Die Leitveranstaltung für Energiewende und Klimaschutz findet in 2026 vom 15. bis zum 17. April digital sowie vom 4. bis 6. Mai in Präsenz in Berlin statt. Hier sehen Sie das umfangreiche Gesamtprogramm mit über 110 — kostenfreien — Einzelveranstaltungen unterschiedlichster Institutionen, zu denen Sie sich ab sofort anmelden können. Unser Filter hilft Ihnen dabei, das Programm nach Ihren eigenen Interessen zu sortieren sowie nach konkreten Themen oder den wieder rund 600 Speaker:innen im Volltext des Programms zu suchen. Legen Sie die Events mit einem Klick in den Warenkorb und buchen Sie Ihren Besuch noch heute! Fragen zur Buchung beantworten wir Ihnen in unserer umfangreichen FAQ.
Wie lassen sich Energiekosten spürbar senken – ohne große Investitionen und ohne lange Planungsprozesse? Unter dem Titel „Einfach machen: Effizienz, die sich rechnet“ lädt die EnergieEinsparInitiative Berlin zu einer praxisnahen Online-Session bei den Berliner Energietagen ein.
Im Mittelpunkt stehen Maßnahmen, die sofort umsetzbar sind und schnell Wirkung zeigen. Viele Einsparpotenziale im Gebäudebestand bleiben ungenutzt, obwohl sie mit geringem Aufwand erschlossen werden können. Genau hier setzt die Veranstaltung an: Eigentümerinnen und Eigentümer von Ein- und Zweifamilienhäusern, Mehrfamilienhäusern sowie Unternehmen erhalten konkrete Hinweise, welche Schritte sich besonders lohnen – von einfachen Optimierungen im Betrieb bis hin zu Maßnahmen mit kurzer Amortisationszeit.
Zum Auftakt stellt sich die EnergieEinsparInitiative Berlin (EEIB) vor – ein Bündnis zentraler Berliner Akteure, das sich dafür einsetzt, Energieeinsparpotenziale in der Stadt systematisch zu heben und Effizienzlösungen schneller in die Praxis zu bringen.
Die digitale Veranstaltung bietet kompakte Impulse, klare Prioritäten und praxisnahe Beispiele für alle, die beim Thema Energieeffizienz nicht lange diskutieren, sondern einfach anfangen wollen. Schalten Sie sich bei den Berliner Energietagen dazu und erfahren Sie, wie Effizienzmaßnahmen schnell Wirkung entfalten – für Klima, Gebäude und Betriebskosten.
Wie kann die Wärmewende in bestehenden Stadtquartieren gelingen – auch jenseits klassischer Fernwärmemodelle? Wie können Lösungen entstehen, die bezahlbar, sozial gerecht und von den Menschen vor Ort mitgetragen werden?
Diesen Fragen widmet sich die Veranstaltung zu kooperativer Nahwärme in urbanen Bestandsquartieren. Im Mittelpunkt stehen Initiativen und Akteursgruppen, die neue Wege gehen: von nachbarschaftlich organisierten Projekten über zivilgesellschaftliche Zusammenschlüsse bis hin zu lokalen Wärme- und Quartiersgenossenschaften, die Wärmeinfrastrukturen gemeinsam entwickeln, aufbauen und tragen.
Die Veranstaltung macht sichtbar, was bereits entsteht, vernetzt engagierte Akteure und lädt zum Austausch über Erfahrungen, Herausforderungen und Lösungsansätze ein. Zugleich zeigt sie, welche Rahmenbedingungen notwendig sind, damit kooperative Wärmeprojekte in Bestandsquartieren leichter auf den Weg gebracht und umgesetzt werden können. Darüber hinaus lenkt sie den Blick auf das Potenzial kooperativer Nahwärme – insbesondere bei Modellen, in denen Wärmenetze nicht allein von Stadtwerken oder großen Energieversorgern geplant und betrieben werden.
Die Wärmewende im Gebäudesektor gehört zu den zentralen Herausforderungen der deutschen Energie- und Klimapolitik. Gebäude verursachen einen erheblichen Anteil der CO₂-Emissionen – gleichzeitig gelten Effizienzsteigerungen beim Energieverbrauch seit Jahren als Schlüssel zur Senkung von Betriebskosten und Emissionen. Doch welche Strategie führt zum Ziel: Fokus auf Energieeffizienz oder eine konsequente Ausrichtung an den tatsächlichen CO₂-Emissionen?
