Die Leitveranstaltung für Energiewende und Klimaschutz findet in 2026 vom 15. bis zum 17. April digital sowie vom 4. bis 6. Mai in Präsenz in Berlin statt. Hier sehen Sie das umfangreiche Gesamtprogramm mit über 110 — kostenfreien — Einzelveranstaltungen unterschiedlichster Institutionen, zu denen Sie sich ab sofort anmelden können. Unser Filter hilft Ihnen dabei, das Programm nach Ihren eigenen Interessen zu sortieren sowie nach konkreten Themen oder den wieder rund 600 Speaker:innen im Volltext des Programms zu suchen. Legen Sie die Events mit einem Klick in den Warenkorb und buchen Sie Ihren Besuch noch heute! Fragen zur Buchung beantworten wir Ihnen in unserer umfangreichen FAQ.
Die Eckpunkte des neuen Gebäudemodernisierungsgesetzes (GMG) sollen Verlässlichkeit, Akzeptanz und Klarheit schaffen – doch viele Fragen bleiben offen: Ist das neue Gesetz tatsächlich technologieoffener? Welche Rolle spielen niedriginvestive Maßnahmen im Vergleich zu hohen Effizienzstandards, die die EPBD vorgibt? Und wie gelingt ein Modernisierungspfad, der wirtschaftlich tragfähig bleibt, die Klimaziele einhält und zugleich sozial ausgewogen ist? Das Panel diskutiert, ob der neue Name wirklich neue Dynamik bringt – oder ob die bekannten Herausforderungen zwischen Kosten, Planungssicherheit und Klimaschutz weiterhin den Takt bestimmen.
Das Thema Energiekosten und Energieverbrauch steht im Fokus, wenn es um Wettbewerbsfähigkeit und Standortsicherung geht:
Die Antworten auf diese Fragen beeinflussen den wirtschaftlichen Erfolg eines Unternehmens direkt. Besonders bei energieintensiven Herstellungsprozessen, können durch den Einsatz von erneuerbarer Energie positive Effekte für Umwelt und Wirtschaftlichkeit erzielt werden. Dafür müssen aber Flexibilisierungspotentiale zur Deckung des Energiebedarfs ermittelt und praktisch umgesetzt werden.
Aber wie kann Energieeffizienz systematisch erschlossen werden? Wie kann der Einsatz Erneuerbare Energieträger und Speicherlösungen den Autarkiegrad wirtschaftlich sinnvoll erhöhen? Welche Funktion kommt dabei dem zertifizierten Energiemanagement zu? Auf diese Fragen geht der Vortrag Philipp Mall, Energieingenieur und Experte für Abwärmenutzung sowie Energiemanagement ein. Dabei wird an Beispielen aus der Praxis gezeigt, wie Unternehmen und Organisationen Flexibilisierung als wirtschaftlichen Hebel Schritt für Schritt umsetzen können.
Die kommunale Wärmeplanung schafft die Grundlage für die Wärmewende in Berlin – doch der entscheidende Schritt beginnt erst jetzt: die Umsetzung.
In sogenannten Prüfgebieten wird sich zeigen, wo Wärmenetze entstehen können und wo andere Lösungen notwendig sind. Gleichzeitig stellt sich für viele Akteure die zentrale Frage: Was bedeutet die gesamtstädtische Planung konkret für einzelne Quartiere, Infrastrukturentscheidungen und Investitionen?
Gemeinsam mit Senatsverwaltung und Infrastrukturunternehmen präsentiert das InfraLab zentrale Erkenntnisse und Handlungsempfehlungen für die Umsetzungsphase der kommunalen Wärmeplanung in Berlin.
Die Transformation des Gebäudebestands steht zunehmend unter ökonomischem Druck: steigende Bau- und Betriebskosten, begrenzte Investitionsspielräume, CO₂-Bepreisung sowie Unsicherheiten bei Umlagefähigkeit und Förderung. Vor diesem Hintergrund rückt die Wirtschaftlichkeit von Effizienzmaßnahmen im Bestand in den Mittelpunkt.
Vor diesem Kontext initiiert die noventic group das Panel, um die Diskussion auf einen zentralen Punkt zu lenken: Wirtschaftlichkeit entsteht nur auf Basis belastbarer Daten. Effizienzmaßnahmen im Gebäudebestand müssen heute so angelegt sein, dass sie Transparenz schaffen, Entscheidungen absichern und Priorisierung ermöglichen – bevor größere Investitionen ausgelöst werden.
