Industrie- und Gewerbesektor nimmt Fahrt auf – doch steigende Energiepreise, regulatorische Anforderungen und der Wunsch nach Versorgungssicherheit stellen Unternehmen vor neue Herausforderungen. Energiespeicherlösungen sind dabei ein zentraler Schlüssel: Sie ermöglichen Lastspitzenkappung, Eigenverbrauchsoptimierung, Sektorenkopplung und die Integration erneuerbarer Energien – sowohl auf Gebäudeebene als auch im Quartier.
Dieses BVES-Webinar beleuchtet innovative Speicherlösungen für Industrie- und Gewerbeanwendungen – von elektrischen Speichern über Quartierskonzepte bis hin zu thermischen Speichern. Zudem wird der internationale TASK AppESS im IEA ENERGY Storage Collaboration Programm vorgestellt und dessen Relevanz für die Praxis eingeordnet.
Praxisberichte und regulatorische Einordnungen runden das Programm ab.
Freuen Sie sich auf fundierte Fachbeiträge, konkrete Anwendungsbeispiele und aktuelle Einblicke aus Forschung, Markt und Politik.
Energiepreise unter Druck – So reagiert die EU. Die Wettbewerbsfähigkeit Europas leidet unter hohen Energiepreisen vor allem für Strom. Der Krieg in der Golfregion verschärft die Lage. Vor diesem Hintergrund bringt die EU-Kommission neue Maßnahmen auf den Weg, um die Strompreise zu senken. Was Brüssel plant und wie Stakeholder in Deutschland die ersten Vorschläge bewerten, diskutiert Manuel Berkel (Table.Briefings) in diesem Webinar mit:
Moderation: Manuel Berkel, Redakteur Europe.Table
Stell dir vor, Energie macht genauso viel Spaß wie Musik-Streaming und ist so einfach wie Online-Banking. Du kannst Energie nach deinen Bedürfnissen steuern, aktiv kontrollieren und Erlebnisse schaffen, die sie persönlich machen - und gleichzeitig die Transformation der Branche mitgestalten.
Neo Energy ist die Tech-Revolution, die Fintech vor 9 Jahren erlebt hat. Bradley Mundt zeigt, wie Neo Energy eine dritte Dimension freischaltet: nicht nur wann Strom fließt, sondern wo er wirkt und wie Kunden ihn optimal nutzen können. Prozesse werden automatisiert, Daten intelligent genutzt und Costumer Experience neu definiert.
Bradley Mundt transportiert die Idee der Transformation der Energiewirtschaft, von der old-economy „Strom an, Strom aus“ bis zu Neo Energy. Im Tech-Lab-Konzept beschreibt er den Weg dorthin, zeigt konkrete Schritte, Learnings und Stolpersteine und macht deutlich, wie der Kunde in den Mittelpunkt rückt, Komplexität reduziert wird und die Energiewende gemeinsam mit Partnern aktiv gestaltet werden kann.
Am Beispiel des berühmten Kulturstandorts Bethanien werden die GSE gGmbH gemeinsam mit der valovo GmbH zeigen, wie in öffentlichen Gebäuden durch den Einsatz der innovativen Heizkreisregelung ovoTherm Heizkosten und Emissionen umgehend gesenkt werden können. Diese Entlastungen schaffen Spielräume für Betreiber und Nutzer der Gebäude.
Die dahinterliegende Technologie ist schnell skalierbar. Dadurch können ganze Kommunen innerhalb kürzester Zeit die gesetzlichen Klimaziele erreichen und viel Steuergeld einsparen. Ein Berliner Bezirk hat es bereits geschafft:
Mit dem Optimierungsverfahren ovoTherm der valovo GmbH konnte Friedrichshain-Kreuzberg in 68 öffentlichen Liegenschaften (Schulen, Rathäuser, Bürogebäude) im Schnitt 20 % Endenergie einsparen – und damit die Klimaziele für 2030 vorzeitig erreichen.
Die Zahlen dieses Beispiels sprechen für sich:
Das Potenzial ist enorm:
Würde ovoTherm flächendeckend in den öffentlichen Liegenschaften Berlins eingesetzt werden, ist für die Hauptstadt von einem Einsparpotenzial von einem höheren zweistelligen Millionenbetrag jährlich bei den Heizkosten auszugehen.
Das Prinzip lässt sich auf alle Kommunen und öffentlichen Liegenschaftsportfolios in Deutschland übertragen.
In dieser Sitzung wollen wir mit Ihnen diskutieren, wie
Die Energiewende im Gebäudesektor entscheidet sich jetzt – und sie entscheidet sich an der Qualität der Daten. In der Praxis stehen zwei leistungsfähige, aber voneinander unabhängige Messkonzepte bereit, um Effizienz, Transparenz und Steuerbarkeit tatsächlich umzusetzen.