Während Effizienzstandards häufig auf aufwendige Sanierungen und hohe Investitionen setzen, argumentieren andere Ansätze für eine stärkere CO₂-Orientierung – etwa durch den Einsatz klimafreundlicher Heizungsanlagen und Energieträger. Doch stehen sich diese Ansätze tatsächlich im Weg? Oder braucht es einen pragmatischen Mittelweg, der sowohl Energieeinsparung als auch Emissionsreduktion sinnvoll miteinander verbindet?
Unsere Veranstaltung bringt Expertinnen und Experten aus Politik, Wirtschaft und Praxis zusammen, um genau diese Fragen zu diskutieren. Im Mittelpunkt steht die Suche nach tragfähigen Lösungen für eine erfolgreiche Wärmewende: Wie können Investitionen in Gebäudemodernisierung finanziert werden? Welche Rolle spielen staatliche Förderung und regulatorische Rahmenbedingungen? Und wie lässt sich sicherstellen, dass die Transformation sozialverträglich bleibt und breite gesellschaftliche Akzeptanz findet?
Nicht zuletzt stellt sich die Frage, welchen Beitrag das neue Gebäudemodernisierungsgesetz zu diesen Zielen leisten kann. Setzt es die richtigen Anreize – besteht Nachbesserungsbedarf? Gemeinsam wollen wir Perspektiven ausloten, Zielkonflikte beleuchten und Wege aufzeigen, wie die Wärmewende im Gebäudesektor bis 2045 erfolgreich gelingen kann.
Die Zukunft der Gebäude beginnt jetzt!
Die europäische Immobilienbranche steht an einem Wendepunkt: Energieeffizienz steigern, CO₂-Emissionen reduzieren und gleichzeitig den Nutzerkomfort erhöhen – all das unter den Herausforderungen des digitalen Wandels.
Der europäische Smart Readiness Indicator (SRI) eröffnet genau hier neue Möglichkeiten: Er bewertet die intelligenten Fähigkeiten von Gebäuden und zeigt auf, wie digitale Technologien Energie sparen, das Nutzererlebnis verbessern und die Interaktion mit dem Stromnetz optimieren können.
Doch die Umsetzung ist komplex – regulatorische Hürden, technische Herausforderungen und wirtschaftliche Fragen bremsen bisher die breite Anwendung. Genau deshalb ist jetzt der perfekte Moment, den SRI praxisnah zu testen, Digitalisierungsstrategien abzuleiten und erste Pilotanwendungen auf Basis gesammelter Gebäudedaten umzusetzen.
Durch den gezielten Einsatz innovativer, digitaler Tools kann man nicht nur den steigenden Anforderungen der Gebäudeautomation gerecht werden, sondern auch den Fachkräftemangel abfedern und das bestehende Personal in der Bewältigung der täglich komplexer werdenden Aufgaben nachhaltig unterstützen.
Es ist Zeit, Gebäude smarter, effizienter und zukunftsfähig zu machen – und OnSite Solutions zeigt mit innovativen KI-Lösungen, wie es geht!
Wie kann die Wärmewende auch in dicht bebauten urbanen Quartieren gelingen, die weder für Fernwärme wirtschaftlich erschließbar sind noch gute Voraussetzungen für klassische Einzellösungen bieten? Das DBU-geförderte Forschungsprojekt „Urbane Anergienetze als Instrument der Wärmewende in Bremen“ untersucht genau diese Frage am Beispiel Bremens.
Im Mittelpunkt stehen dabei weniger technische Details als vielmehr die Bedingungen, unter denen bürgerschaftlich oder gemeinwohlorientiert getragene Nahwärmelösungen tatsächlich umsetzbar werden: Welche Stellschrauben sind entscheidend? Welche Rolle spielen Finanzierung, Betreibermodelle und gesetzliche Rahmenbedingungen? Und was zeigen Befragungen und Auswertungen zu Akzeptanz, Motivation und Umsetzungshemmnissen? Die Veranstaltung bietet einen kompakten Einblick in zentrale Projektergebnisse und verweist zugleich auf die vertiefende Fachveranstaltung am 28. April 2026 in Berlin (hybrid): „Bürgerschaftliche Nahwärme und die kommunale Wärmewende. Stimmt der Rahmen?“
Kalte Nahwärmenetze gelten als vielversprechender Baustein für eine klimaneutrale Wärmeversorgung – insbesondere in Quartieren und Neubaugebieten. Doch wie lassen sich diese Systeme technisch optimieren, wirtschaftlich tragfähig betreiben und bundesweit skalieren?