Ziel des Panels ist es, zu diskutieren, wie digitale, geringinvestive Retrofit-Lösungen als erster Schritt dazu beitragen können, Gebäude zu digitalisieren, Betriebszustände analysierbar zu machen und darauf aufbauend Optimierungspotenziale zu heben. So lassen sich Betriebskosten senken, Investitionsentscheidungen faktenbasiert vorbereiten und Maßnahmen schrittweise umsetzen – unter Berücksichtigung von Umlagefähigkeit, Förderung und der Zielgröße bezahlbarer Wohnraum.
Die Energiewende im Haushalt wird komplexer – und gleichzeitig persönlicher. Welche politischen und systemischen Rahmenbedingungen prägen das Verhalten von Prosumer‑Haushalten heute? Wie verändern PV‑Anlagen den Umgang mit Strom sowie Motivation und Autarkie‑Ansprüche? Die Veranstaltung bündelt aktuelle Erkenntnisse zu Reboundeffekten, Verbrauchstransparenz und neuen Tools für Beratung und Orientierung. Im Mittelpunkt steht die Frage: Welche Hebel wirken wirklich, damit Haushalte effizienter, bewusster und energiesystemdienlicher agieren? Ein kompakter Deep‑Dive für alle, die PV‑Haushalte besser verstehen – und Beratung auf die nächste Stufe heben wollen.
Veranstaltet wird die Session von co2online, IÖW und ifeu – den Verbundpartnern des Forschungsprojekts ProSuffizienz – sowie dem assoziierten Projektpartner Solarzentrum Berlin / DGS.
Natürlicher Wasserstoff – auch bekannt als weißer oder „goldener“ Wasserstoff – rückt weltweit zunehmend in den Fokus von Forschung und Industrie. Er entsteht durch natürliche geologische Prozesse im Untergrund und könnte, sofern wirtschaftlich nutzbare Lagerstätten existieren, eine zusätzliche kohlenstoffarme Wasserstoffquelle darstellen. Seit der Entdeckung eines wasserstoffreichen Gasvorkommens in Mali, das seit 2011 zur Stromversorgung eines nahegelegenen Dorfes genutzt wurde. Rückenwind bekommt die Nachfrage nach den Potentialen von weißem Wasserstoff auch durch die weltweit verzögerte großmaßstäbliche Markteinführung von grünem Wasserstoff.
Trotz der zunehmenden Erkenntnisse bestehen weiterhin große Unsicherheiten: Gibt es tatsächlich abbauwürdige Vorkommen? Lässt sich geologischer Wasserstoff zuverlässig und in größerem Maßstab fördern? Mit welchen Kosten sind Gewinnung und Aufbereitung verbunden? Und welche Rolle könnte er realistisch in klimaneutralen Energiesystemen spielen?
Die Veranstaltung beleuchtet den aktuellen Wissensstand zum natürlichen Wasserstoff – von seiner Bildung und Ansammlung im Untergrund über wirtschaftliche Perspektiven bis hin zu möglichen Anwendungen und regulatorischen Herausforderungen. Expertinnen und Experten diskutieren, ob natürlicher Wasserstoff zukünftig eine sinnvolle Ergänzung zu grünem Wasserstoff sein kann, welche politischen Rahmenbedingungen die Exploration unterstützen können und welche weitere Forschung erforderlich ist, um sein Potenzial fundiert zu bewerten.
Wir teilen unsere Erkenntnisse und offenen Fragen mit Ihnen und laden Sie ein, über das Potenzial dieser möglichen neuen Energiequelle zu diskutieren.
Die bundesweite Energieeffizienz-Expertenliste startete 2011 für den Wohn- und Nichtwohnbereich. Aktuell umfasst sie insgesamt ca. 22.000 nachweislich qualifizierte Expertinnen und Experten.
2023 wurde diese Liste um den Bereich „Anlagen & Prozesse“ erweitert. Durch diese Erweiterung können qualifizierte Experten und Expertinnen in die Energieeffizienz-Expertenliste angeben, dass sie beim Stellen von Förderanträgen für die „Bundesförderung für Energie- und Ressourceneffizienz in der Wirtschaft“ unterstützen können.
Durch das Anpassen sowie Absichern von Qualifikationsstandards soll die Beratungsqualität für die Bundesförderung gesteigert und damit die Erfolgsquote bei der Fördermittelakquise von Unternehmen verbessert werden.