Wer verstehen will, wie Energieeffizienz im Gebäudebestand tatsächlich skaliert werden kann — wirtschaftlich, regulatorisch tragfähig und technisch umsetzbar — findet beim bved auf den Berliner Energietagen die entscheidenden Antworten.
Unsere Veranstaltung bringt erstmals beide Perspektiven systematisch zusammen: den wettbewerblichen Messstellenbetrieb (wMSB) im Rahmen des Messstellenbetriebsgesetzes und das Submetering auf Basis der Heizkostenverordnung. Zwei eigenständige Pfade, unterschiedliche Technologien und regulatorische Logiken – aber ein gemeinsames Ziel: messbare Energieeinsparungen und belastbare Entscheidungsgrundlagen im Gebäude.
Im Fokus stehen intelligente Messkonzepte der Zukunft: von der Rolle digitaler Strommessinfrastruktur für ein steuerbares Energiesystem bis hin zu datenbasierten Effizienzlösungen im Gebäude wie Smart Heating, das durch kontinuierliches Verbrauchsdaten-Monitoring erhebliche Optimierungspotenziale im Anlagenbetrieb erschließt — und das bereits vor der Vollsanierung.
Für Fachleute aus Energieversorgung, Wohnungswirtschaft, Messwesen, Regulierung, Technologie und Politik bietet die Veranstaltung eine hochaktuelle Einordnung der Markt- und Regulierungsentwicklung sowie konkrete Einblicke in praxiserprobte Lösungen. Diskutiert wird, wie beide Messpfade unabhängig voneinander wirken, wo ihre jeweiligen Stärken liegen und welche Rolle die Messdienstleisterbranche als zentraler Enabler der Energie- und Wärmewende einnimmt.
Die industrielle Prozesswärme verursacht zwei Drittel des Endenergieverbrauchs der deutschen Industrie – und 22% des gesamt-deutschen Energieverbrauchs. Im Kontext zahlreicher Herausforderungen wie volatiler Energiepreise oder der Notwendigkeit der Dekarbonisierung besteht in diesem Bereich ein wesentlicher Hebel für Energieeffizienzsteigerungen und für das Erreichen der klimapolitischen Ziele.
Trotz technisch ausgereifter Effizienzlösungen bleiben signifikante Potentiale oft unerschlossen, was auch auf mangelnde Datentransparenz und die Komplexität systemischer Optimierungsansätze zurückzuführen ist. Insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) in den Sektoren Metallverarbeitung, Lebensmittelproduktion und Glasherstellung bietet die Digitalisierung der thermischen Infrastruktur die Möglichkeit, zu einer ganzheitlichen, thermodynamisch optimierten Systemführung überzugehen.
In dieser Session blicken wir vom Kompetenzzentrum Energieeffizienz durch Digitalisierung (KEDi), ein Projekt der deutschen Energie-Agentur (dena), gemeinsam mit unseren Experten auf die Zukunft der Prozesswärme. Freuen Sie sich auf Impulse zu datengetriebenen Anwendungen im Bereich der industriellen Prozesswärme aus der Praxis und stellen Sie den Experten in der anschließenden Diskussionsrunde Ihre Fragen.
Versorgungssicherheit – im Energiesektor rückt sie wieder stärker in den Fokus. Die Gründe sind vielfältig: Geopolitische Umbrüche, das Erstarken nationalistischer Politikkonzepte, konfrontativere Wirtschaftsstrategien, die Eingrenzung des globalen Freihandels durch Zölle und eine erodierende Wirkmacht globaler Institutionen zählen dazu. Resilienz war und ist eine der zentralen Anforderungen an die Energiewirtschaft und damit die Energiewende. Häufig gewährleisten schon jetzt europäische Kooperationen eine sichere Versorgung mit Strom, Wärme, Brenn- und Grundstoffen, wie es sich z.B. beim Frequenzerhalt im Stromsystem oder der Versorgung der Bevölkerung mit Gas und Öl zeigt. Angesichts der genannten Herausforderungen blickt die Akademieninitiative „Energiesysteme der Zukunft“ (ESYS) in dieser Veranstaltung auf die Vernetzung zukünftiger Versorgungsinfrastrukturen: Wo besteht Anpassungsbedarf? Wie kann die Energiewende zu mehr Resilienz führen? Welche innereuropäischen Schnittstellen sind zu stärken? Wie lassen sich Lieferbeziehungen diversifizieren? Welche Lehren lassen sich aus der aktuellen Situation z.B. für den Aufbau der Infrastrukturen für klimaneutrale Energieträger ziehen? Dies sind Fragen, die ESYS mit Expert:innen und Teilnehmenden auf den Energietagen diskutiert.
Wie gelingt klimafreundliches Bauen und Betreiben im öffentlichen Gebäudebestand? Vertreter*innen aus Verwaltung, Institutionen und Ministerien zeigen wie strategische Steuerung, klare Standards und konsequentes Umwelt- und Energiemanagement zusammenwirken: von der Immobilienstrategie über das Bewertungssystem Nachhaltiges Bauen bis hin zu einem besonders nachhaltigen Klinikneubau.