Das Forschungsprojekt KNW-OPT II setzt genau hier an. Aufbauend auf dem Vorgängerprojekt KNW Opt werden zentrale Erkenntnisse zur Planung, Umsetzung und zum Betrieb großflächiger Erdwärmekollektoren in Verbindung mit kalten Nahwärmenetzen systematisch ausgewertet und basierend darauf der Betrieb von Kalten Nahwärmenetzen weiterentwickelt. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf den Anforderungen von Stadtwerken, Kommunen und Planenden.
Ziel ist es, die Marktdurchdringung dieser Technologie deutlich zu beschleunigen und belastbare Grundlagen für zukünftige Projekte zu schaffen. Im Mittelpunkt stehen die beiden größten kollektorbasierten kalten Nahwärmenetze Deutschlands:
Im Rahmen der ENERGIETAGE startet das Forum „Kalte Nahwärme“ als neue Austauschplattform. Es vernetzt Stadtwerke, Planende, Kommunen und Forschungspartner und macht praktische Erfahrungen aus allen Projektphasen zugänglich – von der Konzeption über die Inbetriebnahme bis zum langfristigen Betrieb.
Kommunale Wärmeplanungen gehören als strategische Konzepte in die integrierten Stadtentwicklungsplanung. Sie sind Grundalge dafür, dass Kommunen, Stadtwerke und Immobilieneigentümer ihre Investitionen besser aufeinander abstimmen können.
Dabei können digitale Tools wie digitale Zwillinge und Anwendungen der digitalen Bürgerbeteiligung die kommunale Wärmeplanung erleichtern. Nicht nur kommunale Entscheider vor allem auch Eigentümer und Bürger und Bürgerinnen können besser informiert und in die Planungsprozesse einbezogen werden.
Wo stehen wir mit der kommunalen Wärmewende? Was sind aktuell zentrale Anforderungen für strategische Konzepte? Und welche Vorteile bitten der Einsatz digitalen Tools bei einer strategischen kommunalen Wärmeplanung und ihrer Umsetzung? Das wollen wir anhand einiger kommunaler Werkstattberichte diskutieren.
Über 40 % der Berliner CO2-Emissionen entfallen auf den Gebäudebereich – Ähnliches gilt für andere Kommunen in Deutschland. Entsprechend groß sind die Potenziale im Gebäudebestand: durch die Senkung von Energieverbräuchen ebenso wie durch den Einsatz klimafreundlicher Versorgungslösungen. Der öffentlichen Hand kommt dabei mit ihrem eigenen Gebäudebestand eine zentrale Rolle und Vorbildfunktion zu.
Vor diesem Hintergrund wird in der Veranstaltung am Beispiel Berlins diskutiert, welche digitalen Ansätze zur Steigerung der Energieeffizienz besonders geeignet sind: In Berliner Liegenschaften wurde in den vergangenen Jahren – teils mit Unterstützung aus Mitteln des Berliner Energie- und Klimaschutzprogramms 2030 (BEK 2030) – erprobt, wie smarte Technologien Wärme- und Stromverbräuche gezielt reduzieren können und zugleich kurzfristige Einsparungen bei Energiekosten ermöglichen.
Die Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt lädt zu Erfahrungsberichten aus der Praxis sowie zu einer Diskussion über die Potenziale und Herausforderungen smarter Technologien bei der klimafreundlichen Umgestaltung des (öffentlichen) Gebäudebestands ein.
Gerade in den Städten lebt ein Großteil der Menschen zur Miete – der Zugang zu selbst erzeugtem Ökostrom vom "eigenen" Dach bleibt daher oft begrenzt. Wie können Mieter:innen stärker an der Energiewende teilhaben?
In dieser Session zeigen wir, welche Chancen Mieterstrom und Quartierswärme spielen. Laut einer Studie des Instituts der Deutschen Wirtschaft (IW) könnten rund 20 Millionen Menschen von Mieterstrom profitieren. Warum bleibt dieses riesige Potenzial bislang weitgehend ungenutzt?