Die Wärmewende im Gebäudesektor gehört zu den zentralen Herausforderungen der deutschen Energie- und Klimapolitik. Gebäude verursachen einen erheblichen Anteil der CO₂-Emissionen – gleichzeitig gelten Effizienzsteigerungen beim Energieverbrauch seit Jahren als Schlüssel zur Senkung von Betriebskosten und Emissionen. Doch welche Strategie führt zum Ziel: Fokus auf Energieeffizienz oder eine konsequente Ausrichtung an den tatsächlichen CO₂-Emissionen?
Während Effizienzstandards häufig auf aufwendige Sanierungen und hohe Investitionen setzen, argumentieren andere Ansätze für eine stärkere CO₂-Orientierung – etwa durch den Einsatz klimafreundlicher Heizungsanlagen und Energieträger. Doch stehen sich diese Ansätze tatsächlich im Weg? Oder braucht es einen pragmatischen Mittelweg, der sowohl Energieeinsparung als auch Emissionsreduktion sinnvoll miteinander verbindet?
Unsere Veranstaltung bringt Expertinnen und Experten aus Politik, Wirtschaft und Praxis zusammen, um genau diese Fragen zu diskutieren. Im Mittelpunkt steht die Suche nach tragfähigen Lösungen für eine erfolgreiche Wärmewende: Wie können Investitionen in Gebäudemodernisierung finanziert werden? Welche Rolle spielen staatliche Förderung und regulatorische Rahmenbedingungen? Und wie lässt sich sicherstellen, dass die Transformation sozialverträglich bleibt und breite gesellschaftliche Akzeptanz findet?
Nicht zuletzt stellt sich die Frage, welchen Beitrag das neue Gebäudemodernisierungsgesetz zu diesen Zielen leisten kann. Setzt es die richtigen Anreize – besteht Nachbesserungsbedarf? Gemeinsam wollen wir Perspektiven ausloten, Zielkonflikte beleuchten und Wege aufzeigen, wie die Wärmewende im Gebäudesektor bis 2045 erfolgreich gelingen kann.
Die Zukunft der Gebäude beginnt jetzt!
Die europäische Immobilienbranche steht an einem Wendepunkt: Energieeffizienz steigern, CO₂-Emissionen reduzieren und gleichzeitig den Nutzerkomfort erhöhen – all das unter den Herausforderungen des digitalen Wandels.
Der europäische Smart Readiness Indicator (SRI) eröffnet genau hier neue Möglichkeiten: Er bewertet die intelligenten Fähigkeiten von Gebäuden und zeigt auf, wie digitale Technologien Energie sparen, das Nutzererlebnis verbessern und die Interaktion mit dem Stromnetz optimieren können.
Doch die Umsetzung ist komplex – regulatorische Hürden, technische Herausforderungen und wirtschaftliche Fragen bremsen bisher die breite Anwendung. Genau deshalb ist jetzt der perfekte Moment, den SRI praxisnah zu testen, Digitalisierungsstrategien abzuleiten und erste Pilotanwendungen auf Basis gesammelter Gebäudedaten umzusetzen.
Durch den gezielten Einsatz innovativer, digitaler Tools kann man nicht nur den steigenden Anforderungen der Gebäudeautomation gerecht werden, sondern auch den Fachkräftemangel abfedern und das bestehende Personal in der Bewältigung der täglich komplexer werdenden Aufgaben nachhaltig unterstützen.
Es ist Zeit, Gebäude smarter, effizienter und zukunftsfähig zu machen – und OnSite Solutions zeigt mit innovativen KI-Lösungen, wie es geht!
Seit 2007 zeichnet die Deutsche Energie-Agentur (dena) besonders erfolgreiche Projekte für Energieeffizienz und Klimaschutz aus. Gesucht werden private oder öffentliche Unternehmen, die mit innovativen Effizienzmaßnahmen und wirksamen Klimaschutzprojekten die Transformation aktiv vorantreiben.
Sie interessieren Sie für eine Teilnahme oder möchten sich zunächst über die Möglichkeiten und Voraussetzungen informieren? Lassen sich von spannenden Praxis-Einblicken zweier Preisträger 2025 inspirieren: KIS GmbH & Co. KG und Pöppelmann GmbH & Co. KG.
Das sind unsere Kategorien, in denen Beiträge eingereicht werden können:
Move forward! – Integrierte Strategien und Maßnahmen für Klimaneutralität
Ausgezeichnet werden ganzheitliche Klimaschutzstrategien mit konkreten Projekten, die maßgeblich zur Dekarbonisierung und zum Erreichen von Klimaneutralität beitragen.