Die Referent*innen diskutieren, welche gesetzlichen, infrastrukturellen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen Transformation ermöglichen und wo sie beschleunigt werden müssen.
Praxisnah, strategisch und mit Blick nach vorn: Wie übernimmt die öffentliche Hand Verantwortung, um ihrer Vorbildfunktion gerecht zu werden?
Angesichts zunehmender geopolitischer Spannungen, hybrider Bedrohungen und klimabedingter Extremereignisse ist die Frage einer resilienten Energieversorgung aktueller denn je. Der völkerrechtswidrige Angriff Russlands auf die Ukraine führt uns seit nunmehr vier Jahren deutlich vor Augen, wie verwundbar zentralisierte Energiesysteme sind. Auch in Deutschland zeigen jüngste Ereignisse, wie verletzlich kritische Infrastruktur sein kann: Die Brandstiftung an einem Energieversorgungsobjekt in Berlin führte dazu, dass zahlreiche Haushalte im Westen der Stadt mitten im Winter tagelang ohne Strom waren.
Solche Vorfälle verdeutlichen, dass wir unsere Energieversorgung strukturell widerstandsfähiger aufstellen müssen. Erneuerbare Energien sind ein zentraler Baustein für mehr Resilienz. Ihre Dezentralität erschwert gezielte Angriffe, reduziert systemische Risiken, mindert die Folgen bei Ausfall einzelner Erzeuger und erhöht die Anpassungsfähigkeit im Krisenfall.
Die Politik muss die richtigen Anreize setzen, um diese Umstellung voranzubringen und so dafür zu sorgen, dass die Energieversorgung Deutschlands kostengünstig und widerstandsfähig gestaltet werden kann. Im Fokus stehen dabei besonders die großen Gesetzesänderungen dieses Jahres: die Weiterentwicklung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes, das Netzpaket sowie die Überarbeitungen von Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz und Gebäudeenergiegesetz. Diese politischen Vorhaben sind nicht nur entscheidend für den Erfolg der Energiewende. Sie haben auch einen Einfluss auf die Resilienz der deutschen Energieversorgung.
In dieser gemeinsamen Veranstaltung des Bundesverbands Erneuerbare Energie (BEE) zusammen mit dem Verband Kommunaler Unternehmen (VKU) wollen wir mit Politik, Wirtschaft und Wissenschaft diskutieren, welche gesetzgeberischen Impulse Deutschland jetzt braucht. Wir freuen uns auf eine lebhafte Diskussion darüber, wie wir die Energiewende als Sicherheitsprojekt denken und gestalten können – für ein starkes, unabhängiges und krisenfestes Deutschland.
Aus datenschutzrechtlicher Sicht sind VKU e.V., BEE e. V. und der Hauptveranstalter EUMB Pöschk GmbH & Co. KG im Hinblick auf die o.g. Veranstaltung gemeinsam verantwortlich (nachfolgend auch „Verantwortliche“). Es wurde ein Vertrag über die gemeinsame Verantwortlichkeit abgeschlossen, in welchem die datenschutzrechtlichen Pflichten festgelegt und verteilt wurden. Sie können sich zur Geltendmachung Ihrer Ansprüche oder bei Fragen an jeden Verantwortlichen wenden. Hinsichtlich unserer datenschutzrechtlichen Informationspflichten verweisen wir auf unsere gemeinsame Datenschutzerklärung im Materialdownload. Hier finden Sie auch Hinweise zu Ihren Betroffenenrechten.
Digitale Gebäudetechnologien bieten große Chancen für mehr Energieeffizienz und Transparenz im Bestand. Doch wie gelingt es Wohnungsunternehmen und Kommunen, Digitalisierung systematisch anzugehen und daraus eine tragfähige Strategie zu entwickeln?
Das KEDi bietet bereits diverse Unterstützungsformate und erarbeitet derzeit praxisnahe Leitfäden, die kommunalen Bestandshaltenden und Wohnungsunternehmen Orientierung auf dem Weg zur eigenen Digitalisierungsstrategie geben sollen.
In dieser Session geben wir Einblick in:
Bringen Sie Ihre Perspektive und Fragen ein – wir freuen uns auf den Austausch.
Wie kann die Energiewende in Berlin endlich Tempo gewinnen und welche Entscheidungen sind jetzt entscheidend, um die Klimaziele bis 2045 zu erreichen? In dieser Podiumsdiskussion bringen Vertreter:innen aus Praxis, Verwaltung, Wissenschaft und Wohnungswirtschaft ihre Perspektiven zusammen und diskutieren, wo aktuell Zeit verloren geht und welche Hebel den Ausbau von Photovoltaik, Ladeinfrastruktur, Windenergie und Quartierslösungen beschleunigen können.