Neben regulatorischen Hürden und komplexen Genehmigungen kommt jetzt ein weiterer kritischer Faktor hinzu: die EEG‑Reform 2027. Der angekündigte Wegfall der Solarförderung droht neue Mieterstromprojekte wirtschaftlich auszubremsen – besonders im kleinen und mittleren Maßstab.
Wir präsentieren Ergebnisse einer neuen IW‑Köln‑Studie im Auftrag von Green Planet Energy, die zeigt, was das Ende der Einspeisevergütung für Mieterstrom bedeutet. Wir stellen Lösungsansätze vor, teilen Erfahrungen aus der Praxis und diskutieren mit Politiker:innen und Expert:innen, worauf es jetzt ankommt.
Ein Praxisbeispiel zeigt, was heute schon möglich ist – und warum wir dringend mehr solcher Projekte brauchen: In einem Mehrfamilienhaus mit 30 Sozialwohnungen in Aldenhoven arbeiten PV‑Anlage, Wärmelösung, Batteriespeicher und intelligente Steuerung im Bestand Hand in Hand. Genau solche Projekte dürfen durch den Wegfall der Förderung nicht unwirtschaftlich werden – denn sie zeigen, wie die Energiewende sozial funktioniert.
Die zentrale Frage: Wie skalieren wir Mieterstrom und Quartiersmodelle so, dass noch mehr Menschen in unseren Städten von grüner, günstiger Energie profitieren?
Die Energiewende im Industrie- und Gewerbesektor nimmt Fahrt auf – doch steigende Energiepreise, regulatorische Anforderungen und der Wunsch nach Versorgungssicherheit stellen Unternehmen vor neue Herausforderungen. Energiespeicherlösungen sind dabei ein zentraler Schlüssel: Sie ermöglichen Lastspitzenkappung, Eigenverbrauchsoptimierung, Sektorenkopplung und die Integration erneuerbarer Energien – sowohl auf Gebäudeebene als auch im Quartier.
Dieses BVES-Webinar beleuchtet innovative Speicherlösungen für Industrie- und Gewerbeanwendungen – von elektrischen Speichern über Quartierskonzepte bis hin zu thermischen Speichern. Zudem wird der internationale TASK AppESS im IEA ENERGY Storage Collaboration Programm vorgestellt und dessen Relevanz für die Praxis eingeordnet.
Praxisberichte und regulatorische Einordnungen runden das Programm ab.
Freuen Sie sich auf fundierte Fachbeiträge, konkrete Anwendungsbeispiele und aktuelle Einblicke aus Forschung, Markt und Politik.
Energiepreise unter Druck – So reagiert die EU. Die Wettbewerbsfähigkeit Europas leidet unter hohen Energiepreisen vor allem für Strom. Der Krieg in der Golfregion verschärft die Lage. Vor diesem Hintergrund bringt die EU-Kommission neue Maßnahmen auf den Weg, um die Strompreise zu senken. Was Brüssel plant und wie Stakeholder in Deutschland die ersten Vorschläge bewerten, diskutiert Manuel Berkel (Table.Briefings) in diesem Webinar mit:
Moderation: Manuel Berkel, Redakteur Europe.Table
Großstädte mit über 100.000 Einwohnern müssen bis zum 30. Juni 2026 ihre Wärmepläne vorlegen. Viele Kommunen mit abgeschlossenem Wärmeplan stehen vor der Frage, wie konkrete Maßnahmen umgesetzt werden können. Dabei kristallisiert sich heraus: Wärmenetze sind der Dreh- und Angelpunkt in vielen Wärmeplänen. Sie ermöglichen die effiziente Nutzung erneuerbarer Energien, Abwärme und innovativer Technologien wie Großwärmepumpen.
Tilia, als Dienstleistungs-, Entwicklungs- und Beratungsunternehmen, begleitet den Prozess der Wärmewende von der Idee, über Wärmepläne, Machbarkeitsstudien bis hin zur investiven Umsetzung und Realisierung sowie langfristigen Wärmeversorgung.