Go smart! – Energieeffizienz durch Technologien und Digitalisierung
Prämiert werden innovative Technologien und digitale Lösungen, die nachweislich Effizienzpotenziale erschließen und Energieverbräuche nachhaltig senken.
Act together! – Zusammenarbeit für wirksame Energieeffizienz- und Klimaschutzprojekte
Gewürdigt werden erfolgreiche Kooperationen – etwa mit Energiedienstleistern oder Finanzierungspartnern –, die ambitionierte Projekte ermöglichen und beschleunigen.
Zusätzlich nominiert die Jury aus allen Bewerbungen geeignete Projekte für den Publikumspreis: Pioneer – Publikumspreis für kleine und mittlere Unternehmen
Der Publikumspreis honoriert das besondere Engagement von kleinen und mittleren Unternehmen. Der Preisträger wird per Publikumsvotum bestimmt.
Die Bewerbungsphase startet Anfang April und Ende Anfang Juni. Die Teilnahme am Wettbewerb ist kostenfrei.
Die Award-Verleihung findet am 09. November 2026 auf dem dena-Kongress in Berlin statt.
Der dena Energy Award wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) gefördert.
Weitere Infos unter www.dena-energy-award.de.
Das Eckpunktepapier zum neuen Gebäudemodernisierungsgesetz (GMG) markiert einen zentralen Schritt in der Weiterentwicklung der deutschen Gebäudeenergiepolitik. Das Gesetz soll das bisherige Gebäudeenergiegesetz (GEG) ablösen und zugleich die Vorgaben der europäischen Gebäuderichtlinie (EPBD) in nationales Recht überführen.
Das Eckpunktepapier zum Gebäudemodernisierungsgesetz hat in Medien und Fachkreisen eine intensive Debatte ausgelöst. Besonders die geplante Abschaffung der 65-Prozent-Vorgabe für erneuerbare Energien bei neuen Heizungen wird von vielen als klimapolitischer Rückschritt bewertet. Skepsis gibt es zudem gegenüber der vorgesehenen Quote für klimafreundliche Brennstoffe und einer (möglichen) weiterandauernden Planungsunsicherheit im Gebäudesektor.
Außerdem findet das Thema der Energieeffizienz im Entwurf keinerlei Beachtung, woraus sich mehrere Überlegungen ergeben: Inwieweit können energieeffiziente Maßnahmen zum Erreichen der Klimaziele im Kontext des GMG beitragen? Welche konkreten Vorgaben ergeben sich aus der EPBD - und welche Auswirkungen ergeben sich daraus für die Verbraucher?
Kalte Nahwärmenetze gelten als vielversprechender Baustein für eine klimaneutrale Wärmeversorgung – insbesondere in Quartieren und Neubaugebieten. Doch wie lassen sich diese Systeme technisch optimieren, wirtschaftlich tragfähig betreiben und bundesweit skalieren?
Das Forschungsprojekt KNW-OPT II setzt genau hier an. Aufbauend auf dem Vorgängerprojekt KNW Opt werden zentrale Erkenntnisse zur Planung, Umsetzung und zum Betrieb großflächiger Erdwärmekollektoren in Verbindung mit kalten Nahwärmenetzen systematisch ausgewertet und basierend darauf der Betrieb von Kalten Nahwärmenetzen weiterentwickelt. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf den Anforderungen von Stadtwerken, Kommunen und Planenden.
Ziel ist es, die Marktdurchdringung dieser Technologie deutlich zu beschleunigen und belastbare Grundlagen für zukünftige Projekte zu schaffen. Im Mittelpunkt stehen die beiden größten kollektorbasierten kalten Nahwärmenetze Deutschlands:
Im Rahmen der ENERGIETAGE startet das Forum „Kalte Nahwärme“ als neue Austauschplattform. Es vernetzt Stadtwerke, Planende, Kommunen und Forschungspartner und macht praktische Erfahrungen aus allen Projektphasen zugänglich – von der Konzeption über die Inbetriebnahme bis zum langfristigen Betrieb.
Die Energiewende erfordert Tempo, Mut, Ideen und starke Partnerschaften. Doch wie gelingt die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen etablierten Unternehmen und innovativen Startups wirklich? Welche Mehrwerte entstehen und wie lassen sich typische Hürden überwinden?
AXEL – Der Energie-Accelerator von fokus.energie e.V. zeigt bei den Berliner Energietagen, wie Kooperation zum Innovationstreiber wird. Erfahren Sie, wie Unternehmen durch Startup-Partnerschaften schneller Technologieinnovationen implementieren, Geschäftsmodelle weiterentwickeln und Wettbewerbsvorteile schaffen – und wie Startups von Marktzugang, Expertise und Skalierungsmöglichkeiten profitieren.
Freuen Sie sich auf konkrete Best Practices und inspirierende Startup-Pitches aus dem AXEL-Netzwerk. Wir zeigen innovative Lösungsbeispiele für die Energiewelt von morgen – von Digitalisierung über Technologien bis hin zu zukünftigen Geschäftsmodellen.
Ob Stadtwerke, Energieversorger, Industrieunternehmen oder Gründerteam: Diese Session liefert Impulse, Kontakte und konkrete Ansätze.
Folgende Startups stellen sich vor:
Mehr Infos zu Axel - Der Energie-Accelerator: axel.energy
Über 40 % der Berliner CO2-Emissionen entfallen auf den Gebäudebereich – Ähnliches gilt für andere Kommunen in Deutschland. Entsprechend groß sind die Potenziale im Gebäudebestand: durch die Senkung von Energieverbräuchen ebenso wie durch den Einsatz klimafreundlicher Versorgungslösungen. Der öffentlichen Hand kommt dabei mit ihrem eigenen Gebäudebestand eine zentrale Rolle und Vorbildfunktion zu.
Vor diesem Hintergrund wird in der Veranstaltung am Beispiel Berlins diskutiert, welche digitalen Ansätze zur Steigerung der Energieeffizienz besonders geeignet sind: In Berliner Liegenschaften wurde in den vergangenen Jahren – teils mit Unterstützung aus Mitteln des Berliner Energie- und Klimaschutzprogramms 2030 (BEK 2030) – erprobt, wie smarte Technologien Wärme- und Stromverbräuche gezielt reduzieren können und zugleich kurzfristige Einsparungen bei Energiekosten ermöglichen.
Die Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt lädt zu Erfahrungsberichten aus der Praxis sowie zu einer Diskussion über die Potenziale und Herausforderungen smarter Technologien bei der klimafreundlichen Umgestaltung des (öffentlichen) Gebäudebestands ein.
Bürokratie ist überall und besonders auch im Energiesektor vorhanden – bei Förderprogrammen, Nachweispflichten, dem Eich- und Messwesen, Netzentgeltregulierung und vielem mehr. Die Frage ist: Muss das sein? Oder sind das Traditionen aus einer Zeit vor der Liberalisierung des Elektrizitätsmarkts, der Digitalisierung oder der künstlichen Intelligenz?
Es besteht eine gewisse Sensitivität für den Vollzugsaufwand der öffentlichen Hand – dieser wird als Prognose jedem Gesetzesvorschlag vorangestellt und Haushaltskürzungen erhöhen den Druck, diesen zu reduzieren. Aber auch Unternehmen und Verbraucher:innen sind von hohem Verwaltungsaufwand betroffen. Praxiserfahrungen zeigen, dass hohe bürokratische Anforderungen oft nicht durch eigene Mitarbeiter:innen abgedeckt werden können und eher wie ein Konjunkturprogramm für teure Beratungsunternehmen wirken. In manchen Firmen sind auch eigene Personen notwendig, nur um nicht betriebsnotwendige Berichtspflichten z.B. für Subventionen zu erfüllen. Unsere Evaluation der Strompreiskompensation zeigt, dass Nachweispflichten als Bürokratiekosten die Inanspruchnahme von Förderprogrammen und damit deren Wirksamkeit sowie die Steuerbarkeit der Programme reduzieren.
Können wir als Gesellschaft auch im Angesicht einer abnehmenden Transformationsbereitschaft und zunehmendem Transformationsdruck diesen Wirkungsverlust noch leisten? Wie viele Nachweise brauchen wir wirklich? Können administrative Vereinfachung und Bürokratieabbau in der Förderpraxis vielleicht sogar einen Klimaschutzhebel darstellen?
Diese und anknüpfende Fragen wollen wir im Rahmen eines Online-Panels aus verschiedenen Perspektiven beleuchten und diskutieren.
Wie können sich Unternehmen in Berlin auf die Herausforderungen der Zukunft vorbereiten - ob steigende Energiekosten, Kühlungsbedarf im Sommer oder Optimierung von Betriebsabläufen? Es finden sich, bei genauer Betrachtung, viele Hebel und Stellschrauben, um Energie einzusparen und ressourcenschonender zu Wirtschaften.