INFRA, als intelligenter Digitaler Zwilling schließt die entscheidende Lücke zwischen reiner Kartenvisualisierung und wirtschaftlicher Planung und ermöglicht es, Wärmenetze zu wirtschaftlich zu analysieren, Verdichtung und Ausbau zu simulieren - alles in einem integrierten System. INFRA liefert belastbare Darstellungen digital simulierter Wärmeprojekte: vom Wärmebedarf, über Wärmeliniendichten, über automatisierte Trassenverlegung bis zum dynamischen Hausanschlussgrad, für Versorger und Kommunen und natürlich für alle, die planen.
Gemeinsam zeigen wir, wie die Wärmeplanung als Startknopf für die Wärmetransformation richtig genutzt werden kann.
Die Energiewende stellt Kommunen, Stadtwerke und Wohnungsunternehmen vor komplexe, oft miteinander verflochtene Herausforderungen. „Energiewende Unlocked“ bietet einen strukturierten, sozialwissenschaftlich fundierten Rahmen, in dem operative Entscheider*innen zentrale Herausforderungen analysieren, Perspektiven vergleichen und gemeinsam Ansatzpunkte für wirksame Strategien entwickeln.
Das Format kombiniert moderierte Reflexionssequenzen, kurze analytische Impulse und interaktive Methoden aus der sozialwissenschaftlichen Praxisforschung. Die Teilnehmenden gewinnen einen klaren Blick darauf, welche strukturellen Faktoren ihre Arbeit beeinflussen, wie andere Organisationen vergleichbare Situationen bewältigen und welche Kooperationen oder Ressourcen für die nächsten Schritte entscheidend sein können.
Im Mittelpunkt steht die strukturierte Auseinandersetzung mit realen Herausforderungen – von organisatorischen Engpässen bis zu strategischen Zielkonflikten. Durch den Vergleich unterschiedlicher Herangehensweisen werden Muster sichtbar, die helfen, eigene Prozesse besser einzuordnen und gezielt weiterzuentwickeln.
Das Format schafft einen geschützten Rahmen für ehrliche Gespräche, neue Perspektiven und konkrete Impulse für die eigene Arbeit. Wer teilnimmt, profitiert von kollektiver Erfahrung, erweitert sein Netzwerk und erhält Orientierung für die nächsten Schritte in der kommunalen und sektorübergreifenden Transformation.
Die Bundesregierung hat zahlreiche Vorhaben angekündigt, um den um den Ausbau erneuerbarer Energien (EE) günstiger und systemdienlicher zu machen. So bringt die Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) beispielsweise Veränderungen bei der Finanzierung und Vermarktung von EE-Anlagen mit sich. Bei Wind- und Solarparks steht die Umstellung auf ein Differenzvertragssystem an und die kleine, bürgernahe PV wird sich künftig marktnäher refinanzieren müssen. Daher stehen aktuell insbesondere viele Investoren und Betreiber kleiner PV-Dachanlagen vor der Frage: Wie lässt sich Solarstrom künftig ohne eine fixe Einspeisevergütung wirtschaftlich vermarkten? Direktvermarktung, Bündelmodelle und flexible Stromnutzung gewinnen an Bedeutung – doch was bedeutet das konkret für PV-Kleinanlagen?
Im Webinar beleuchten Expertinnen und Experten, wie sich der Betrieb kleiner PV-Anlagen künftig marktorientierter gestalten lässt, welche Anreizmechanismen bereits bestehen und wo neue Chancen für flexible Vermarktungsstrategien liegen. Dabei werden Impulse aus einer aktuellen, vom Umweltbundesamt in Auftrag gegebenen Studie des Öko-Instituts und der Stiftung Umweltenergierecht (SUER) aufgegriffen, die den Übergang zu einer verlässlicheren Vermarktung unterstützen.
Gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft diskutieren wir, welche Anreize und Instrumente den Ausbau der bürgernahen Dach-PV auch in Zukunft tragen können. Der Fokus liegt dabei auf der Entwicklung neuer Strategien, die für mehr Verlässlichkeit in der Planung sorgen und somit den langfristigen Beitrag der Bürgerenergie zur Energiewende sichern. Das Publikum ist herzlich eingeladen, sich an der Diskussion über die Zukunft der bürgernahen Dach-PV zu beteiligen.
Seien Sie dabei und erfahren Sie, wie sich die bürgernahe Energiewende auf dem eigenen Dach wirtschaftlich weiterdenken lässt!
Am Beispiel des berühmten Kulturstandorts Bethanien werden die GSE gGmbH gemeinsam mit der valovo GmbH zeigen, wie in öffentlichen Gebäuden durch den Einsatz der innovativen Heizkreisregelung ovoTherm Heizkosten und Emissionen umgehend gesenkt werden können. Diese Entlastungen schaffen Spielräume für Betreiber und Nutzer der Gebäude.
Die dahinterliegende Technologie ist schnell skalierbar. Dadurch können ganze Kommunen innerhalb kürzester Zeit die gesetzlichen Klimaziele erreichen und viel Steuergeld einsparen. Ein Berliner Bezirk hat es bereits geschafft:
Mit dem Optimierungsverfahren ovoTherm der valovo GmbH konnte Friedrichshain-Kreuzberg in 68 öffentlichen Liegenschaften (Schulen, Rathäuser, Bürogebäude) im Schnitt 20 % Endenergie einsparen – und damit die Klimaziele für 2030 vorzeitig erreichen.
Die Zahlen dieses Beispiels sprechen für sich:
Das Potenzial ist enorm:
Würde ovoTherm flächendeckend in den öffentlichen Liegenschaften Berlins eingesetzt werden, ist für die Hauptstadt von einem Einsparpotenzial von einem höheren zweistelligen Millionenbetrag jährlich bei den Heizkosten auszugehen.
Das Prinzip lässt sich auf alle Kommunen und öffentlichen Liegenschaftsportfolios in Deutschland übertragen.
In dieser Sitzung wollen wir mit Ihnen diskutieren, wie
Teilnehmer:
Andreas Koch-Martin | SHK Innung Berlin - Geschäftsführer
Prof. André Kremonke | TU Dresden - Professur für Gebäudeenergietechnik und Wärmeversorgung
Burckhardt Bonello | Meister Systems GmbH - Geschäftsführer
Max Franke | Lokalleads GmbH - Geschäftsführer
Tobias Lerche | Eneka GmbH - Geschäftsführer
René Ebert | VdZ Wirtschaftsvereinigung Gebäude und Energie e.V. - Geschäftsleiter (Moderation)
Welche Rolle spielen Unternehmen in der TGA heute als aktive Innovationstreiber? Diese Podiumsdiskussion unterzieht die Forschungslandschaft der Energie- und Gebäudetechnik einem Realitätscheck und beleuchtet die strategische Zusammenarbeit von KMU mit Forschungsinstituten. Wir diskutieren die Rahmenbedingungen für unternehmensnahe Forschung in Deutschland: Von der Effektivität der Förderprogramme bis hin zum praktischen Transfer in den Markt. Wo finden Betriebe die besten Synergien mit der Wissenschaft und welche Hürden – zwischen Bürokratie und Fachkräftemangel – bremsen die Innovationskraft der Branche aktuell aus?
Die Erdwärmekampagne des Bundes erreicht eine neue Phase. Die Verabschiedung und Anpassung von Gesetzen und die Einrichtung von Förderprogrammen stimulieren bundesweit zahlreiche neue Tiefengeothermieprojekte. In einem nächsten Schritt können mit einer Industrialisierung der Geothermie die heimische Wertschöpfung und die Resilienz der Wärmeversorgung relevant und in volkswirtschaftlicher Dimension gestärkt werden. Dafür müssen Einzelprojektansätze in regionales Handeln überführt, Optimierungen auf der technologischen Ebene umgesetzt und Hemmnisse weiter abgebaut werden. So muss die Geothermie auch bei fallenden Gaspreisen die wirtschaftlichste Option für die Endverbraucher werden. In der Session werden die kostensensitiven Bereiche in der Tiefengeothermie - Reservoirerschließung, Bohrtechnik und Fernwärmenetz - vorgestellt und diskutiert.
Im Rahmen der Berliner Energietage startet die Praxisgruppe Tiefengeothermie vom EBZ Bochum und CO2zero Berlin. Im Fokus stehen praxistaugliche und übertragbare Nullemissions-Modelle: wie können Tiefengeothermie und andere nicht-fossile Energien im Detail zu einer sozialverträglichen Wärmewende beitragen?