Die KEK bietet diverse kostenfreie Unterstützungsleistungen an, um Berliner Unternehmen, Vereine und gemeinnützige Einrichtungen bestmöglich bei Ihrer ökologischen Transformation zu begleiten.
Die Energiewende im Industrie- und Gewerbesektor nimmt Fahrt auf – doch steigende Energiepreise, regulatorische Anforderungen und der Wunsch nach Versorgungssicherheit stellen Unternehmen vor neue Herausforderungen. Energiespeicherlösungen sind dabei ein zentraler Schlüssel: Sie ermöglichen Lastspitzenkappung, Eigenverbrauchsoptimierung, Sektorenkopplung und die Integration erneuerbarer Energien – sowohl auf Gebäudeebene als auch im Quartier.
Dieses BVES-Webinar beleuchtet innovative Speicherlösungen für Industrie- und Gewerbeanwendungen – von elektrischen Speichern über Quartierskonzepte bis hin zu thermischen Speichern. Zudem wird der internationale TASK AppESS im IEA ENERGY Storage Collaboration Programm vorgestellt und dessen Relevanz für die Praxis eingeordnet.
Praxisberichte und regulatorische Einordnungen runden das Programm ab.
Freuen Sie sich auf fundierte Fachbeiträge, konkrete Anwendungsbeispiele und aktuelle Einblicke aus Forschung, Markt und Politik.
Energiepreise unter Druck – So reagiert die EU. Die Wettbewerbsfähigkeit Europas leidet unter hohen Energiepreisen vor allem für Strom. Der Krieg in der Golfregion verschärft die Lage. Vor diesem Hintergrund bringt die EU-Kommission neue Maßnahmen auf den Weg, um die Strompreise zu senken. Was Brüssel plant und wie Stakeholder in Deutschland die ersten Vorschläge bewerten, diskutiert Manuel Berkel (Table.Briefings) in diesem Webinar mit:
Moderation: Manuel Berkel, Redakteur Europe.Table
Am 23. April 1986 - drei Tage vor der Atomkatastrophe in Tschernobyl - wurde die Forschungsstelle für Umweltpolitik (FFU) am Fachbereich Politikwissenschaft der FU Berlin gegründet. Im Jahr 2026 hat die FFU 40 Jahre Jubiläum und Tschernobyl jährt sich zum 40. Mal. Ein Panel aus FFU-Alumni und Online-Teilnehmern wird folgende Fragen beantworten:
- Wie und wann hast du von der Atomkatastrophe in Tschernobyl erfahren?
- Was hast du im Jahr 1986 zum Thema Tschernobyl gemacht?
- Welchen Stellenwert hatte der Ausstieg aus der Atomkraft für dein weiteres Leben?
- Wie realistisch waren die Ausstiegsszenarien von 1986 aus heutiger Sicht?
Die Energiewende stellt Kommunen, Stadtwerke und Wohnungsunternehmen vor komplexe, oft miteinander verflochtene Herausforderungen. „Energiewende Unlocked“ bietet einen strukturierten, sozialwissenschaftlich fundierten Rahmen, in dem operative Entscheider*innen zentrale Herausforderungen analysieren, Perspektiven vergleichen und gemeinsam Ansatzpunkte für wirksame Strategien entwickeln.
Das Format kombiniert moderierte Reflexionssequenzen, kurze analytische Impulse und interaktive Methoden aus der sozialwissenschaftlichen Praxisforschung. Die Teilnehmenden gewinnen einen klaren Blick darauf, welche strukturellen Faktoren ihre Arbeit beeinflussen, wie andere Organisationen vergleichbare Situationen bewältigen und welche Kooperationen oder Ressourcen für die nächsten Schritte entscheidend sein können.
Im Mittelpunkt steht die strukturierte Auseinandersetzung mit realen Herausforderungen – von organisatorischen Engpässen bis zu strategischen Zielkonflikten. Durch den Vergleich unterschiedlicher Herangehensweisen werden Muster sichtbar, die helfen, eigene Prozesse besser einzuordnen und gezielt weiterzuentwickeln.
Das Format schafft einen geschützten Rahmen für ehrliche Gespräche, neue Perspektiven und konkrete Impulse für die eigene Arbeit. Wer teilnimmt, profitiert von kollektiver Erfahrung, erweitert sein Netzwerk und erhält Orientierung für die nächsten Schritte in der kommunalen und sektorübergreifenden Transformation.