Für die Wohnungswirtschaft bietet die Praxisgruppe die Gelegenheit, sich frühzeitig mit einer Schlüsseltechnologie der künftigen Wärmeversorgung auseinanderzusetzen. Gezeigt wird, wie Wohnungsunternehmen durch Tiefengeothermie Versorgungssicherheit stärken, Kostenrisiken begrenzen und ihre Bestände zukunftsfähig weiterentwickeln können.
Ergänzend werden Förderung, Finanzierung sowie Investitions- und Betriebskosten behandelt. Die Praxisgruppe bündelt Wissen aus Forschung und Praxis, macht erfolgreiche Ansätze sichtbar und wird über die Berliner Energietage hinaus mit Seminaren, Veranstaltungen und Qualifizierungsangeboten fortgeführt.
Das geplante Gebäudemodernisierungsgesetz rückt eine der zentralen Fragen der Energiewende im Gebäudesektor in den Fokus: Wie lassen sich ambitionierte Klimaziele mit wirtschaftlicher Tragfähigkeit und praktikabler Umsetzung verbinden? Zwischen steigenden Anforderungen an Energieeffizienz, Investitionsdruck im Gebäudebestand und dem Bedarf nach verlässlichen regulatorischen Rahmenbedingungen stehen Politik, Immobilienwirtschaft und Energiebranche vor grundlegenden Weichenstellungen.
Die Veranstaltung nimmt das Spannungsfeld zwischen Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit in den Blick und diskutiert, welche politischen und rechtlichen Rahmenbedingungen erforderlich sind, um Modernisierung und Dekarbonisierung im Gebäudebestand wirksam voranzubringen. Wo liegen derzeit die größten Herausforderungen – und welche Lösungen zeichnen sich ab?
In einem interdisziplinär besetzten Panel treffen Perspektiven aus Politik, Immobilienwirtschaft, Energiewirtschaft und energierechtlicher Praxis aufeinander. Gemeinsam werden aktuelle Entwicklungen rund um das Gebäudemodernisierungsgesetz eingeordnet und deren Auswirkungen auf Investitionen, Planungssicherheit und Umsetzung diskutiert.
Die Diskussion richtet sich an Akteurinnen und Akteure der Energiebranche, insbesondere aus Kommunen und Wohnungswirtschaft, sowie an alle, die an der Schnittstelle von Energiepolitik, Gebäudewirtschaft und Klimaschutz tätig sind und wird moderiert von Dr. Martin Riedel (Rechtsanwalt und Partner, Aecoute°) und Dr. Heiko Lohmann (Autor und Journalist, energate).
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) präsentiert zusammen mit dem Projektträger Jülich den neuen Innovationswettbewerb Energiequartiere. Er soll wichtige Impulse für die Modernisierung im Bestand setzen: In drei Wettbewerbsphasen DESIGN, BUILD und OPERATE werden innovative Konzepte für lebenswerte und klimaneutrale Quartiere entwickelt, vor Ort umgesetzt und im laufenden Betrieb optimiert. Der Wettbewerbscharakter wird dabei über die gesamte Laufzeit aufrechterhalten: Innovationskonsortien bestehend vor allem aus Energieversorgern, Wohnungswirtschaft und Forschungspartnern messen sich untereinander, streben nach der besten Lösung – und profitieren gleichzeitig von dem Exzellenz-Netzwerk, das sie miteinander bilden.
In der Session sprechen Expertinnen und Experten aus den Bereichen Energie, Wohnungswirtschaft und Städte/Kommunen. Sie beleuchten die Herausforderungen, denen sich Quartiere heute und in Zukunft stellen müssen, und zeigen auf, welche Chance der Innovationswettbewerb Energiequartiere eröffnen kann.
Lernen Sie den Innovationswettbewerb Energiequartiere kennen und bewerben Sie sich ab Mai 2026.
Einführung
Dr. Rodoula Tryfonidou, Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE)
Innovationswettbewerb Energiequartiere
Ann Köbler, Projektträger Jülich (PtJ)
Dr. Katharina Simon, Bergische Universität Wuppertal
Perspektiven Energieversorger und Wohnungswirtschaft
Dr. Matthias Dümpelmann, 8KU Eine Kooperation von 8 kommunalen Energieunternehmen
Michel Böhm, GdW Die Wohnungswirtschaft Deutschland
Moderation
Dr. Stefan Krengel, Projektträger Jülich (PtJ)

